PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi
Die Ohme Wallbox für zu Hause ist die Ohme Home Pro: eine Wallbox mit 11 kW und fest angeschlagenem Typ-2-Kabel, 5 m oder 8 m lang. Jede Ohme Home Pro Wallbox gibt es ohne MID-Zähler oder als Home Pro MID mit eingebautem MID-Zähler. Ins Netz geht sie über eine eingebaute SIM, den Datentarif übernimmt Ohme kostenlos, WLAN brauchen Sie nicht. Als intelligente Wallbox plant sie Ihre Ladung in der Ohme App nach Ladeziel und Strompreis. Solarstrom lädt sie ohne Zusatzkauf, einphasig ab 6 A Überschuss. Angeschlossen wird sie dreiphasig.
Eine Box, vier Ausführungen
Alle vier laden mit 11 kW, gehen per SIM online und laden Solarstrom ohne Zusatzkauf. Unterschiedlich sind nur der Zähler und die Länge des fest angeschlagenen Kabels.
Wenn die Box nah an der Ladebuchse Ihres Autos hängt
Wenn die Ladebuchse weiter weg ist, etwa von der Rückwand der Garage aus
Mit MID-Zähler, etwa wenn Ihr Arbeitgeber ihn verlangt, und kurzem Weg zur Buchse
Mit MID-Zähler und dem längeren Kabel für weitere Wege zur Ladebuchse
Wallbox-Finder
Zwei kurze Fragen, dann zeigen wir Ihnen die passende Ausführung.
Möchten Sie die geladene Strommenge mit einem MID-Zähler erfassen?
Wie lang soll das Ladekabel sein?
Gemeinsam
Dreiphasig lädt die Home Pro mit bis zu 11 kW, über ein fest angeschlagenes Typ-2-Kabel mit 5 m oder 8 m. Kabel- und Steckerhalter liegen bei.
Die SIM ist eingebaut, den Datentarif übernimmt Ohme kostenlos. WLAN und Bluetooth hat die Box nicht.
Drei CT-Klemmen für den Hausanschluss liegen bei. Solarstrom lädt die Box einphasig über L1, ab 6 A Überschuss.
Über dieselben Klemmen sieht die Box, wie viel Leistung am Hausanschluss frei ist, und lädt entsprechend. Die Grenze stellt Ihre Elektrofachkraft ein.
Ein Lastschütz vor der Box schaltet im Steuerfall ab, statt auf 4,2 kW zu drosseln. Laut Ohme geht es auch über Modbus TCP mit einem Energiemanager.
Wand oder Pfosten, drinnen oder draußen: Die Home Pro arbeitet bei −25 bis +45 °C. Ihr Gehäuse misst 170 × 200 × 100 mm.
Ohme App
In der Ohme App legen Sie fest, wie voll der Akku sein soll und bis wann. Den Rest plant die App: Sie legt die Ladung in die günstigen Stunden Ihres Stromtarifs.
Hat die Box beim Einstecken keinen Mobilfunkempfang, lädt sie sofort mit voller Leistung, aber ohne Plan.
Zum Wallbox-FinderDen Lademodus wählen Sie in der App; „Max. Ladung“ lädt sofort mit voller Leistung. Fürs PV-Überschussladen gibt es zwei Solar-Modi, beide mit den beiliegenden CT-Klemmen am Hausanschluss.
Die App verteilt die Ladung auf die günstigen Stunden bis zu Ihrer Uhrzeit „Bereit bis“.
Lädt nur mit überschüssigem Solarstrom und ohne Ladezeitplan, einphasig über L1 ab 6 A.
Nimmt den Solarstrom und ergänzt ihn bei Bedarf mit Netzstrom, damit Ihr Ladeziel pünktlich erreicht ist.
Abrechnen
Die Home Pro MID hat einen MID-Zähler der Genauigkeitsklasse B eingebaut. Wählen Sie vor dem Laden in der Ohme App das Auto, kann der Ladeverlauf laut Ohme für jedes Fahrzeug getrennt exportiert werden. Ob der Export auch die Stände des MID-Zählers enthält, gibt Ohme nicht an. Gute Voraussetzungen für die Dienstwagen-Abrechnung – maßgeblich sind die Vorgaben des Arbeitgebers. Mehr dazu: Dienstwagen laden und abrechnen.
Energie und Kosten jeder Ladung zeigt die Ohme App, geeicht ist diese Anzeige nicht. Für das eigene Auto genügt das, solange niemand eine geeichte Messung von Ihnen verlangt.
Wer Ladestrom nach Kilowattstunden an Mieter, Gäste oder Kunden verkauft, braucht eine eichrechtskonforme Wallbox. So bezeichnet Ohme keine der vier Ausführungen.
