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Wallbox 11 kW für zu Hause
Eine Wallbox 11 kW lädt Ihr Elektroauto mit bis zu 11 kW, dreiphasig mit 16 A an 400 V. Das reicht laut ADAC im Regelfall, um es zu Hause über Nacht wieder voll zu laden. Beim Netzbetreiber wird die 11-kW-Wallbox nur angemeldet. Seine Zustimmung, oft Genehmigung genannt, braucht es erst, wenn alle Ladestationen am Hausanschluss zusammen mehr als 12 kVA haben.
Bei uns vergleichen Sie Geräte von über 20 Marken: mit fest angeschlagenem Ladekabel (Festanschluss) oder Typ-2-Steckdose, mit Stromzähler, mit App oder für Solarstrom. Welche Wallbox Sie kaufen sollten, zeigt der Finder nach fünf kurzen Fragen, und wie lange Ihr Auto lädt, rechnet der Ladezeit-Rechner aus.
rund 5-mal so schnell wie an der Steckdose
wenn Ihr Auto dreiphasig mit 11 kW lädt
Fürs Zuhause: anmelden statt genehmigen lassen.
Wallbox-Finder
In fünf Fragen zur passenden Wallbox: Danach sehen Sie unsere Empfehlung mit Begründung, und die Liste zeigt die passenden Geräte.
Geräte
Hier sehen Sie die 11-kW-Wallboxen aus unserem Sortiment mit aktuellem Preis; die Filter grenzen die Liste nach Marke, Anschluss und Ausstattung ein.
Passend für Sie:
Keine Wallbox passt zu dieser Auswahl. Nehmen Sie einen Filter heraus, oder zeigen Sie wieder alle Geräte an.
Ausstattung
Der Typ-2-Anschluss ist für Wechselstrom bis 22 kW ausgelegt. Eine 11-kW-Wallbox nutzt davon dreiphasig 16 A, und das muss auch ein eigenes Ladekabel können.
3 × 230 V × 16 A ergeben 11,04 kVA. Die volle Leistung nutzt nur ein Auto, das dreiphasig lädt; was Ihres kann, zeigt sein Datenblatt.
Ein 80-kWh-Akku ist an 11 kW von 20 auf 80 % in rund 4 h 40 min geladen, von 0 auf 100 % in knapp 8 Stunden.
An einer 11-kW-Wallbox gehen beim Laden 5,1 bis 7,0 % verloren, an der Haushaltssteckdose 12,7 bis 24,2 % (ADAC, 2026).
Je nach Modell verbindet sich die Wallbox per WLAN oder LAN-Kabel mit Ihrem Heimnetz, und Sie starten und verfolgen das Laden per App. Mit einer RFID-Karte geben Sie das Laden frei und sperren so fremdes Laden.
Erkennt die Wallbox Gleichfehlerströme ab 6 mA selbst, genügt vor ihr ein FI-Schutzschalter Typ A statt eines Typ B. Bei den 11-kW-Wallboxen in unserer Liste ist diese DC-Fehlerstromerkennung in aller Regel schon eingebaut.
Ladezeit-Rechner
Eine 11-kW-Wallbox lädt einen 60-kWh-Akku von 20 auf 80 % in rund 3,5 Stunden, wenn Ihr Auto dreiphasig mit 11 kW lädt. Grob gilt: geladene Kilowattstunden geteilt durch die Ladeleistung, plus rund 5 bis 7 % Ladeverluste.
„Laden bis“ muss über dem jetzigen Ladestand liegen.
Nachzuladen: 36 kWh
Reichweite je Stunde an der 11-kW-Wallbox: rund 55 km
Ihr Auto lädt höchstens mit 11 kW, schneller wird es auch an der 11-kW-Wallbox nicht.
Die letzten Prozent können länger dauern; im Alltag reichen laut ADAC meist 80 %.
