Für eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus nennt der ADAC 1.200 bis 3.500 Euro für Gerät und Montage (Stand Juni 2026). Wie viel es bei Ihnen wird, entscheiden vor allem Kabelweg und Zählerschrank; der Rechner unten gibt einen Richtwert für Ihren Fall.
- Gerät: 300 bis 2.000 Euro, bidirektional 2.000 bis 3.000 Euro.
- Montage: 500 bis 3.000 Euro und mehr, je nach Kabelweg und Zählerschrank.
- Anmeldung und Zustimmung des Netzbetreibers kosten nichts, auch bei 22 kW.
- Kosten am Netzanschluss entstehen nur, wenn er geändert werden muss.
- Laden zu Hause: rund 7,40 Euro je 100 Kilometer bei 37 Cent je kWh und 20 kWh je 100 km.
- Bundesförderung gibt es 2026 nur für Mehrparteienhäuser, Anträge bis 10.11.2026.
- Anschließen darf nur eine Elektrofachkraft.
Die Wallbox Kosten setzen sich aus drei Posten zusammen: dem Gerät, der Installation durch eine Elektrofachkraft und, falls nötig, Arbeiten am Netzanschluss. Zusammen reicht die Spanne von rund 1.000 bis über 4.000 Euro. Den größten Unterschied macht meist nicht die Wallbox, sondern der Weg vom Zählerschrank zum Stellplatz.
Wallbox Kosten im Überblick: woraus sich der Preis zusammensetzt
Zwei Nachbarn kaufen dieselbe Wallbox und bekommen trotzdem sehr verschiedene Rechnungen. Der Grund ist die Montage. Ein kurzer Kabelweg in der Garage ist schnell verlegt, ein Graben zum Carport oder ein neuer Zählerschrank nicht. Die einzelnen Posten im Überblick, als Richtwerte mit Mehrwertsteuer, Stand 2026:
| Kostenposten | Richtwert | Hängt ab von |
|---|---|---|
| Wallbox (Gerät) | 300 bis 2.000 Euro, bidirektional 2.000 bis 3.000 Euro | Ausstattung wie Zähler, App oder Lastmanagement |
| Installation und Montage | 500 bis 3.000 Euro und mehr | Kabelweg, Wanddurchbrüche, Erdarbeiten, Zählerschrank |
| Anmeldung und Zustimmung des Netzbetreibers | 0 Euro | kostenlos, auch bei 22 kW |
| Änderung am Netzanschluss (nur falls nötig) | Betrag nennt Ihr Netzbetreiber | Leistung des Hausanschlusses |
| Extras | MID-Zähler etwa 100 bis 400 Euro Aufpreis, Standfuß 400 bis 1.000 Euro | Abrechnung, Stellplatz ohne Wand |
Für eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus nennt der ADAC 1.200 bis 3.500 Euro für Gerät und Montage (Stand Juni 2026). Wie sich diese Spanne aus den Posten aufbaut, zeigt die Grafik.
So setzt sich der Preis zusammen
Extras nach WunschStandfuß 400 – 1.000 € · MID-geeichter Zähler 100 – 400 €
- Gerät300 – 2.000 €einfach bis Premium; bidirektional 2.000 – 3.000 €
- Installation500 – 3.000 € und mehrje nach Kabelweg, Wanddurchbrüchen und Zählerschrank
- Anmeldung beim Netzbetreiber0 €auch die Zustimmung bei 22 kW kostet nichts
1.200 – 3.500 €
für Gerät und Montage im Einfamilienhaus mit 11-kW-Wallbox
Richtwerte brutto, Stand 2026, ohne Förderung. Gerät, Installation, Standfuß und die Gesamtspanne nach ADAC (Juni 2026); aufwändige Fälle liegen darüber. Anmeldung und Zustimmung nach § 19 NAV kostenlos. MID-Zähler nach Ratgebern.
