Mann lädt ein Elektroauto, im Hintergrund eine myenergi zappi an der Garagenwand
Im Bild: myenergi zappi mit Kabel, schwarz

Wallbox-Finder

Welche zappi passt zu Ihnen?

Zwei kurze Fragen, dann zeigen wir Ihnen die passende Ausführung.

Welchen Ladeanschluss möchten Sie?

Welche Farbe soll das Gehäuse haben?

Darum passt die zappi mit Kabel in Weiß

  • Fest angeschlagenes 6,5-m-Typ-2-Kabel mit Stecker, nach dem Laden hängt es in der Halterung am Gehäuse
  • Weißes Gehäuse, Technik und Funktionen wie bei den anderen drei Ausführungen
  • Lädt mit Solarüberschuss in Eco, Eco+ und Fast, die drei CT-Klemmen dafür liegen bei
Zur zappi mit Kabel in Weiß

Gemeinsam

Was alle myenergi zappi Wallboxen können

Phasenumschaltung: 1/3-phasig laden

Die zappi lädt dreiphasig mit bis zu 22 kW oder einphasig. In Eco+ schaltet sie ab Firmware 5.300 automatisch zwischen einer und drei Phasen um, bei jedem Wechsel pausiert die Ladung etwa 90 Sekunden. Im Ratgeber lesen Sie mehr zur Phasenumschaltung.

Lastmanagement

Mit einer eingestellten Grenze für den Hausanschluss lädt die zappi mit der Leistung, die gerade frei ist (dynamisches Lastmanagement). Mehrere zappi lassen sich zu einer Gruppe mit fester gemeinsamer Obergrenze zusammenfassen (statisches Lastmanagement).

Für den Außenbereich geeignet

Die zappi hängt senkrecht an einer ebenen Wand, innen oder außen, und ist nach IP65 staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt, nach IK10 schlagfest und arbeitet bei −25 bis +40 °C. Schrauben, Dübel und Bohrschablone liegen bei. Anschließen darf sie nur eine Elektrofachkraft; sie stellt auch den Höchststrom ein, bei Bedarf auf 11 kW. Wo keine Wand zur Verfügung steht, trägt der myenergi Standfuß eine oder zwei zappi.

WLAN, LAN, App und OCPP 1.6

WLAN im 2,4-GHz-Band und LAN sind eingebaut, ein Zusatzgerät brauchen Sie nicht. Eingerichtet wird die zappi über die myenergi App und myaccount; in der App steuern Sie sie und spielen Firmware-Updates ein. Über die myenergi Cloud lässt sie sich per OCPP 1.6 an eine Lade-Software anbinden. Die Schritte zur Verbindung stehen in der Bedienungsanleitung zur Wallbox auf den Produktseiten.

Eingang für externe Signale

Der eSense-Eingang ist ein Schalteingang für externe Signale: Damit lässt sich die Ladeleistung begrenzen oder die Ladung stoppen. Laut myenergi ist die zappi auf die Anforderungen des § 14a EnWG ausgelegt. Über den Eingang kann die zappi außerdem erkennen, ob Strom zum Spartarif verfügbar ist.

PIN-Code, Timer und Ladeprotokolle

Damit niemand Fremdes lädt, gibt die zappi das Laden optional erst nach einem PIN-Code am Display frei, für mehrere Nutzer mit eigenem PIN. RFID-Karten nutzt die zappi v2.1 nicht; alternativ gibt es einen Freigabekontakt. In myaccount sehen Sie, wer wann wie viel geladen hat, und exportieren die Liste als CSV-Datei. Feste Ladezeiten stellen Sie mit dem Timer ein.

Display und Bedientasten einer schwarzen myenergi zappi

Solarstrom

PV-Überschussladen mit der myenergi zappi Wallbox

Das PV-Überschussladen steckt in jeder myenergi zappi: Drei mitgelieferte CT-Klemmen, also Stromsensoren am Hausanschluss, zeigen ihr, wie viel Solarstrom Ihr Haus gerade nicht braucht, und danach richtet sie die Ladeleistung aus. Welcher Wechselrichter auf dem Dach arbeitet, spielt laut myenergi keine Rolle, denn die zappi misst am Hausanschluss und braucht keine Verbindung zum Wechselrichter.