So rechnen wir: Ladezeit = Akkugröße × (Ziel minus Start) ÷ (Ladeleistung × Wirkungsgrad). Geladen wird mit dem kleinsten Wert aus Wallbox, Bordlader und Anschluss. Als Wirkungsgrad setzen wir an der Wallbox 93 % an, an der Haushaltssteckdose 85 %; der ADAC hat 2026 Ladeverluste von 5,1 bis 7,0 % an einer 11-kW-Wallbox und 12,7 bis 24,2 % an der Steckdose gemessen. Für 3,7 und 7,4 kW nehmen wir 87 und 90 % an, geschätzt zwischen beiden Messungen. Die Leistung bleibt im Rechner bis zum Ziel gleich, und bei Kälte mit Batterieheizung können die Verluste auf bis zu etwa 20 % steigen. Die Reichweite je Stunde ist Ladeleistung geteilt durch Verbrauch; die Verbrauchswerte aus dem ADAC-Vergleich enthalten die Ladeverluste schon. Alle Werte sind gerechnet und keine Zusage für Ihr Auto.
| Akku | Ladestand | Haushaltssteckdose 2,3 kW | einphasig 3,7 kW | Wallbox 11 kW | Wallbox 22 kW* |
|---|---|---|---|---|---|
| 40 kWh | 20 auf 80 % | 12 h 15 min | 7 h 25 min | 2 h 20 min | 1 h 10 min |
| 40 kWh | 0 auf 100 % | 20 h 30 min | 12 h 25 min | 3 h 55 min | 1 h 55 min |
| 60 kWh | 20 auf 80 % | 18 h 25 min | 11 h 10 min | 3 h 30 min | 1 h 45 min |
| 60 kWh | 0 auf 100 % | 30 h 40 min | 18 h 40 min | 5 h 50 min | 2 h 55 min |
| 80 kWh | 20 auf 80 % | 24 h 35 min | 14 h 55 min | 4 h 40 min | 2 h 20 min |
| 80 kWh | 0 auf 100 % | 40 h 55 min | 24 h 50 min | 7 h 50 min | 3 h 55 min |
* nur, wenn Ihr Auto 22 kW Wechselstrom laden kann. Gerechnet mit den Wirkungsgraden aus dem Rechner, auf 5 Minuten gerundet. Über 80 % können die letzten Prozent länger dauern.
Meist liegt es am Auto. Wie schnell es lädt, bestimmt sein Bordlader (auch Onboard-Lader genannt), also das Ladegerät im Auto, das den Wechselstrom für den Akku umwandelt. Lädt er nur über eine Phase, kommen an 16 A höchstens 3,7 kW an, und mehr als etwa 4,6 kW darf ein Auto einphasig am deutschen Hausanschluss ohnehin nicht ziehen, damit das Netz nicht einseitig belastet wird. Plug-in-Hybride laden oft mit deutlich weniger als 11 kW.
Zeigt Ihr Auto rund 4,2 kW, gibt es zwei weitere Gründe. Nach § 14a EnWG darf der Netzbetreiber die Leistung bei drohender Überlastung vorübergehend auf 4,2 kW absenken. Und beim Überschussladen mit Solarstrom startet eine dreiphasige Ladung erst bei etwa 4,2 kW, weil ein Auto mindestens 6 A je Phase braucht.
Die Haushaltssteckdose liefert etwa 2,3 kW, die Wallbox bis zu 11 kW, und an der Wallbox geht nur etwa halb so viel Energie verloren. Lädt Ihr Auto dreiphasig mit 11 kW, ist es an der Wallbox deshalb rund 5x schneller voll. So sieht die Ladedauer für einen Akku mit 65 kWh aus, mit Ladeverlusten gerechnet:
Mit 65 kWh fährt ein Auto je nach Verbrauch etwa 250 bis 450 km weit. Die typische Nachladung von 10 oder 30 auf 90 % schafft die Steckdose nicht über Nacht, die 11-kW-Wallbox in wenigen Stunden.
11 oder 22 kW
Für die meisten Haushalte reichen 11 kW, damit laden Sie über Nacht auch große Akkus. 22 kW lohnen sich nur, wenn Ihr Auto mit 22 kW Wechselstrom laden kann und oft nur kurz steht oder mehrere Autos laden. Dafür braucht es die Zustimmung des Netzbetreibers und eine dickere Zuleitung.
| 11-kW-Wallbox | 22-kW-Wallbox | |
|---|---|---|
| Anschluss | dreiphasig, 16 A je Phase, 11,04 kVA | dreiphasig, 32 A je Phase, 22,08 kVA |
| Netzbetreiber | anmelden genügt (bis 12 kVA) | muss vorher zustimmen, Antwort binnen zwei Monaten |
| Volle Leistung nutzen | Autos, die dreiphasig mit 11 kW laden | nur Autos mit 22-kW-Bordlader |
| 60-kWh-Akku, 20 auf 80 % | rund 3 h 30 min | rund 1 h 45 min, mit 22-kW-Bordlader |
| Reichweite je Stunde | etwa 45 bis 75 km | etwa 90 bis 145 km, mit 22-kW-Bordlader |
Reichweite gerechnet mit 15 bis 25 kWh je 100 km einschließlich Ladeverlusten. § 14a EnWG gilt für beide gleich.