Probieren Sie Ihren eigenen Fall im Wallbox-Kosten-Rechner aus: Leistung, Geräteklasse, Länge des Kabelwegs, Wanddurchbrüche oder Erdarbeiten, der Zustand des Zählerschranks und Extras wie MID-Zähler oder Standfuß. Heraus kommt eine Spanne als Richtwert. Verbindlich ist nur das Festpreisangebot Ihrer Elektrofachkraft für den Einbau.
Was kostet meine Wallbox mit Installation?
1.400 – 2.500 €
Mittelklasse-Gerät, Montage mittlerer Aufwand, Anmeldung 0 €. Richtwerte; den Festpreis nennt Ihre Elektrofachkraft nach dem Vor-Ort-Termin.
Richtwerte brutto, Stand 2026, ohne Förderung. Geräteklassen, Montagestufen und Standfuß nach ADAC (Juni 2026): gering 500 – 800 € (Kabelweg unter 5 m, kein Durchbruch), mittel 800 – 1.500 € (10 – 20 m, ein oder zwei Durchbrüche), hoch 1.500 – 3.000 € und mehr (Erdarbeiten, über 30 m). Liegt der Kabelweg zwischen zwei Stufen, rechnet der Rechner die Spanne über beide. Zählerschrank, MID-Zähler, Wanddurchbruch und Graben nach Ratgebern; mit * markiert: grober Richtwert aus nur einer Quelle. Anmeldung und Zustimmung beim Netzbetreiber kosten nichts (§ 19 NAV). Lastmanagement und ein stärkerer Hausanschluss sind nicht eingerechnet.
Was die Wallbox selbst kostet
Der Preis einer Wallbox richtet sich mehr nach der Ausstattung als nach der Ladeleistung. Ein eingebauter Zähler, eine App oder ein Lastmanagement kosten Aufpreis. Der ADAC teilt die Geräte in vier Preisklassen ein:
- einfache Wallboxen: 300 bis 600 Euro
- Mittelklasse: 600 bis 1.000 Euro
- Premium: 1.000 bis 2.000 Euro
- bidirektionale Wallboxen, bei denen der Strom in beide Richtungen fließen kann: 2.000 bis 3.000 Euro
Wallbox Kosten bei 11 kW
Im Eigenheim ist 11 kW der übliche Standard. Eine 11-kW-Wallbox muss beim Netzbetreiber nur angemeldet werden, solange sie die einzige Ladeeinrichtung im Haus ist. Einfache Geräte gibt es ab rund 300 Euro, hochwertige kosten 1.000 Euro und mehr. Die Auswahl finden Sie unter Wallboxen mit 11 kW.
Wallbox Kosten bei 22 kW
Die günstigsten 22-kW-Modelle kosten rund 500 bis 600 Euro, mit mehr Funktionen 2.000 Euro und mehr. Schneller lädt das Auto damit nur, wenn sein eingebautes Ladegerät 22 kW annimmt. Dazu braucht eine 22-kW-Wallbox die Zustimmung des Netzbetreibers und eine Zuleitung mit mindestens 6 mm². Die Modelle zeigt die Übersicht Wallboxen mit 22 kW.
Wir führen Wallboxen von über 20 Herstellern. So sehen Sie Ausstattung und Preis verschiedener Marken direkt nebeneinander.