  • Ohne Zusatzgerät: Die CT-Klemmen gehören zum Lieferumfang, für das Überschussladen mit zappi kaufen Sie nichts dazu.
  • Jeder Wechselrichter: Laut myenergi arbeitet die zappi mit jedem Wechselrichter und Batteriespeicher zusammen.
  • Ein- und dreiphasig: Einphasig reichen etwa 1,4 kW Überschuss, dreiphasig sind etwa 4,2 kW nötig. In Eco+ schaltet die zappi mit der automatischen Phasenumschaltung selbst um.
  • Auch ohne Solaranlage: Im Modus Fast lädt die zappi mit voller Leistung aus dem Netz.
Alle Wallboxen für PV-Überschussladen

Die Lademodi der myenergi zappi Wallbox: Drei Modi regeln, wie viel Solarstrom und wie viel Netzstrom ins Auto geht.

Überschuss mit Netzstrom

Eco

Eco passt die Ladeleistung laufend an den Überschuss an und nimmt bei Bedarf Netzstrom dazu, bis das Auto voll ist.

nur Überschuss

Eco+

Eco+ lädt nur mit Überschuss und pausiert bei zu viel Netzbezug; mit der Einstellung „Minimaler Grünanteil“ legen Sie fest, wie viel Netzstrom erlaubt ist. Außerdem schaltet die zappi in Eco+ selbst zwischen einer und drei Phasen um.

volle Leistung

Fast

Fast lädt mit voller Leistung, unabhängig vom Solarüberschuss, und holt den Rest aus dem Netz.

Zubehör

Zubehör zur myenergi zappi

Zur zappi passt weiteres Zubehör von myenergi: Der myenergi eddi bringt übrigen Solarstrom in einen Heizstab, etwa im Warmwasserspeicher, und arbeitet mit der zappi im Verbund; es gibt ihn einphasig und als eddi+ dreiphasig. Führt vom Zählerschrank kein Kabelweg zur zappi, überträgt der myenergi harvi die Messwerte der CT-Klemmen per Funk (empfohlen höchstens 20 m, Montage im Innenraum, mit aktueller Firmware im Legacy-Modus). Dazu kommen der Standfuß und zusätzliche CT-Klemmen. Weiteres Zubehör finden Sie in unserer Zubehör-Kategorie.

Häufige Fragen zur myenergi zappi

myenergi zappi mit Kabel oder mit Steckdose: Welche passt zu mir?

Beide Ausführungen haben denselben Funktionsumfang. Die Kabelversion hat ein fest angeschlagenes 6,5-m-Kabel mit Typ-2-Stecker und eine Halterung am Gehäuse und wiegt 7,2 kg. Bei der Steckdosenversion mit 3,3 kg stecken Sie Ihr eigenes Typ-2-Ladekabel ein, es gehört nicht zum Lieferumfang. Das Kabel an der Box ist bequemer im Alltag, die Steckdose ist flexibler, wenn verschiedene Autos laden oder Sie je nach Stellplatz eine andere Kabellänge brauchen.

Hat die myenergi zappi 11 kW oder 22 kW?

Beides in einem Gerät: Die zappi lädt dreiphasig mit bis zu 22 kW, und Ihre Elektrofachkraft kann die Leistung im passwortgeschützten Menü über das Gerätelimit (6 bis 32 A) begrenzen, etwa auf 11 kW. Üblicherweise genügt bis 11 kW die Anmeldung beim Netzbetreiber, für 22 kW muss er vorher zustimmen. Ob sich 22 kW lohnen, entscheidet Ihr Auto: Nimmt sein Bordlader nur 11 kW an, lädt es auch an der 22-kW-Box nicht schneller.

In welchen Farben gibt es die myenergi zappi?

In Schwarz und in Weiß, jeweils mit Kabel oder mit Typ-2-Steckdose. Die Farbe betrifft nur das Gehäuse, Technik und Ladefunktionen sind bei allen vier Ausführungen gleich.

