KOSTAL ENECTOR G2 an einer Betonwand in Schrägansicht, Ladekabel um das Gehäuse gelegt, Stecker mit Schutzkappe
Im Bild: KOSTAL ENECTOR G2

Die neue Generation

Die Kostal Wallbox ENECTOR G2 und G2 MID

Beide laden mit 11 kW über das fest angeschlagene 7,5-m-Typ-2-Kabel und haben LAN, WLAN und RFID. Den Unterschied macht der Zähler: Nur die ENECTOR G2 MID hat einen MID-Zähler.

Solarladen, Lademodi und automatische Phasenumschaltung gibt es im Kostal-System, mit einem PLENTICORE G3 und Energiezähler oder einem Kostal Smart Energy Meter G2, ab Software 3.07.10 beziehungsweise 2.8.0. Mehr zum Kostal-System

Wallbox-Finder

Welche Kostal Wallbox passt zu Ihnen?

Zwei kurze Fragen, dann zeigen wir Ihnen die passende Ausführung und was Sie dazu brauchen.

Möchten Sie die geladene Strommenge mit einem MID-Zähler erfassen?

Haben Sie schon ein KSEM G2 oder einen PLENTICORE G3 mit Energiezähler?

Darum passt die ENECTOR G2

  • Lädt mit bis zu 11 kW über das fest angeschlagene 7,5-m-Typ-2-Kabel, freigegeben per RFID-Karte
  • Zeigt die geladene Energie in ihrer Weboberfläche, der Zähler ist nicht geeicht
  • Technik wie bei der G2 MID, nur ohne MID-Zähler und mit 4,9 statt 5,3 kg
Zur ENECTOR G2

Gemeinsam

Was alle Kostal ENECTOR G2 können

11 kW mit 7,5-m-Kabel

Die ENECTOR G2 lädt dreiphasig mit bis zu 11 kW und einphasig mit bis zu 3,7 kW. Das Typ-2-Ladekabel mit 7,5 m ist fest angeschlagen, nach dem Laden legen Sie es um das Gehäuse.

RFID mit drei Karten

Ab Werk startet eine Ladung erst mit einer angelernten RFID-Karte. Drei Karten liegen bei: zwei für Benutzer und eine Master-Karte, mit der Sie weitere Karten anlernen.

LAN, WLAN und Weboberfläche

LAN-Anschluss und WLAN mit 2,4 GHz sind eingebaut, Kostal empfiehlt das Kabel. Die eigene Weboberfläche der Box zeigt die geladene Energie und exportiert die Ladedaten als CSV-Datei.

OCPP 1.6, Modbus TCP und EEBus

Über OCPP 1.6 lässt sich die Box an ein Lade-Backend anbinden, über Modbus TCP oder EEBus an ein Energiemanagement. Sie arbeitet als einzelner Ladepunkt, ein Lastmanagement für mehrere Boxen hat sie nicht.

Phasenumschaltung im Kostal-System

Gesteuert von PLENTICORE G3 oder KSEM G2 wechselt die Box je nach Solarüberschuss selbst zwischen ein- und dreiphasigem Laden, freigeschaltet ab Software 3.07.10 beziehungsweise 2.8.0. Ob Ihr Auto den Wechsel während des Ladens verträgt, klären Sie vorher beim Autohersteller.

IP54 und IK10, innen und außen

Die Box hängt innen oder außen an der Wand, nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt, nach IK10 schlagfest, für −30 bis +50 °C. Kostal verlangt Schutz vor direkter Sonne und direktem Wasserstrahl, etwa unter einem Carport. Einen Standfuß nennt Kostal für die G2 nicht.

Bedienfeld der KOSTAL ENECTOR G2 in Nahaufnahme: Tasten für Solar Pure, Power und Solar Plus und RFID-Kartenleser im blau leuchtenden LED-Rahmen

Kostal-System

Solarstrom laden im Kostal-System

Für PV-Überschussladen braucht die Kostal Wallbox ein Steuergerät aus dem Kostal-System: Ein Energiezähler am Hausanschluss misst, wie viel Solarstrom Ihr Haus gerade nicht braucht, und ein PLENTICORE G3 oder ein Kostal Smart Energy Meter G2 gibt der ENECTOR G2 danach die Ladeleistung vor. Einen Aktivierungscode braucht die G2 dafür laut Kostal nicht.