Ein Auto lädt nur so schnell, wie sein Bordlader es erlaubt. Viele aktuelle E-Autos laden mit Wechselstrom bis 11 kW, nur wenige mit 22 kW: In einer Messreihe des ADAC 2026 schaffte das eines von fünf Autos. Mit 11-kW-Bordlader lädt ein Auto an einer 22-kW-Wallbox nicht schneller; was Ihres annimmt, steht im Datenblatt.
Für eine 22-kW-Wallbox muss der Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme zustimmen, weil sie mit 22,08 kVA über der Grenze von 12 kVA liegt (§ 19 NAV). Er hat dafür bis zu zwei Monate Zeit und darf nur ablehnen, wenn eine sichere und störungsfreie Versorgung gefährdet wäre. Die 11-kW-Wallbox liegt mit 11,04 kVA darunter und wird nur angemeldet.
22 kW brauchen 32 statt 16 A je Phase, also eine dickere Zuleitung und stärkere Leitungsschutzschalter. Was das kostet, hängt vom Weg zwischen Verteiler und Stellplatz ab; einen festen Aufpreis gibt es nicht. Reicht der Hausanschluss nicht, kann auch sein Ausbau Geld kosten. Alles zu 22 kW zeigen unsere 22-kW-Wallboxen im Überblick. Für Betriebe, deren Fahrzeuge nur kurz stehen, lädt eine DC-Wallbox mit Gleichstrom direkt in den Akku, vorbei am Bordlader.
Eine 11-kW-Wallbox schließt eine Elektrofachkraft an. Beim Netzbetreiber wird sie angemeldet, aber nicht genehmigt, solange alle Ladeeinrichtungen am Hausanschluss zusammen höchstens 12 kVA haben.
Für 11 kW wird die Wallbox dreiphasig mit 16 A abgesichert; den Querschnitt der Zuleitung legt die Elektrofachkraft nach Länge und Verlegeart fest, Hersteller nennen mindestens 2,5 mm². Jeder Ladepunkt braucht seinen eigenen Fehlerstromschutzschalter mit 30 mA, gegen Gleichfehlerströme entweder Typ B oder Typ A zusammen mit einer 6-mA-Gleichfehlerstrom-Erkennung, die viele Wallboxen schon eingebaut haben. Was dafür in den Verteiler kommt, zeigt unser Anschluss-Set 11 kW für Zuleitung, Absicherung und FI.
Angemeldet wird vor der Inbetriebnahme, in der Regel von Ihrer Elektrofachkraft, die dafür im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist; seit 2024 geht das auch über dessen Internetseite. Eine spätere Änderung der Leistung teilen Sie ebenfalls mit. Den Ablauf erklärt unser Ratgeber zur Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber.
Jede neue private Wallbox über 4,2 kW gilt seit dem 01.01.2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Der Netzbetreiber darf ihre Leistung nur bei drohender Überlastung vorübergehend auf 4,2 kW absenken, abschalten darf er sie nicht; laut Bundesnetzagentur laden Sie dann in zwei Stunden noch Strom für rund 50 km. Im Gegenzug darf er den Anschluss nicht wegen Netzengpässen ablehnen, und Sie zahlen weniger Netzentgelt. Gesteuert wird direkt oder über ein Energiemanagement; welche Technik Ihr Netzbetreiber verlangt, klärt die Elektrofachkraft. Mehr zur steuerbaren Wallbox nach § 14a EnWG im Ratgeber.
Stromzähler
Welcher Stromzähler in die Wallbox gehört, hängt davon ab, wem Sie den Ladestrom nachweisen oder berechnen: für eigene Auswertungen und den Dienstwagen in der Regel ein MID-Zähler, für die Abrechnung an Mieter, Gäste oder Kunden eine eichrechtskonforme Wallbox. Passende Geräte finden Sie unter Wallbox mit MID-Zähler.