Zubehör
Die Ohme Stele ist ein freistehender Standfuß aus Stahl für die Home Pro: 1300 mm hoch, schwarz lackiert, mit einer Bodenplatte von 200 × 200 mm. Die Wallbox gehört nicht zum Lieferumfang. Den Anschluss plant Ihre Elektrofachkraft. Das Anschluss-Set 11 kW bringt einen FI-Schutzschalter Typ A und einen Leitungsschutzschalter für den Verteiler mit; ob es zu Ihrer Installation passt, prüft Ihre Elektrofachkraft nach dem Installationshandbuch von Ohme.
Wir führen die Ohme Home Pro mit 11 kW in vier Ausführungen: die Home Pro mit 5 m oder 8 m Kabel und die Home Pro MID mit eingebautem MID-Zähler, ebenfalls mit 5 m oder 8 m. Technisch sind die vier gleich, sie unterscheiden sich nur im Zähler und in der Kabellänge. Die tragbare Ohme Go führen wir nicht. Welche Ausführung zu Ihrem Stellplatz passt, zeigt der Wallbox-Finder auf dieser Seite. Die Preise stehen an den Modellkarten und kommen direkt aus unserem Shop.
Der Zähler. In der Home Pro MID steckt ein MID-geeichter Energiezähler der Genauigkeitsklasse B; MID steht für die europäische Messgeräterichtlinie. Bei der Home Pro zeigt die Ohme App Energie und Kosten jeder Ladung ebenfalls an, geeicht ist diese Anzeige aber nicht. Alles andere ist gleich: 11 kW, das Gehäuse mit IP55 und IK10, die eingebaute SIM, die App und das Solarladen. Zu haben sind beide mit 5 m oder 8 m Kabel, etwa die Ohme Home Pro mit 5 m Kabel und die Ohme Home Pro MID mit 5 m Kabel. Eine Auswahl anderer Hersteller zeigt unsere Seite Wallboxen mit MID-Zähler.
Bei der Ohme Home Pro ist die Kabellänge der einzige Unterschied zwischen beiden Ausführungen. Beide Kabel sind fest angeschlagen, haben einen Typ-2-Stecker und kommen mit Kabel- und Steckerhalter. Hängt die Box nah an der Ladebuchse Ihres Autos, genügen 5 m. Sitzt die Buchse auf der abgewandten Seite, oder parken Sie mal vorwärts und mal rückwärts ein, ist das längere Kabel bequemer. Messen Sie den Weg von der Box bis zur Buchse vorher aus und planen Sie etwas Spiel ein. Mit 8 m gibt es die Ohme Home Pro mit 8 m Kabel und die Ohme Home Pro MID mit 8 m Kabel.
Nein. Die Home Pro hat weder WLAN noch Bluetooth, sie verbindet sich über eine eingebaute SIM mit dem Mobilfunknetz. Den Datentarif übernimmt Ohme kostenlos, einrichten müssen Sie dafür nichts. Über diese Verbindung plant die Ohme App Ihre Ladungen. Ist beim Einstecken kein Empfang da, startet die Ladung sofort mit voller Leistung, aber ohne Ladeplan. Für Tiefgaragen ohne Mobilfunk rät Ohme deshalb von der Home Pro ab. Den Ladestart können Sie am Gerät auch offline in Schritten von 30 Minuten verzögern.
Ein Zusatzgerät brauchen Sie nicht. Im Karton liegen drei CT-Klemmen, also Stromsensoren für den Hausanschluss; dort legt Ihre Elektrofachkraft sie um die eingehenden Leitungen. Eine Verbindung zum Wechselrichter ist nicht nötig. In der Ohme App schalten Sie dann den Modus ein: Solar Only nutzt ausschließlich überschüssigen Solarstrom und plant keine Ladezeiten, Solar Boost nimmt bei Bedarf Netzstrom dazu. Im Solarmodus nutzt die Box nur eine Phase (L1) und startet, sobald 6 A Überschuss da sind. Für eine längere Messleitung brauchen Sie ein Netzwerkkabel, das nicht beiliegt. Das Prinzip erklärt unsere Seite zum PV-Überschussladen.
Ja, dynamische Stromtarife unterstützt die Home Pro laut Ohme. Sie brauchen dafür einen Stromvertrag mit dynamischen Preisen, an einen bestimmten Energieanbieter ist Ohme nicht gebunden. Ihren Tarif wählen Sie in der Ohme App aus einer Liste; fehlt er dort, legen Sie einen eigenen an. Einige Anbieter sind in der App direkt eingebunden; dazu nutzt die App den Börsenstrompreis, damit passt die Wallbox zu fast jedem Anbieter. Nach Ihrem Ladeziel und der Uhrzeit „Bereit bis“ legt die App die Ladung in die günstigen Stunden. Dafür braucht die Box Mobilfunkempfang.