Unsere meistgekauften Wallboxen
Besen Wallbox 11kW BS20
inkl. 6m Ladekabel - APP | WLAN+BTAngebot Ursprünglicher Preis war: 599,00 €299,00 €Aktueller Preis ist: 299,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenAmperfied Heidelberg Energy Control 11kW Wallbox
Senec Design Edition - inkl. 7,5m Typ-2 LadekabelAngebot Ursprünglicher Preis war: 499,00 €299,00 €Aktueller Preis ist: 299,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenReChargeU Mobile Wallbox 3.6kW / 11kW
inkl. 2 Adapter - Wand- & Kabelhalterung - TragetascheAngebot Ursprünglicher Preis war: 599,00 €329,00 €Aktueller Preis ist: 329,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenAlfen Eve Single S-Line Wallbox 11kW
inkl. Typ-2 Buchse - LAN | MIDAngebot Ursprünglicher Preis war: 679,00 €399,00 €Aktueller Preis ist: 399,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenVestel Wallbox EVC04-AC11SLMID-T2P 11kW
inkl. 5m Ladekabel | MID | RFID | LANAngebot Ursprünglicher Preis war: 499,00 €399,00 €Aktueller Preis ist: 399,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenAutel MaxiCharger AC Compact Wallbox 11kW / 22kW
Typ2-Buchse | LAN+WIF+BT | APP| RFIDAngebot Ursprünglicher Preis war: 699,00 €449,00 €Aktueller Preis ist: 449,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenJuice Charger ME 3 11kW/ 22kW Wallbox | B-Ware
inkl. 5m Ladekabel - RFID | LAN+WLAN | MIDB-WareAngebot Ursprünglicher Preis war: 1.499,00 €499,00 €Aktueller Preis ist: 499,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenOhme Wallbox 11 kW Home Pro
SIM+APP | 5m LadekabelAngebot Ursprünglicher Preis war: 749,00 €639,00 €Aktueller Preis ist: 639,00 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenWallbox Installation Kosten: was die Elektrofachkraft berechnet
Bei den meisten Projekten sind die Installationskosten höher als der Preis des Geräts. Anschließen darf die Wallbox nur eine Elektrofachkraft, also ein Elektriker aus einem Betrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist. Zum Einbau gehören diese Arbeiten:
- die Zuleitung vom Zählerschrank bis zum Stellplatz verlegen
- einen eigenen Stromkreis mit Leitungsschutzschalter und vorgeschaltetem FI-Schutzschalter einrichten
- den Zählerschrank anpassen oder erweitern, wenn dort kein Platz mehr ist
- die Wallbox anschließen, einstellen und prüfen
Für die Wallbox Montage Kosten unterscheidet der ADAC drei Aufwandsstufen:
| Aufwand | Typische Lage | Richtwert |
|---|---|---|
| gering | moderner Zählerschrank mit freien Plätzen, Kabelweg unter 5 m, kein Wanddurchbruch | 500 bis 800 Euro |
| mittel | Kabelweg 10 bis 20 m, ein oder zwei Wanddurchbrüche | 800 bis 1.500 Euro |
| hoch | Zählerschrank komplett neu, Erdarbeiten zum Carport, Kabelweg über 30 m | 1.500 bis 3.000 Euro und mehr |
Welchen Querschnitt die Zuleitung braucht und welche Absicherung davor gehört, erklärt unser Beitrag Kabelquerschnitt und Absicherung. Für die Unterverteilung gibt es das Wallbox Anschluss-Set 11 kW und das Wallbox Anschluss-Set 22 kW, jeweils mit FI und Leitungsschutzschalter. Die Zuleitung selbst gehört nicht dazu.
Lassen Sie sich nach einem Termin vor Ort ein Festpreisangebot für den Einbau geben, eine Ferndiagnose am Telefon reicht dafür nicht. Messen Sie vorher den Weg aus und fotografieren Sie den Zählerschrank, dann kann die Elektrofachkraft genauer planen.
Wallbox Anschlusskosten und Anmeldung beim Netzbetreiber
Jede Wallbox melden Sie vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber an. Das ist Pflicht und kostet nichts, denn § 19 NAV sieht dafür kein Entgelt vor. Die Anmeldung können Sie selbst übernehmen oder Ihrer Elektrofachkraft überlassen; manche Elektriker berechnen dafür bis zu 100 Euro.