  • Zwei Wege: PLENTICORE G3 mit Energiezähler (KSEM oder KEM) oder ein KSEM G2, das laut Kostal auch mit vielen älteren Kostal Wechselrichtern arbeitet. Beide zugleich gehen nicht.
  • Start ab 1,4 kW: Im Solar Pure Mode beginnt die Ladung einphasig ab 1,4 kW Überschuss, dreiphasig ab 4,1 kW.
  • Blackout-Schutz: Der Energiezähler überwacht die Last am Hausanschluss, bei Überlast oder Schieflast nimmt die Box Leistung zurück.
  • App KOSTAL Solar 4me: Lademodi umschalten und Live-Daten sehen, solange Ihr Telefon im Heimnetz ist.

Diese Funktionen gibt es nur im Kostal-System und erst mit PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 oder KSEM G2 ab Software 2.8.0. Ohne eines der beiden Geräte lädt die ENECTOR G2 im Power Mode.

Zum KOSTAL Smart Energy Meter G2

Drei Lademodi wählen Sie am Taster der Box, im Webserver von PLENTICORE G3 oder KSEM G2 oder in der App. Dazu kommen der Time Mode, ein Wochenplan nach Stunden, und der Lock Mode, der die Box sperrt.

nur Überschuss

Solar Pure Mode

Lädt nur mit Solarstrom, den Ihr Haus gerade nicht braucht. Zieht eine Wolke durch, hält die Box etwa 5 Minuten die kleinste Ladeleistung und bricht nicht gleich ab.

Überschuss und Netzstrom

Solar Plus Mode

Mischt Solarüberschuss und Netzstrom. Dafür legen Sie eine Startladeleistung und einen Mindestüberschuss fest.

auch ohne Kostal-System

Power Mode

Lädt mit der vollen eingestellten Leistung, dreiphasig bis 11 kW. Ohne PLENTICORE G3 oder KSEM G2 ist das der einzige Modus.

Abrechnen

Ladestrom erfassen mit der ENECTOR G2 MID

MID-geeicht

Ladestrom belegen

Der Zähler der ENECTOR G2 MID entspricht der europäischen Messgeräterichtlinie (MID) und lässt sich von außen an der Box ablesen. Was geladen wurde, zeigt die Weboberfläche der Box, von dort exportieren Sie die Daten als CSV-Datei. Gute Voraussetzungen für die Dienstwagen-Abrechnung – maßgeblich sind die Vorgaben des Arbeitgebers. Das gilt, solange ausschließlich der Dienstwagen an der Box lädt.

ENECTOR G2 MID

Die ENECTOR G2 zeigt die geladene Energie ebenfalls an, ihr Zähler ist aber nicht geeicht. Wer Ladestrom nach Kilowattstunden an Mieter, Gäste oder Kunden verkauft, braucht eine eichrechtskonforme Wallbox; so bezeichnet Kostal keine der beiden Ausführungen.

KOSTAL ENECTOR G2 MID von vorn an einer Betonwand, daneben die Kostal-Grafik „MID“ mit Zeigerinstrument

Zubehör

Kostal Zubehör und Anschluss-Set

Das Kostal Smart Energy Meter G2 sitzt am Hausanschluss, misst dort jede Phase und gibt der ENECTOR G2 ab Software 2.8.0 die Ladeleistung für PV-Überschussladen vor. Das Anschluss-Set 11 kW bringt einen FI-Schutzschalter Typ A und einen Leitungsschutzschalter für den Verteiler mit; ob es zu Ihrer Installation passt, prüft Ihre Elektrofachkraft nach der Betriebsanleitung von Kostal. Die beiden Aktivierungscodes für die Batterie gehören nicht zur Wallbox: Sie schalten den Batteriebetrieb eines Kostal Wechselrichters PLENTICORE G3 oder PLENTICORE plus frei. Der Aktivierungscode für die Wallbox ENECTOR gilt nur für die erste Generation, die ENECTOR G2 braucht ihn laut Kostal nicht (mehr dazu in den häufigen Fragen).

Häufige Fragen zur Kostal Wallbox

Was unterscheidet die ENECTOR G2 von der ersten Generation?

Die erste Generation, die ENECTOR AC 3.7/11 (G1), hatte an der Box weder LAN noch WLAN. Sie hing per Datenleitung am Kostal Smart Energy Meter und brauchte dort für Solarladen und Lademodi einen Aktivierungscode. Die ENECTOR G2 geht per LAN oder WLAN ins Heimnetz, hat eine eigene Weboberfläche und startet Ladungen per RFID-Karte. Steuern kann sie auch ein PLENTICORE G3 mit Energiezähler; mit PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 oder KSEM G2 ab Software 2.8.0 braucht sie laut Kostal keinen Code. Neu ist auch die Ausführung G2 MID mit MID-Zähler. Gleich geblieben sind 11 kW, das fest angeschlagene 7,5-m-Kabel und IP54.