Seit 2026 gibt es für Arbeitnehmer keine monatlichen Ladepauschalen mehr. Die Strommenge für den Dienstwagen wird über einen gesonderten Zähler in der Wallbox oder im Auto nachgewiesen, und der Arbeitgeber kann die Stromkosten steuerfrei erstatten, nach tatsächlichen Kosten oder nach der Strompreispauschale. Ein MID- oder eichrechtskonformer Zähler ist dafür lohnsteuerlich nicht vorgeschrieben, der Nachweis muss sich aber unveränderlich aus den Ladedaten ergeben, etwa aus App oder Ladeprotokoll; selbst geführte Listen reichen nicht.
Gut geeignet ist eine Wallbox 11 kW mit fest verbautem MID-Zähler, auch Energiezähler genannt, und RFID: Jede Ladung gehört zu einer Karte und damit zu einem Fahrzeug, und über Export oder Softwarebackend gehen die geladenen kWh an die Dienstwagenabrechnung. Welche Nachweise Ihr Arbeitgeber verlangt, klären Sie bitte mit ihm, steuerliche Fragen mit Ihrem Steuerberater. Mehr im Ratgeber Dienstwagen laden und abrechnen.
Zubehör
Für den Verteiler gibt es das Anschluss-Set 11 kW mit FI-Schutzschalter Typ A und Leitungsschutzschalter B16; es passt zu Wallboxen mit eingebauter DC-Fehlerstromerkennung, einbauen muss es die Elektrofachkraft. Hat Ihre Wallbox eine Typ-2-Steckdose, brauchen Sie ein Typ-2-Ladekabel 11 kW, also dreiphasig mit 16 A, in der Länge, die zu Ihrem Stellplatz passt. Wo keine Wand in der Nähe ist, trägt ein Standfuß die Wallbox; passende Standfüße finden Sie in unserer Zubehör-Kategorie. Zusätzliche RFID-Karten geben das Laden für weitere Nutzer frei, aber nicht jede Wallbox nimmt jede Karte an: Prüfen Sie das vor dem Kauf beim Gerät.
Ein 60-kWh-Akku braucht an 11 kW von 20 auf 80 % rund 3,5 Stunden, von 0 auf 100 % knapp 6 Stunden, wenn Ihr Auto dreiphasig mit 11 kW lädt. Werte für 40 und 80 kWh stehen in der Tabelle oben, Ihren eigenen rechnet der Ladezeit-Rechner aus.
Meist liegt es am Bordlader Ihres Autos: Lädt er nur über eine Phase, kommen an 16 A höchstens 3,7 kW an, und mehr als etwa 4,6 kW darf ein Auto einphasig am Hausanschluss nicht ziehen. Rund 4,2 kW deuten auf eine vorübergehende Absenkung nach § 14a EnWG oder auf den Start des Überschussladens mit Solarstrom; Einzelheiten stehen oben beim Ladezeit-Rechner.
Abgesichert wird dreiphasig mit 16 A, dazu je Ladepunkt ein eigener Fehlerstromschutzschalter mit 30 mA: Typ B, oder Typ A zusammen mit einer 6-mA-Gleichfehlerstrom-Erkennung, die viele Wallboxen eingebaut haben. Den Querschnitt der Zuleitung legt die Elektrofachkraft nach Länge und Verlegeart fest. Was in den Verteiler gehört, zeigt unser Anschluss-Set 11 kW.
Das hängt von Ihrem Alltag ab. Mit fest angeschlagenem Kabel laden Sie am bequemsten, weil das Kabel immer bereit hängt; dafür ist es dauerhaft der Witterung ausgesetzt und unterwegs nicht dabei. Eine Wallbox ohne Ladekabel, also mit Typ-2-Steckdose, wirkt aufgeräumter, Sie wählen die Kabellänge selbst und nehmen das Kabel mit, stecken es aber jedes Mal ein. Für 11 kW muss es dreiphasig 16 A können.