Liegen alle Ladeeinrichtungen eines Hauses zusammen über 12 kVA, etwa bei einer 22-kW-Wallbox oder bei zwei 11-kW-Wallboxen, muss der Netzbetreiber vorher zustimmen. Auch die Zustimmung ist kostenlos. Er antwortet innerhalb von zwei Monaten und darf nur mit Begründung ablehnen. Eine steuerbare Wallbox darf er nicht wegen fehlender Netzkapazität ablehnen oder hinauszögern. Wie Sie vorgehen, steht unter Wallbox beim Netzbetreiber anmelden.
Wallboxen über 4,2 kW, die seit dem 01.01.2024 in Betrieb gehen, sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Dafür zahlen Sie weniger Netzentgelt. Entweder gibt es eine jährliche Pauschale, die je Netzgebiet verschieden ist (die Bundesnetzagentur nannte 2023 dafür 110 bis 190 Euro), oder mit eigenem Zähler sinkt das Netzentgelt je Kilowattstunde um 60 Prozent. Gesenkt wird nur das Netzentgelt, nicht der ganze Strompreis. Für das intelligente Messsystem und die Steuerungseinrichtung zahlen Sie jeweils höchstens 50 Euro im Jahr. Mehr dazu im Beitrag steuerbare Wallbox nach § 14a EnWG.
Kosten am Netzanschluss entstehen nur, wenn er geändert werden muss. Bis 11 kW ist das nach Angaben von Stromnetz Berlin in der Regel nicht nötig, vor allem bei neueren Hausanschlüssen. Muss der Hausanschluss verstärkt werden, kann das teuer werden. Den Betrag nennt Ihr Netzbetreiber. Einen Baukostenzuschuss verlangt er erst für den Teil des Leistungsbedarfs, der über 30 kW liegt, laut ADAC im Schnitt rund 500 Euro. Eine einzelne 11-kW-Wallbox löst ihn in der Regel nicht aus.
Was die Montage teuer macht
Beim einen kostet der Einbau 600 Euro, beim anderen das Vierfache. Fast immer liegt das am Haus. Je weiter der Stellplatz vom Zählerschrank entfernt ist, desto mehr Leitung und Arbeitszeit fallen an, und die Montagekosten rutschen in die nächste Aufwandsstufe.
Warum der Kabelweg den Preis macht
Je weiter und aufwändiger der Weg vom Zählerschrank zum Stellplatz, desto teurer die Montage.
1.500 – 3.000 € und mehr
Montage ohne Gerät, Richtwerte brutto nach ADAC (Juni 2026). Schematische Darstellung. Den Festpreis nennt Ihre Elektrofachkraft nach dem Vor-Ort-Termin.
- Langer Kabelweg: Ratgeber nennen für Leitung und Verlegung zusammen 13 bis 40 Euro je Meter.
- Wanddurchbrüche und Erdarbeiten: etwa 50 bis 300 Euro je Durchbruch, für einen Graben zum Carport rund 50 Euro je Meter, je nach Untergrund auch mehr.
- Alter Zählerschrank: Erweitern kostet etwa 150 bis 500 Euro, ein neuer Zählerschrank 1.500 bis 4.000 Euro.
- Mehrere Ladepunkte: Ein Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung auf die Autos. Einen belastbaren Richtwert gibt es dafür nicht, hier hilft nur ein Angebot.
- Extras: Ein MID-Zähler für die Abrechnung, etwa beim Dienstwagen, kostet etwa 100 bis 400 Euro Aufpreis, ein Standfuß 400 bis 1.000 Euro. Passende Energiezähler und MID-Zähler gibt es auch als Zubehör.
Wallbox nachrüsten: Kosten
Im Bestand hängt der Preis am Zählerschrank und am Weg zum Stellplatz. Liegt die Garage am Haus und hat der Zählerschrank freie Plätze, reicht oft die untere Montagestufe von 500 bis 800 Euro. Mit Gerät sind Sie dann bei rund 1.300 Euro, wie im ersten Beispiel unten. Muss dagegen ein alter Zählerschrank ohne Reserve ersetzt werden, kommen 1.500 bis 4.000 Euro hinzu.