RFID hat die Home Pro nicht, und einen PIN-Code gibt es auch nicht. Den Schutz übernimmt die Ohme App: Unter „Mein Ladegerät“ schalten Sie „Jedes Plugin genehmigen“ ein. Steckt dann jemand ein Auto an, bekommen Sie eine Nachricht aufs Handy, das Display zeigt „gesperrt“, und geladen wird erst, wenn Sie zustimmen. Ohne diese Einstellung lädt die Box jedes angesteckte Auto ohne Rückfrage. Zusätzlich lassen sich die Tasten am Gerät sperren. Sinnvoll ist die Freigabe vor allem, wenn die Box frei zugänglich hängt, etwa an der Einfahrt.
Die Home Pro MID misst mit einem MID-geeichten Zähler der Klasse B. In der Ohme App wählen Sie vor jeder Ladung das Fahrzeug, und laut Ohme lässt sich der Ladeverlauf danach für jedes Auto einzeln exportieren. So trennen Sie Dienstwagen und Privatwagen. Ob der Export auch die Zählerstände des MID-Zählers zeigt, dazu macht Ohme keine Angabe. Was Ihr Arbeitgeber als Nachweis anerkennt, klären Sie vorher mit ihm. Hintergründe liefert unsere Seite Dienstwagen laden und abrechnen; passend sind die Ohme Home Pro MID mit 5 m Kabel und die Ausführung mit 8 m.
Eine eigene Zuleitung, dreiphasig mit 400 V; einphasig lässt sich die Home Pro nicht anschließen. Davor gehören ein FI Typ A mit 30 mA und ein 16-A-Leitungsschutzschalter; unser Anschluss-Set 11 kW bringt beides mit, ob es zu Ihrer Installation passt, prüft Ihre Elektrofachkraft nach dem Installationshandbuch von Ohme. Gleichfehlerströme ab 6 mA erkennt die Box selbst, deshalb genügt Typ A, ein FI Typ B ist nicht nötig. Bei der Inbetriebnahme stellt Ihre Elektrofachkraft den Ladestrom zwischen 6 und 16 A ein. Mit dem Hausnetz verbunden wird die Box über ihr Netzanschlusskabel von 1 m Länge.
Laut Ohme ist die Home Pro § 14a-fähig. Ein Weg führt über ein Lastschütz, das Ihre Elektrofachkraft vor die Wallbox setzt. Schickt der Netzbetreiber ein Steuersignal, trennt das Schütz die Ladung: Gedrosselt mit 4,2 kW weiterzuladen ist so nicht möglich, das Auto lädt dann gar nicht. Ob Ihr Netzbetreiber eine Steuerung per Schaltkontakt akzeptiert, legen seine Anschlussbedingungen fest. Der zweite Weg ist laut Ohme Modbus TCP: Darüber hängt die Box an einem Energiemanager oder einer kleinen Steuerung am Rundsteuerempfänger, und dieses Gerät entscheidet, was im Steuerfall geschieht. Mehr unter Wallbox und § 14a EnWG.
Laut Ohme unterstützt die Home Pro OCPP 1.6, das Protokoll, über das Wallboxen mit einem Lade-Backend sprechen. Wie ein eigenes Backend eingestellt wird, beschreibt Ohme in seinen Unterlagen nicht. Im Alltag läuft die Verbindung über die eingebaute SIM zur Ohme App. Modbus TCP nennt Ohme vor allem für die Steuerung nach § 14a, also für einen Energiemanager oder eine Steuerung am Rundsteuerempfänger. Eine Liste der Modbus-Register veröffentlicht Ohme nicht. Planen Sie eine solche Anbindung, klären Sie vor dem Kauf mit dem Anbieter Ihres Systems, ob er die Home Pro unterstützt.
Ein dynamisches Lastmanagement zwischen mehreren Ladegeräten bietet Ohme nicht. Die Home Pro richtet ihre Ladeleistung nur nach dem Hausanschluss, den sie über ihre CT-Klemmen misst; untereinander abstimmen können sich zwei Home Pro nicht. Ob zwei Boxen an Ihrem Hausanschluss sinnvoll sind, etwa mit fest begrenztem Ladestrom je Box, plant Ihre Elektrofachkraft. Für einen Stellplatz mit einer Box ist der Lastausgleich zum Hausanschluss dagegen schon eingebaut: Die Home Pro lädt nur so schnell, wie es der Anschluss gerade zulässt.