Brauche ich für die Kostal Wallbox einen Aktivierungscode?

Laut Kostal braucht die ENECTOR G2 keinen Aktivierungscode, auch Freischaltcode genannt: Die Komfortfunktionen wie Lademodi und Solarladen sind enthalten. Genutzt werden sie, wenn ein Kostal Wechselrichter PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 mit Energiezähler oder ein Kostal Smart Energy Meter G2 ab Software 2.8.0 die Box steuert. Der Aktivierungscode in unserem Zubehör gilt nur für die ENECTOR der ersten Generation, bei der er im Kostal Smart Energy Meter die Lademodi freischaltet.

Welche Kostal Wechselrichter sind mit der Kostal Wallbox kompatibel?

Für PV-Überschussladen steuert ein Gerät aus dem Kostal-System die ENECTOR G2. Ein Weg ist der Kostal Wechselrichter PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 mit einem Energiezähler am Hausanschluss. Der andere ist das Kostal Smart Energy Meter G2 ab Software 2.8.0. Laut Kostal arbeitet es auch mit vielen älteren Kostal Wechselrichtern zusammen; welche genau, steht in Kostals Liste der freigegebenen Energiezähler. Beide Wege zugleich gehen nicht, und für Wechselrichter anderer Hersteller nennt Kostal keine Freigabe. „G3“ steht dabei für den Wechselrichter, nicht für eine dritte Wallbox-Generation.

Reicht ein PLENTICORE G3 allein, oder brauche ich einen Energiezähler?

Allein reicht der PLENTICORE G3 nicht. Er steuert die ENECTOR G2 in der Betriebsart MDC-Host und braucht dafür einen Energiezähler am Hausanschluss. Freigegeben hat Kostal das Kostal Smart Energy Meter (G1 oder G2) und die KOSTAL Energy Meter KEM-C und KEM-P; laut Kostal reicht in dieser Kombination häufig der einfachere KEM. Ist Ihr Wechselrichter als Einzelgerät eingerichtet, stellt Ihre Elektrofachkraft ihn auf MDC-Host um; das verlangt eine neue Erstinbetriebnahme.

Lädt die Kostal Wallbox auch ohne Kostal Wechselrichter oder KSEM?

Ja, dann als einfache Wallbox im Power Mode mit der Leistung, die Ihre Elektrofachkraft einstellt. Solarladen, die übrigen Lademodi, die automatische Phasenumschaltung, der Blackout-Schutz und die App gehören zum Kostal-System; die Taster an der Box haben ohne Steuergerät keine Funktion. Bei der Inbetriebnahme schaltet die Elektrofachkraft dafür das Energiemanagement im Einrichtungsassistenten ab. Die Weboberfläche mit der geladenen Energie bleibt nutzbar.

Wie funktioniert PV-Überschussladen mit Solar Pure Mode und Solar Plus Mode?

Im Solar Pure Mode lädt die Kostal Wallbox nur mit Solarstrom, den Ihr Haus gerade nicht braucht: einphasig ab 1,4 kW Überschuss, dreiphasig ab 4,1 kW. Der Solar Plus Mode nimmt Netzstrom dazu; Sie legen eine Startladeleistung und einen Mindestüberschuss fest. Daneben gibt es den Power Mode mit voller Leistung, den Time Mode mit Wochenplan und den Lock Mode, der die Box sperrt. Umschalten geht auch während einer Ladung, im Webserver von PLENTICORE G3 oder KSEM G2, in der App oder, außer beim Lock Mode, am Taster. Die Lademodi gibt es nur im Kostal-System mit PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 oder KSEM G2 ab 2.8.0.

Kann die Kostal Wallbox zwischen ein- und dreiphasig umschalten?

Ja, im Kostal-System. Die ENECTOR G2 lädt einphasig mit bis zu 3,7 kW und dreiphasig mit bis zu 11 kW. Steuert ein PLENTICORE G3 oder ein KSEM G2 die Box, wählen Sie dort dreiphasig, einphasig oder automatisch; automatisch wechselt sie je nach Solarüberschuss selbst und unterbricht die Ladung dabei kurz. Freigeschaltet wird das mit PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 oder KSEM G2 ab 2.8.0. Einige Autos vertragen den Wechsel während des Ladens nicht, fragen Sie vorher beim Autohersteller nach.

Welche Software brauchen PLENTICORE G3 und KSEM G2 für die ENECTOR G2?