Wallbox in der Tiefgarage: Kosten
In der Tiefgarage sind die Wege vom Zählerschrank zum Stellplatz oft lang. Wollen mehrere Bewohner laden, braucht es meist ein Lastmanagement. Solche Projekte landen deshalb schnell in der hohen Aufwandsstufe; das dritte Beispiel unten rechnet mit rund 4.300 Euro. Die meisten Tiefgaragen gehören zu Mehrparteienhäusern, und für diese gibt es 2026 noch ein Förderprogramm (siehe „So sparen Sie“).
Drei Beispielrechnungen für die Wallbox Kosten mit Installation
Die drei Fälle sind Annahmen, die zu den Aufwandsstufen des ADAC passen. Sie ersetzen kein Angebot, zeigen aber, wie weit die Wallbox Kosten mit Installation auseinanderliegen können.
| Fall | Gerät | Montage | Netzanschluss | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Einfach: Garage am Haus, kurzer Kabelweg, 11 kW | 700 Euro | 600 Euro | 0 Euro | rund 1.300 Euro |
| Mittel: längere Leitung, kleiner Umbau, 11 kW | 900 Euro | 1.200 Euro | 0 Euro | rund 2.100 Euro |
| Aufwändig: Tiefgarage, neuer Zählerschrank, 22 kW | 1.300 Euro | 2.500 Euro | 500 Euro (mögliche Kosten am Netzanschluss) | rund 4.300 Euro |
Mit rund 2.100 Euro inkl. Installation liegt ein durchschnittliches Eigenheim etwa beim mittleren Fall. Wer ohne große Umbauten nachrüstet, bleibt meist im unteren Bereich. In Richtung des dritten Falls geht es nur bei ungünstiger Ausgangslage.
Laufende Kosten beim Laden zu Hause
Nach dem Einbau zahlen Sie vor allem den Strom. Haushaltsstrom kostet laut BDEW im Jahr 2026 bisher durchschnittlich 37,0 Cent je Kilowattstunde. Der ADAC rechnet mit 20 kWh auf 100 Kilometer, Ladeverluste eingerechnet. Daraus ergeben sich rund 7,40 Euro je 100 Kilometer, deutlich weniger als an einer öffentlichen Schnellladesäule.
Noch günstiger laden Sie mit Strom von der eigenen Photovoltaikanlage. Eine Wallbox zum PV-Überschussladen lädt das Auto dann, wenn das Dach mehr Strom liefert, als das Haus gerade verbraucht. Bei einer steuerbaren Wallbox kommen für Messung und Steuerung jeweils höchstens 50 Euro im Jahr hinzu, dafür sinkt das Netzentgelt.
So sparen Sie bei den Wallbox Kosten
Für die meisten Haushalte reicht eine 11-kW-Wallbox. Sie ist günstiger in der Anschaffung und braucht keine Zustimmung des Netzbetreibers, solange sie die einzige Ladeeinrichtung im Haus ist. 22 kW lohnen sich nur, wenn Ihr Auto diese Leistung annimmt und Sie sie im Alltag auch brauchen.
Die KfW-Zuschüsse für Ladestationen am Einfamilienhaus sind ausgelaufen und wurden nicht neu aufgelegt, seit 2024 gibt es dafür keine staatliche Wallbox-Förderung des Bundes. Für Mehrparteienhäuser läuft das Bundesprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“. Eigentümergemeinschaften, private Eigentümer und kleine und mittlere Unternehmen können vom 15.04. bis 10.11.2026 Anträge stellen, solange Haushaltsmittel da sind. Je Stellplatz gibt es höchstens 1.300 Euro ohne Ladepunkt, 1.500 Euro mit Ladepunkt und 2.000 Euro für bidirektionales Laden. Gefördert werden Bestandsgebäude ab drei Wohneinheiten, wenn mindestens 20 Prozent und mindestens sechs Stellplätze ausgestattet werden. Der Antrag muss vor dem Auftrag gestellt sein (Stand 27.10.2026). Mehr zu Ladepunkten im Mehrfamilienhaus finden Sie unter Wallbox im Mehrfamilienhaus. Daneben lohnt sich ein Blick auf regionale Programme der Länder und Kommunen. Alles Weitere steht unter Wallbox Förderung 2026.