Einen geeichten Zähler brauchen Sie nur, wenn Sie Ladestrom nachweisen oder abrechnen. Ein MID-Zähler misst die geladene Energie nach der europäischen Messgeräterichtlinie, das genügt in der Regel für den Dienstwagen. Eine eichrechtskonforme Wallbox speichert die Messwerte zusätzlich manipulationssicher und signiert; abgerechnet wird über ein passendes Backend. Das braucht es, wenn Sie Ladestrom an Mieter, Gäste oder Kunden abrechnen.
Die eine Wallbox für alle gibt es nicht: Sie muss zu Ihrem Auto, Ihrem Anschluss und Ihrem Alltag passen. Entscheidend sind Kabel oder Steckdose, ob Sie einen Zähler brauchen, ob Sie mit Solarstrom laden wollen und wie viele Autos laden. Der ADAC gewichtet bei seinen Wallbox-Prüfungen elektrische Sicherheit und Funktion am stärksten. Unser Finder oben grenzt die Liste mit fünf Fragen auf passende Geräte ein.
Ja, mit einer Wallbox mit Überschussfunktion, deren Ladestrom ab 6 A regelbar ist, einer Messung am Hausanschluss und der Verbindung zum Wechselrichter oder Energiemanagement. Dreiphasig startet das Laden ab etwa 4,2 kW Überschuss, mit Phasenumschaltung ab etwa 1,4 kW. Welche Geräte das können, zeigt unsere Seite Solarstrom laden.
In der Regel ja; prüfen muss es die Elektrofachkraft vor der Installation. Gebraucht wird ein dreiphasiger Anschluss mit 400 V, oft Starkstrom genannt; die Wallbox wird mit 16 A abgesichert. Bei Zählerplätzen von vor September 2015 sollte die Dauerbelastbarkeit geprüft werden. Bis 11 kW ist laut einem Netzbetreiber in der Regel keine Verstärkung des Hausanschlusses nötig.
Per App starten und verfolgen Sie das Laden am Handy und sehen die Ladevorgänge; die Wallbox verbindet sich dafür je nach Modell per WLAN oder über den LAN-Anschluss (Netzwerkkabel) mit Ihrem Heimnetz. Mit einer RFID-Karte geben Sie das Laden frei: So lädt niemand Fremdes, und bei mehreren Nutzern lässt sich jede Ladung einer Karte zuordnen. Welche Funktionen ein Gerät hat, steht in seinen technischen Daten.
Ja, rund fünfmal so schnell, wenn Ihr Auto dreiphasig mit 11 kW lädt: 11 statt etwa 2,3 kW, dazu nur etwa halb so viel Ladeverlust. Die Haushaltssteckdose ist für stundenlanges Laden nicht ausgelegt und bleibt eine Notlösung.
Für die private Wallbox am Einfamilienhaus gibt es derzeit keine bundesweite Förderung, die KfW-Programme sind ausgelaufen. Seit April 2026 fördert der Bund Ladepunkte in Mehrparteienhäusern ab drei Wohneinheiten. Fragen Sie zusätzlich bei Bundesland, Gemeinde oder Stromanbieter nach regionalen Programmen; mehr dazu im Ratgeber zur Wallbox-Förderung.
Je nach Verbrauch Ihres Autos etwa 45 bis 75 km, gerechnet mit 15 bis 25 kWh je 100 km einschließlich Ladeverlusten. Mit 22 kW sind es etwa doppelt so viele, aber nur, wenn Ihr Auto 22 kW Wechselstrom aufnehmen kann.
Anmelden ja, genehmigen lassen nein. Jede Wallbox muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden, das übernimmt in der Regel Ihre Elektrofachkraft. Seine Zustimmung braucht es erst über 12 kVA, und eine 11-kW-Wallbox hat 11,04 kVA. Es zählt aber die Summe aller Ladeeinrichtungen am Hausanschluss: Kommt eine zweite Wallbox dazu, muss der Netzbetreiber vorher zustimmen.
Meist eine mit 11 kW. Schneller lädt eine 22-kW-Wallbox nur Autos mit 22-kW-Bordlader, und sie braucht die Zustimmung des Netzbetreibers sowie eine dickere Zuleitung. Lohnend ist sie bei kurzen Standzeiten oder mehreren Autos; den Vergleich in Zahlen zeigt die Tabelle oben.