Kostal schaltet Lademodi, Solarladen, automatische Phasenumschaltung, Blackout-Schutz und die Vorbereitung für § 14a über EEBus mit der Wechselrichter-Software PLENTICORE G3 ab 3.07.10 beziehungsweise der KSEM-Software ab 2.8.0 automatisch frei. Welcher Stand für Ihr Gerät bereitsteht, zeigt das Download-Center von Kostal; prüfen Sie das vor dem Kauf. Die Wallbox selbst holt sich Updates über das Internet, ohne Internetverbindung spielt man sie über ihren eigenen WLAN-Zugangspunkt ein.

Hat die Kostal Wallbox 22 kW, und kann sie bidirektional laden?

Nein. Die ENECTOR G2 und die G2 MID laden mit höchstens 11 kW, nicht 22 kW, und lassen sich nicht erweitern. Wer 22 kW braucht, findet andere Hersteller bei unseren Wallboxen mit 22 kW. Bidirektionales Laden, also Strom aus dem Auto zurück ins Haus, nennt Kostal für die G2 nicht. Für die Kommunikationsnorm ISO 15118-20 ist die Box vorbereitet: Die Freischaltung kündigt Kostal per Software-Update an, Ihr Auto muss die Norm ebenfalls beherrschen.

Was bedeutet MID bei der ENECTOR G2 MID, und wer braucht sie?

MID steht für die europäische Messgeräterichtlinie. Die ENECTOR G2 MID hat einen Zähler nach dieser Richtlinie fest eingebaut, von außen ablesbar; die ENECTOR G2 hat keinen. Gedacht ist die G2 MID zum Beispiel für den Dienstwagen, wenn Ihr Arbeitgeber einen MID-Zähler verlangt. Im Kostal Solar Portal tauchen die Ladedaten ebenfalls auf, wenn ein PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 oder ein KSEM G2 ab 2.8.0 die Box steuert. Einsetzen lässt sie sich laut Kostal in privaten Bereichen mit eingeschränktem Zugang, etwa auf dem Grundstück, dem Firmenparkplatz oder dem Betriebshof.

Welche Absicherung braucht die Kostal Wallbox, und passt das Anschluss-Set?

Kostal verlangt vor der ENECTOR G2 einen eigenen Fehlerstromschutzschalter, mindestens Typ A, ohne weitere Stromkreise daran. Gleichfehlerströme ab 6 mA erkennt die Box selbst. Welchen Leitungsschutzschalter und welchen Leitungsquerschnitt sie braucht, legt Ihre Elektrofachkraft nach Kostals Betriebsanleitung fest. Unser Anschluss-Set 11 kW enthält einen FI Typ A und einen Leitungsschutzschalter; ob es zu Ihrer Installation passt, prüft ebenfalls Ihre Elektrofachkraft anhand dieser Anleitung.

Wie verbinde ich die Kostal Wallbox mit WLAN, LAN und der App?

Die ENECTOR G2 hat einen LAN-Anschluss und WLAN mit 2,4 GHz, Kostal empfiehlt das Kabel. Ab Werk ist WLAN aus; Ihre Elektrofachkraft schaltet es bei der Einrichtung in der Weboberfläche ein, die sie über den eigenen WLAN-Zugangspunkt der Box öffnet. Die App KOSTAL Solar 4me für iOS und Android schaltet im Kostal-System (PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 oder KSEM G2 ab 2.8.0) die Lademodi um und zeigt Live-Daten, solange Ihr Telefon im Heimnetz ist. Feinere Einstellungen nehmen Sie in der Weboberfläche vor.

Ist die Kostal Wallbox für § 14a EnWG vorbereitet?

Kostal nennt die ENECTOR G2 „EEBUS- und §14a-ready“, in Verbindung mit einem PLENTICORE G3 ab Software 3.07.10 oder einem KSEM G2 ab Software 2.8.0. Das heißt: Über die Datenschnittstelle EEBus ist die Box für die Kopplung an die intelligente Laststeuerung vorbereitet. Ob und wie Ihr Netzbetreiber sie steuert, hängt von Ihrer Anlage ab; das klärt Ihre Elektrofachkraft mit ihm.

Wo finde ich Datenblatt, Bedienungsanleitung und Anschlussplan der Kostal Wallbox?

Datenblatt, Bedienungsanleitung, Kurzanleitung und EU-Konformitätserklärung von Kostal sind auf den Produktseiten der ENECTOR G2 und der ENECTOR G2 MID verlinkt. Kostal nennt die Bedienungsanleitung Betriebsanleitung; sie beschreibt Installation und Einrichtung und enthält den Anschlussplan, ein Stromlaufplan liegt der Box bei. Anschließen und in Betrieb nehmen darf die Wallbox nur eine Elektrofachkraft.