Ohne Förderung können Sie die Arbeitskosten der Elektrofachkraft von der Steuer absetzen: 20 Prozent, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Für Arbeiten, die schon öffentlich gefördert werden, gilt das nicht.
Auf Dauer sparen Sie am meisten mit Solarstrom und dem geringeren Netzentgelt einer steuerbaren Wallbox. Für den Einbau lohnen sich mehrere Festpreisangebote. Beim Gerät zahlen Sie besser nur für die Ausstattung, die Sie wirklich nutzen.
Eine erste Orientierung für Gerät und Montage gibt Ihnen unser Wallbox Kosten Rechner weiter oben.
Welche Wallbox zu Ihrem Auto und Ihrem Haus passt, zeigt Ihnen unser Wallbox-Finder.
Passend dazu im Shop
Häufige Fragen
Was kostet eine Wallbox mit Installation?
Für eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus nennt der ADAC 1.200 bis 3.500 Euro für Gerät und Montage (Stand Juni 2026). Bei einer Wallbox inklusive Installation macht meist die Montage den größeren Teil aus, nicht das Gerät.
Was kostet es, eine Wallbox nachzurüsten?
Bei kurzem Kabelweg und einem Zählerschrank mit freien Plätzen liegt das Nachrüsten inklusive Gerät ab rund 1.200 Euro (ADAC); unser erstes Beispiel rechnet mit rund 1.300 Euro. Lange Leitungen, Erdarbeiten oder ein neuer Zählerschrank erhöhen den Betrag deutlich.
Was kostet die Anmeldung der Wallbox?
Nichts. Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist Pflicht und kostenlos, ebenso die Zustimmung, die nötig ist, wenn alle Ladeeinrichtungen zusammen über 12 kVA liegen.
Was kostet die Genehmigung für eine 22-kW-Wallbox?
Der Netzbetreiber muss einer 22-kW-Wallbox zustimmen, und diese Zustimmung kostet nichts. Kosten entstehen nur, wenn der Netzanschluss geändert werden muss; den Betrag nennt der Netzbetreiber.
Was kostet eine Wallbox in der Tiefgarage?
Wegen langer Wege und oft nötigem Lastmanagement liegen Tiefgaragen meist in der hohen Aufwandsstufe; unser Beispiel rechnet mit rund 4.300 Euro. Für Mehrparteienhäuser gibt es bis 10.11.2026 das Förderprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“.
Welche Wallbox Kosten fallen laufend an?
Vor allem der Strom: Bei 37 Cent je kWh und 20 kWh auf 100 Kilometer sind das rund 7,40 Euro je 100 Kilometer. Bei einer steuerbaren Wallbox kommen für Messung und Steuerung jeweils höchstens 50 Euro im Jahr hinzu, dafür sinkt das Netzentgelt.
Gibt es 2026 noch eine Förderung für die Wallbox?
Für Einfamilienhäuser gibt es keine Wallbox-Förderung des Bundes mehr; regionale Programme einzelner Länder oder Kommunen sind möglich. Für Mehrparteienhäuser läuft bis 10.11.2026 das Bundesprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“; Einzelheiten stehen auf unserer Seite Wallbox Förderung 2026.
Darf ich die Wallbox selbst anschließen?
Nein. Den Anschluss macht eine Elektrofachkraft aus einem Betrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist. Die Anmeldung beim Netzbetreiber können Sie selbst übernehmen.