Wie funktioniert das PV-Überschussladen mit der zappi Wallbox?

Beim PV-Überschussladen misst die zappi über drei mitgelieferte CT-Klemmen am Hausanschluss, wie viel Strom die Anlage übrig hat, und regelt die Ladeleistung danach. Sie arbeitet laut myenergi mit jedem Wechselrichter und Batteriespeicher zusammen; eine Verbindung zum Wechselrichter ist nicht nötig. Ohne Solaranlage oder bei wenig Sonne lädt sie im Modus Fast mit voller Leistung aus dem Netz.

Was sind die Lademodi Eco, Eco+ und Fast, und wie stelle ich sie ein?

Eco passt die Ladung laufend an den Überschuss an und nimmt bei Bedarf Netzstrom dazu, bis das Auto voll ist. Eco+ lädt nur mit Überschuss und pausiert bei zu viel Netzbezug, Fast lädt mit voller Leistung. Für den Überschussbetrieb braucht die zappi etwa 1,4 kW einphasig oder etwa 4,2 kW dreiphasig. Bedient wird die zappi am Display oder in der myenergi App.

Lädt die zappi einphasig oder dreiphasig, und kann sie umschalten?

Die zappi lädt dreiphasig mit bis zu 22 kW oder einphasig. In Eco+ schaltet sie ab Firmware 5.300 automatisch zwischen einer und drei Phasen um, bei jedem Wechsel pausiert die Ladung etwa 90 Sekunden. Im Menü Eco+ lässt sich die Phasenzahl auch fest einstellen: eine Phase, drei Phasen oder Auto.

Brauche ich einen harvi oder einen eddi?

Meist keinen harvi: Die CT-Klemmen werden per Kabel angeschlossen, das sich mit einem verdrillten Adernpaar bis auf 100 m verlängern lässt. Den harvi, einen Funksender für den Innenraum, brauchen Sie, wenn kein Kabelweg zur zappi möglich ist. Der eddi ist ein eigenes Gerät, das Überschuss in einen Heizstab leitet und mit der zappi im selben Verbund arbeitet.

Ist ein Fehlerstromschutz eingebaut, und was schreiben die örtlichen Vorschriften vor?

Die zappi hat eine 6-mA-DC-Fehlerstromerkennung (EN 62955) integriert. Nach der Installationsanleitung von myenergi können die örtlichen Vorschriften zusätzlich einen FI-Schutzschalter Typ A mit 30 mA vorschreiben; das klärt Ihre Elektrofachkraft bei der Installation.

Wie wird die zappi montiert, und brauche ich den Standfuß?

Die zappi hängt senkrecht an einer ebenen Wand, innen oder außen; Schrauben, Dübel und Bohrschablone liegen bei. Der myenergi Standfuß ist die Alternative ohne Wand und trägt eine oder zwei zappi Rücken an Rücken. Er braucht ein Betonfundament, das der Installateur stellt. Der Anschluss gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Wie verbinde ich die zappi mit WLAN, App und Lade-Software (OCPP)?

Die zappi v2.1 hat WLAN (2,4 GHz) und einen LAN-Anschluss eingebaut und wird über die myenergi App und myaccount eingerichtet; die einzelnen Schritte stehen in der Bedienungsanleitung zur Wallbox auf den Produktseiten. Über die myenergi Cloud unterstützt sie OCPP 1.6.

Wie schütze ich die zappi vor fremdem Laden, und gibt es RFID?

Das Laden lässt sich optional über einen PIN-Code am Display freigeben, mehrere Nutzer können je einen eigenen PIN haben. RFID-Karten nutzt die zappi v2.1 nicht; alternativ gibt es einen Freigabekontakt, den eSense-Eingang. Die Ladeprotokolle je Nutzer sehen Sie in myaccount und exportieren sie als CSV-Datei.

Wie passt die zappi zu § 14a EnWG?

