PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi
Beim Thema Wallbox Mehrfamilienhaus geht es selten um ein einzelnes Gerät, sondern um mehrere Ladepunkte an einem gemeinsamen Hausanschluss. Dafür führt WallboxCenter Geräte von über 20 Herstellern. Das Spektrum reicht vom kompakten 11-kW-Modell bis zur Ladestation mit integriertem Zähler und Zugangssteuerung. Wie viele Parteien laden möchten und welche Anschlussleistung bereitsteht, entscheidet über die Auswahl.
Eine Wallbox für Mehrfamilienhaus und Tiefgarage muss mehr können als ein Gerät am Einfamilienhaus. Sie braucht eine Zugangssteuerung per RFID oder App, eine verbrauchsgenaue Messung und die Fähigkeit, sich mit weiteren Ladepunkten abzustimmen. Sobald einer dieser drei Bausteine fehlt, entstehen Konflikte beim zweiten Fahrzeug.
Die Frage, welche Wallbox für Mehrfamilienhaus-Objekte taugt, beantwortet sich über die Zahl der geplanten Stellplätze. Bis zu vier Ladepunkte lassen sich meist mit vernetzten Einzelgeräten abbilden. Ab etwa sechs Ladepunkten lohnt eine Geräteserie, die von Haus aus für den Verbund ausgelegt ist. Wie sich das auf das Budget auswirkt, zeigt unsere Übersicht zu Wallbox Kosten.
Die Tiefgarage ist der häufigste Montageort im Bestand und stellt eigene Anforderungen. Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Rangierverkehr sprechen für Geräte mit Schutzart IP54 oder höher sowie für einen Kabelhalter, der das Ladekabel vom Boden fernhält. Modelle mit fest angeschlagenem Typ-2-Kabel in 5 m oder 7,5 m Länge decken die üblichen Stellplatzbreiten ab.
Vor der Montage klären wir mit Ihnen die baulichen Rahmenbedingungen, denn im Bestand wird fast immer eine vorhandene Elektroinstallation erweitert. Was gehört auf die Liste?
Wie aufwendig es wird, hängt an der Zuleitung. Liegt bereits ein ausreichend dimensioniertes Kabel zum Stellplatz, bleibt die Montage überschaubar. Fehlt es, kommen Trassen, Brandschottungen und ein eigener Verteiler hinzu. Ladepunkte über 11 kW sind beim Netzbetreiber genehmigungspflichtig. Bis 11 kW genügt die Anmeldung.
Ohne saubere Zuordnung des Ladestroms scheitert jedes Projekt mit mehreren Parteien. Wir setzen deshalb auf Geräte, die im Mehrfamilienhaus Wallbox und Energiezähler in einem Gehäuse vereinen, statt auf separate Zwischenzähler im Verteiler. Der MID-Zähler misst nach europäischer Messgeräterichtlinie und liefert kWh-genaue Werte je Ladevorgang.
Wer den Zugang regelt, regelt zugleich die Abrechnung. Über RFID-Karte oder App-Freigabe lässt sich jeder Ladevorgang einer Wohneinheit zuordnen und am Monatsende auswerten. Mieter und Eigentümer laden damit am selben Gerät, ohne dass jemand fremden Strom mitbezahlt.
Drei Bausteine greifen ineinander, damit die Kosten verursachergerecht landen:
Wie weit das Lastmanagement reichen muss, hängt von der Anschlussleistung ab. Das klären wir vorab.
Reichen 11 kW pro Stellplatz, oder braucht die Anlage 22 kW? Bei einer Wallbox im Mehrfamilienhaus entscheidet diese Frage über Kosten und Genehmigungsaufwand. Fahrzeuge stehen in Wohnanlagen meist 8 bis 10 Stunden über Nacht am Stellplatz. Dafür reichen 11 kW pro Ladepunkt fast immer aus. Mehr Leistung lohnt erst, wenn Stellplätze mehrfach am Tag wechseln oder Gewerbeeinheiten im Haus sitzen. Die Gegenüberstellung zeigt, was beide Varianten bedeuten:
| Kriterium | 11 kW pro Ladepunkt | 22 kW pro Ladepunkt |
|---|---|---|
| Ladung 10 auf 80% (60 kWh) | ca. 4,5 Stunden | ca. 2,5 Stunden |
| Netzbetreiber | Anmeldung genügt | Genehmigung erforderlich |
| Anschluss | 3-phasig, 16 A | 3-phasig, 32 A |
| Typischer Einsatz | Dauerstellplatz je Wohneinheit | Wechselnde Nutzung, Gewerbe |
Für die meisten Wohnanlagen ist die 11-kW-Variante die wirtschaftlichere Wahl, weil sie ohne Genehmigungsverfahren auskommt und die vorhandene Leistung auf mehr Stellplätze verteilt. Unsere 11 kW Wallboxen decken diesen Standardfall ab, während die 22 kW Wallboxen für Objekte mit hohem Durchsatz bereitstehen.
Mischen lässt sich beides ohnehin. Ein 22-kW-Ladepunkt an der Besucherfläche und mehrere 11-kW-Geräte an den Dauerstellplätzen ergeben eine Aufteilung, die eine Wallbox Mehrfamilienhaus-Planung später erweiterbar hält. Maßgeblich bleibt die Summe der Leistung, die der Hausanschluss dauerhaft tragen kann.
Wohnanlagen brauchen keine zehn Lieferanten, sondern eine Bezugsquelle für sämtliche Ladepunkte. Sie erreichen unsere Beratung montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und klären Gerätewahl, Zähler und Zubehör in einem Durchgang. Wir liefern ab 500 Euro Bestellwert versandkostenfrei.
Wenn Sie früh planen, lassen sich Fördermittel und Montagekosten mitnehmen. Für Unternehmen und Kommunen gibt es eigene Programme, aufgelistet auf unserer Seite zu KfW-Wallboxen. Den Montagepreis schätzt der Rechner unseres Partnerdienstes wallboxexpress.de ab. Da sich die Förderlage regelmäßig ändert, prüfen wir den Stand vor jeder Empfehlung.
Eine Wallbox Mehrfamilienhaus-tauglich auszulegen bleibt Teamarbeit zwischen Verwaltung, Elektrofachbetrieb und Händler. Wir liefern die Technik samt Zubehör. Nachbestellungen für spätere Ladepunkte halten wir verfügbar, damit die Anlage mitwachsen kann. Möchten Sie Ihr Objekt konkret durchsprechen? Rufen Sie uns an.
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