Ja, laut Datenblatt ist die Home Pro für Wand- und Pfostenmontage gedacht, innen wie außen. Das Gehäuse ist nach IP55 gegen Staub und Strahlwasser geschützt und nach IK10 schlagfest, es arbeitet bei −25 bis +45 °C und misst 170 × 200 × 100 mm. Wichtig ist guter Mobilfunkempfang am Montageort, denn ohne ihn plant die Box keine Ladungen. Wählen Sie den Platz so, dass das Kabel bequem bis zur Ladebuchse reicht. Liegt der Hausanschluss weiter weg, verlängert die Elektrofachkraft die Messleitung der CT-Klemmen mit einem Netzwerkkabel auf bis zu 60 m. Für den freien Stand gibt es die Ohme Stele, einen 1300 mm hohen Standfuß aus Stahl, der zu allen vier Ausführungen passt.
Für die Garage oder den Carport zu Hause bietet Ohme die Home Pro an. Dreiphasig lädt sie mit bis zu 11 kW, über ein fest angeschlagenes Typ-2-Ladekabel mit 5 m oder 8 m. Kabel- und Steckerhalter liegen bei. Die Wallbox Ohme Home Pro braucht einen dreiphasigen Anschluss an 400 V und lässt sich nicht auf 22 kW erweitern. Ihre Ladungen plant sie mit der Ohme App selbst, nach Ladeziel, Abfahrtszeit und Strompreis. Zum Einstieg gibt es die Ohme Home Pro mit 5 m Kabel. Weitere Modelle dieser Leistungsklasse finden Sie bei unseren 11-kW-Wallboxen.
Gehäuse, Ladeleistung, SIM und App sind bei beiden Ausführungen gleich. Die Home Pro MID hat zusätzlich einen MID-Zähler der Genauigkeitsklasse B eingebaut, sie misst den geladenen Strom also MID-geeicht. Auch bei der Home Pro zeigt die Ohme App Energie und Kosten jeder Ladung, geeicht ist diese Anzeige nicht. Wer einen geeichten Nachweis braucht, nimmt die Ohme Home Pro MID mit 5 m Kabel oder die Ausführung mit 8 m. Boxen anderer Hersteller mit geeichtem Zähler zeigt unsere Übersicht der Wallboxen mit MID-Zähler.
WLAN und Bluetooth hat die Home Pro nicht. Sie geht über eine eingebaute SIM-Karte ins Mobilfunknetz, den Datentarif übernimmt Ohme. Für Sie ist das kostenlos, und einen Router in Reichweite der Box brauchen Sie nicht. Das hilft in Garagen und an Carports, bis zu denen das Heimnetz nicht reicht. Ohne Empfang lädt die Home Pro trotzdem, dann aber sofort mit voller Leistung und ohne Plan; in Tiefgaragen ohne Mobilfunk rät Ohme deshalb von ihr ab. RFID gibt es nicht, vor fremdem Laden schützt auf Wunsch die Freigabe in der App.
Für das PV-Überschussladen, also Laden mit überschüssigem Solarstrom vom eigenen Dach, liegen der Home Pro drei CT-Klemmen bei. Ihre Elektrofachkraft setzt sie am Hausanschluss; mit dem Wechselrichter muss die Box nicht verbunden sein. In der App wählen Sie Solar Only für reinen Überschuss oder Solar Boost, der bei Bedarf Netzstrom dazunimmt. Solarstrom lädt die Box einphasig über L1, ab 6 A Überschuss, das sind 1,44 kW. Dieselben Klemmen dienen dem Lastausgleich zum Hausanschluss. Mit einem dynamischen Stromtarif legt die App die Ladung in die günstigen Stunden; neben einigen eingebundenen Anbietern nutzt sie dafür den Börsenstrompreis. Weitere Modelle für Solarstrom finden Sie bei unseren Wallboxen zum PV-Überschussladen.
Bei uns bestellen Sie die Ohme Home Pro in vier Ausführungen: ohne oder mit MID-Zähler, jeweils mit 5 m oder 8 m Kabel. Im Karton liegen die Box mit Rückplatte, Kabel- und Steckerhalter, die drei CT-Klemmen und ein 1 m langes Netzanschlusskabel. Für die Montage ohne Wand gibt es als Zubehör die Ohme Stele, einen Standfuß aus Stahl mit 1300 mm Höhe. Anschließen darf sie nur eine Elektrofachkraft. Anschlussplan und Absicherung stehen im Installationshandbuch von Ohme, die technischen Werte im Datenblatt. Ihre neue Wallbox melden Sie beim Netzbetreiber an, wie das geht, zeigt unsere Seite Wallbox beim Netzbetreiber anmelden.
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