Laut myenergi ist die zappi auf die Anforderungen des § 14a EnWG ausgelegt. Für externe Signale hat sie den eSense-Eingang, einen Schalteingang; dort stellt Ihre Elektrofachkraft ein, ob die zappi bei einem Signal die Ladeleistung begrenzt oder das Laden stoppt. Was Ihr Netzbetreiber im Einzelfall verlangt, klärt Ihre Elektrofachkraft mit ihm.

Kann die zappi nach dem Strompreis laden?

Die zappi lädt in Deutschland nicht selbst nach dem Börsenpreis. Für feste günstige Zeiten stellen Sie den Timer der zappi ein, ein Spartarif lässt sich über den eSense-Eingang schalten.

Welches Zubehör gibt es für die myenergi zappi?

Passend zur zappi gibt es den harvi, den eddi und eddi+, zusätzliche CT-Klemmen und den Standfuß. Die CT-Klemme mit 16 mm passt auf Leiter bis 16 mm und misst bis 100 A; für dickere Hauptleitungen gibt es eine größere Klemme.

Gibt es eine Herstellergarantie auf die myenergi zappi?

Ja, myenergi gibt auf die zappi eine Herstellergarantie nach den Garantiebedingungen von myenergi.

myenergi zappi kaufen: vier Ausführungen der zappi v2.1

Eine myenergi zappi kaufen Sie bei WallboxCenter.de in vier Ausführungen der zappi v2.1: als myenergi zappi mit Kabel in Weiß, als myenergi zappi mit Kabel in Schwarz, als myenergi zappi mit Typ-2-Steckdose in Weiß und als myenergi zappi mit Typ-2-Steckdose in Schwarz. Technik, Ladefunktionen und App sind bei allen vier gleich, der Unterschied liegt im Ladeanschluss und in der Farbe des Gehäuses. Die Kabelversion hat ein fest angeschlagenes 6,5-m-Typ-2-Kabel, bei der Steckdosenversion verwenden Sie Ihr eigenes Ladekabel. Den passenden Weg zeigt der Wallbox-Finder weiter oben, den aktuellen Preis jeder myenergi Wallbox zeigt ihre Modellkarte.

myenergi zappi Wallbox mit 11 oder 22 kW

Als zappi Wallbox 11 kW läuft die zappi, wenn Ihre Elektrofachkraft sie im passwortgeschützten Menü begrenzt; dann genügt üblicherweise die Anmeldung beim Netzbetreiber. Als zappi Wallbox 22 kW lädt sie dreiphasig mit bis zu 32 A je Phase, dafür muss der Netzbetreiber üblicherweise vorher zustimmen. Im Namen trägt jede zappi deshalb „11kW/22kW“: Ein Gerät kann beides, eingestellt wird es über das Gerätelimit von 6 bis 32 A. Ob sich 22 kW lohnen, entscheidet Ihr Auto, denn nimmt sein Bordlader, also das Ladegerät im Auto, nur 11 kW an, lädt es an der 22-kW-Box nicht schneller. Das PV-Überschussladen funktioniert bei der zappi Wallbox mit 11 kW genauso wie bei 22 kW: In Eco+ reichen schon etwa 1,4 kW Überschuss, wenn die zappi einphasig lädt. Weitere 11-kW-Wallboxen und 22-kW-Wallboxen anderer Hersteller finden Sie in unseren Kategorien.

myenergi Wallbox und Ladestation: zappi v2.1 mit Solarladen, App und Zubehör

Die myenergi zappi v2.1 ist die aktuelle Hardware: WLAN und LAN sind eingebaut, ein Zusatzgerät für die Internetverbindung ist nicht nötig. Die myenergi Ladestation misst den Solarüberschuss selbst über drei CT-Klemmen, lädt in Eco, Eco+ oder Fast, lässt sich über die myenergi App steuern, per PIN-Code gegen fremdes Laden sperren und per OCPP 1.6 an eine Lade-Software anbinden. Mit dem eddi bringen Sie übrigen Solarstrom in einen Heizstab, mit dem harvi übertragen Sie die Messwerte per Funk. Was die automatische Phasenumschaltung bringt, erklärt unser Beitrag zur zappi.