Kostal Wallbox ENECTOR G2 mit 11 kW und fest angeschlagenem Kabel

Jede Kostal ENECTOR Wallbox der neuen Generation lädt dreiphasig mit bis zu 11 kW und einphasig mit bis zu 3,7 kW, über ein fest angeschlagenes Typ-2-Ladekabel mit 7,5 m. Als Kostal Wallbox 11 kW gibt es sie in zwei Ausführungen: die Kostal ENECTOR G2 und die Kostal ENECTOR G2 MID mit MID-Zähler. Gehäuse, Kabel, LAN, WLAN, RFID und Lademodi sind bei beiden gleich. Die Wallbox Kostal ENECTOR G2 hängt innen oder außen an der Wand, geschützt nach IP54 und IK10. Weitere Modelle dieser Leistungsklasse zeigt unsere Übersicht der 11-kW-Wallboxen.

PV-Überschussladen mit der Kostal Wallbox über PLENTICORE G3 oder KSEM G2

Für PV-Überschussladen, also Laden mit dem Solarstrom, den Ihr Haus gerade nicht braucht, arbeitet die ENECTOR G2 im Kostal-System. Steuern kann sie ein Kostal Wechselrichter PLENTICORE G3 zusammen mit einem Energiezähler am Hausanschluss oder ein Kostal Smart Energy Meter G2 (KSEM G2). Laut Kostal ist das KSEM G2 auch mit vielen älteren Kostal Wechselrichtern kompatibel. Im Solar Pure Mode lädt die Box nur mit Überschuss, im Solar Plus Mode mit Überschuss und Netzstrom, im Power Mode mit voller Leistung. Je nach Einstellung schaltet sie dabei selbst zwischen ein- und dreiphasigem Laden um. Freigeschaltet werden diese Funktionen mit der Software PLENTICORE G3 ab 3.07.10 beziehungsweise KSEM G2 ab 2.8.0; einen Aktivierungscode braucht die G2 dafür laut Kostal nicht. Modelle anderer Hersteller finden Sie bei unseren Wallboxen für PV-Überschussladen.

Kostal Wallbox mit oder ohne MID-Zähler

Die beiden Ausführungen unterscheiden sich nur im Zähler. Die Kostal ENECTOR G2 MID hat einen MID-Zähler nach der europäischen Messgeräterichtlinie, fest eingebaut und von außen ablesbar. Die ENECTOR G2 zeigt die geladene Energie ebenfalls in ihrer Weboberfläche, ihr Zähler ist aber nicht geeicht. Bei beiden laden Sie die Ladedaten als CSV-Datei herunter. Die G2 MID passt, wenn Ihr Arbeitgeber für den Dienstwagen einen MID-Zähler verlangt; worauf es dabei ankommt, erklärt unser Ratgeber Dienstwagen laden und abrechnen. Weitere Modelle zeigt unsere Seite Wallboxen mit MID-Zähler.

Kostal Wallbox anschließen und einrichten

Die Installation der ENECTOR G2 gehört in die Hand einer Elektrofachkraft. Sie montiert die Box an der Wand, schließt sie ein- oder dreiphasig an und setzt einen Fehlerstromschutzschalter mindestens Typ A davor, an dem kein weiterer Stromkreis hängt. Leitungsschutzschalter und Querschnitt wählt sie nach der Betriebsanleitung von Kostal, dort steht auch der Anschlussplan. Zur Einrichtung öffnet sie die Weboberfläche der Box, stellt den Ladestrom ein, verbindet die Box per LAN oder WLAN mit Ihrem Router und richtet die Steuerung durch PLENTICORE G3 oder KSEM G2 ein. Bis 11 kW genügt üblicherweise die Anmeldung beim Netzbetreiber. Datenblatt und Bedienungsanleitung finden Sie auf den Produktseiten.

Kostal Wallbox kaufen: Modelle und Zubehör

Eine Kostal Wallbox kaufen Sie bei WallboxCenter.de als ENECTOR G2 oder ENECTOR G2 MID, den aktuellen Preis zeigt die Modellkarte oben. Passendes Kostal Zubehör steht weiter oben: das Kostal Smart Energy Meter G2 für das Solarladen, das Anschluss-Set 11 kW für den Verteiler und die Aktivierungscodes für den Batteriebetrieb von PLENTICORE G3 und PLENTICORE plus. Der Aktivierungscode für die Wallbox ENECTOR gilt nur für die erste Generation.