Gemeint ist zweierlei: ein fest angeschlagenes Ladekabel an der Wallbox oder eine Wallbox, die fest mit der Hausinstallation verdrahtet ist, statt mit einem CEE-Stecker an einer roten CEE-Steckdose zu hängen. Eine Wallbox mit CEE-Stecker ist zulässig, wenn der Hersteller das vorsieht; ob Ihr Netzbetreiber einen Festanschluss verlangt, klärt die Elektrofachkraft. Angemeldet wird in beiden Fällen, auch eine mobile Wallbox 11 kW.
Am einfachsten mit einer Wallbox mit fest verbautem MID-Zähler und Export der Ladevorgänge, zum Beispiel je RFID-Karte. Seit 2026 gibt es dafür keine monatliche Pauschale mehr; die Strommenge wird über einen Zähler nachgewiesen, und zwar aus unveränderlichen Ladedaten wie App oder Ladeprotokoll. Welche Nachweise Ihr Arbeitgeber verlangt, klären Sie bitte direkt mit ihm.
Die Kosten setzen sich aus Gerät und Installation zusammen. Den aktuellen Preis jedes Geräts zeigt die Liste oben; dazu kommen Zuleitung, Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter und die Arbeit der Elektrofachkraft, je nach Weg zwischen Verteiler und Stellplatz. Eine eingebaute DC-Fehlerstromerkennung senkt laut ADAC die Kosten der Hausinstallation, ein nötiger Ausbau von Zählerplatz oder Hausanschluss erhöht sie.
Ja. Jede neue private Wallbox über 4,2 kW gilt seit 2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Der Netzbetreiber darf ihre Leistung nur bei drohender Überlastung vorübergehend auf 4,2 kW absenken, laden bleibt also möglich. Dafür zahlen Sie weniger Netzentgelt, etwa als jährliche Pauschale, laut Bundesnetzagentur rund 110 bis 190 Euro brutto, oder mit 60 % weniger Arbeitspreis und eigenem Zähler. Die genauen Beträge legt Ihr Netzbetreiber fest.
Ja, wenn das Gerät für den Außenbereich ausgelegt ist. Ob eine Wallbox outdoor hängen darf, zeigen Schutzart und Temperaturbereich in ihren technischen Daten. Bei fest angeschlagenem Kabel bleibt auch das Kabel draußen, bei einer Typ-2-Steckdose räumen Sie es nach dem Laden weg.
Ja, nacheinander an einer Wallbox oder gleichzeitig an einer Doppel-Wallbox mit zwei Ladepunkten. Alternativ teilen sich zwei Wallboxen per Lastmanagement die maximal zur Verfügung stehende Gesamtleistung. Liegen alle Ladepunkte zusammen über 12 kVA, muss der Netzbetreiber vorher zustimmen, und jeder Ladepunkt braucht seinen eigenen Fehlerstromschutz.
Bei vielen Geräten ja: Die Elektrofachkraft drosselt die Wallbox, indem sie die Höchstleistung fest auf 11 kW einstellt. So können Sie später ohne neues Gerät auf 22 kW wechseln. Wie der Netzbetreiber die gedrosselte Wallbox einstuft, klärt die Elektrofachkraft bei der Anmeldung.
Mit einer 11-kW-Wallbox laden Sie Ihr Elektroauto rund 5x schneller als an einer Haushaltssteckdose, wenn es dreiphasig mit 11 kW lädt. Die Wallbox passt sich dabei automatisch an die Ladeleistung an, die Ihr Auto annehmen kann; zu schnell laden kann sie es nicht.
Dazu sinken die Ladeverluste, also der Strom, den der Zähler erfasst, der aber nicht im Akku landet: Er geht vor allem im Bordlader als Wärme verloren und an Steuergeräten, die während des Ladens mitlaufen; je länger das Laden dauert, desto mehr. An der Wallbox hat der ADAC 2026 deshalb nur etwa halb so viel Verlust gemessen wie an der Steckdose. Für das Laden zuhause reichen 11 kW laut ADAC im Regelfall aus, auch große Akkus lädt die Wallbox über Nacht.
Ihre Wallbox 11 kW kaufen Sie bei WallboxCenter aus einer großen Auswahl: mit Kabel, also mit fest angeschlagenem Ladekabel (Festanschluss), oder ohne Kabel mit Typ-2-Steckdose, auch Typ-2-Buchse genannt, für die Wand oder als Ladesäule zum Aufstellen. Technisch arbeitet eine 11-kW-Wallbox dreiphasig mit 16 A. Genehmigungsfrei anmelden lässt sie sich, solange die Summe aller Ladeeinrichtungen am Hausanschluss 12 kVA nicht übersteigt.
Für einen Stellplatz genügt ein Gerät. Zwei Autos laden an einer Wallbox 11 kW mit 2 Ladepunkten oder an zwei Wallboxen mit Lastmanagement; was dann für die Anmeldung gilt, steht in den Fragen oben. Wer mehr Leistung plant, findet bei uns auch die Wallbox 22 kW, für Firmenparkplätze gibt es die Seite Wallbox für Gewerbe. Passend dazu führen wir das Typ-2-Ladekabel in verschiedenen Längen.
Bei uns vergleichen Sie Wallboxen mit 11 kW von über 20 Herstellern an einem Ort und finden ein Gerät, das zu Fahrzeug, Anschluss und Budget passt. Die Unterschiede liegen vor allem in Anschlussart, Zähler und Steuerung. Mit App-Steuerung geben Sie das Laden per Smartphone frei und sehen jeden Ladevorgang. Eine smarte Wallbox 11 kW, auch intelligente Wallbox genannt, arbeitet je nach Modell mit dem Energiemanagement im Haus zusammen. Plug & Charge, bei dem sich das Auto über das Ladekabel selbst anmeldet, ist selten und läuft nur über ein Backend, das es unterstützt.
Für wechselnde Orte gibt es die mobile Wallbox. Am festen Stellplatz zuhause hängt die Wandladestation mit 11 kW und ist jederzeit ladebereit.
Auch bei einer günstigen Wallbox 11 kW lohnt der Blick auf die Ausstattung. Eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung, die Gleichfehlerströme ab 6 mA erkennt, erlaubt einen FI-Schutzschalter Typ A statt Typ B und senkt laut ADAC die Kosten der Hausinstallation. RFID schützt vor fremdem Laden, und für die Montage im Freien zeigt die Schutzart, ob die Wallbox ein wetterfestes Gehäuse hat.
Wollen Sie den Ladestrom dokumentieren, wählen Sie eine Wallbox 11 kW mit Stromzähler; ein MID-Zähler weist die geladene Energie aus. Mit einer Photovoltaikanlage lädt eine Wallbox zum PV-Überschussladen den überschüssigen Solarstrom ins Auto. Eine steuerbare Wallbox 11 kW nach § 14a EnWG ist seit 2024 der Normalfall: Bei Überlastung darf der Netzbetreiber ihre Leistung vorübergehend absenken, dafür sinkt Ihr Netzentgelt. Einzelne Geräte gibt es auch als B-Ware: unsere B-Ware-Wallboxen 11 kW.
Ihre Wallbox versenden wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei ab 500 Euro Bestellwert, als normales DHL-Paket. Die Versandkosten kleinerer Bestellungen, etwa für ein einzelnes Ladekabel, sehen Sie im Warenkorb, bevor Sie bestellen. Bei Vorkasse per Überweisung erhalten Sie 1,5 % Skonto.
Welche Wallbox 11 kW zu Ihrem Zuhause passt, entscheiden Auto, Anschluss und Gebrauch. Prüfen Sie zuerst im Datenblatt, wie Ihr Auto Wechselstrom lädt: Lädt es nur einphasig, nutzt es die 11 kW nicht aus. Dann klärt die Elektrofachkraft, ob Zuleitung, Absicherung und Zählerplatz passen. Erst danach geht es um Kabel oder Typ-2-Steckdose, Zähler, App und Solarstrom.
Wer eine Photovoltaikanlage plant, wählt ein Modell mit Überschussfunktion oder eines, das mit einem Energiemanager zusammenarbeitet. Im Außenbereich zählen Schutzart und Temperaturbereich, damit die Wallbox auch outdoor sicher hängt; wo keine Wand ist, stehen Ladesäule oder Standfuß. Mit fünf Fragen grenzt der Finder oben die Auswahl ein.
Stand der Angaben: Oktober 2026. Grundlagen: § 19 NAV, § 14a EnWG, Bundesnetzagentur, ADAC-Messungen 2026; Preise und Verfügbarkeit zeigt die Liste live.
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