PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi
Beim Laden zu Hause verbindet ein Typ-2-Ladekabel Ihr Elektroauto mit der Wallbox, unterwegs mit der öffentlichen Ladesäule. Von der Europäischen Union wurde der Typ-2-Stecker sowie die Typ-2-Kupplung als Europäischer Standard definiert und in der Norm IEC 62196-1 beschrieben. Daher hat sich dieser Stecker-Typ als Standard an öffentlichen und privaten AC-Ladestationen sowie als Ladebuchse an Elektrofahrzeugen in Europa durchgesetzt. Fahrzeuge mit Typ 2 laden europaweit an derselben Infrastruktur. Wählen Sie aus Kabeln von 3,6 kW bis 22 kW und Längen von 5 m bis 15 m.
Typ-2-Ladekabel sind in verschiedenen Längen erhältlich. Welche Kabellänge Sie brauchen, hängt vom Stellplatz und von der Position der Ladebuchse ab. Da sich die Kabel nachträglich nicht einfach verlängern lassen, sollten Sie die benötigte Länge des Ladekabels vorab festlegen. Weil sie einen guten Kompromiss zwischen einfachem Handling, Gewicht und Kosten bilden, sind Ladekabel in 5 m und 7 m Länge am beliebtesten. Wie viele Meter brauchen Sie wirklich? Messen Sie im Zweifel einmal vom Ladepunkt bis zur Ladebuchse Ihres Fahrzeugs.
In vielen Fällen reicht ein Ladekabel Typ 2 mit 5 m Länge aus, um den Ladeanschluss Ihres Elektrofahrzeugs bequem zu erreichen. Etwas flexibler wird es mit einem 7 m Ladekabel. Damit erreichen Sie auch an öffentlichen Ladestationen den Ladeanschluss oder stecken das Fahrzeug in zweiter Reihe vor der Garage an. Zwischen Wallbox und Fahrzeug sollte das Kabel nie stramm gespannt sein; liegt es locker am Boden auf, entlastet das die Anschlüsse.
Wenn der Stellplatz quer zur Garage liegt, überbrücken die extra langen Kabel auch größere Distanzen zum Elektrofahrzeug. Behalten Sie dabei die Ladeverluste im Blick: Sie steigen mit zunehmender Kabellänge.
Ein Typ-2-Ladekabel mit 10 m Länge deckt die meisten Situationen ab; darüber hinaus führen wir Varianten bis 15 m. Länger als nötig sollte das Kabel dennoch nicht ausfallen. Wenig Platz im Kofferraum? Ein Spiralkabel zieht sich nach dem Laden von selbst zusammen.
Das praktische Typ-2-Ladekabel ist kompatibel zu allen Elektroautos mit dem Standard Typ-2-Ladeanschluss. Zusätzlich ist das Kabel mit dem komfortablen Tesla-Charge-Port-Opener ausgestattet. Über diesen lässt sich die Tesla Ladeklappe beim Model S/3/X/Y wie am Tesla Supercharger und Destination Charger per Knopfdruck öffnen bzw. der Ladeanschluss entriegeln.
Die 11 kW Ladekabel sind abwärtskompatibel zu geringeren Ladeleistungen bzw. Ladeströmen bis maximal 11 kW, also 16 A je Phase. Ist die Ladeleistung Ihres Fahrzeugs auf 11 kW begrenzt und packen Sie das Kabel häufig ein und aus, ist diese Variante dem 22 kW Ladekabel vorzuziehen. Das geringere Gewicht und die bessere Handhabung dank des dünneren Kabeldurchmessers zahlen sich beim mobilen Einsatz aus.
Für das Laden im Alltag genügt diese Leistungsklasse in aller Regel: Die meisten E-Autos laden dreiphasig mit maximal 11 kW. Viele öffentliche Ladestationen geben ebenfalls nur 11 kW ab, und Fahrzeuge mit 11 kW Ladeleistung schöpfen ein stärkeres Kabel ohnehin nicht aus. Sie finden die passenden Geräte dazu in der Kategorie 11 kW Wallbox.
Alle Typ-2-Ladekabel sind abwärtskompatibel zu geringeren Ladeleistungen bzw. Ladeströmen. Ein dreiphasiges Kabel mit 32 A lädt den Akku Ihres Elektrofahrzeugs deshalb an allen AC-Wallboxen mit der maximal möglichen Leistung von bis zu 22 kW. In der Ladekette aus Ladestation, Kabel und Fahrzeug ist dieses Kabel damit nie der limitierende Faktor.
Egal ob Plug-in-Hybrid mit 3,6 kW Ladeleistung oder E-Fahrzeug mit 22 kW Ladeleistung, egal ob 22 kW Wallbox oder kleinere Ladestation: Jedes Elektroauto mit Typ 2 wird an jeder AC-Wallbox mit der bestmöglichen Leistung versorgt.
Für die vollen 22 kW braucht ein Typ-2-Ladekabel drei Phasen mit je 32 A bei 400 V. Diese Kombination liefert die höchste Ladegeschwindigkeit, die im Wechselstromnetz überhaupt möglich ist. Ob Ihr Fahrzeug sie ausschöpft, entscheidet die maximale Ladeleistung des Bordladers; sie steht im Datenblatt Ihres Fahrzeugs.
Der Typ-2-Stecker ist europaweit genormt. Festgelegt ist damit auch die Belegung der Kontakte: drei Phasen für die Stromübertragung, dazu Neutralleiter, Schutzleiter und zwei Signalkontakte für die Kommunikation zwischen Elektroauto und Ladeanschluss. Diese Kommunikation ist die Grundlage für sicheres Laden und der Grund, warum ein Ladekabel Typ 2 mehr ist als ein Verlängerungskabel.
Fachlich korrekt heißt ein solches Kabel Mode-3-Ladekabel. Ein Mode-3-Ladekabel ist ein Verbindungskabel zwischen Ladestation und Elektroauto, das den Ladevorgang aktiv überwacht, statt nur Strom durchzuleiten. Kabel nach Mode 3 sind deshalb an jeder Wallbox Pflicht. Solche Mode-3-Kabel prüfen vor dem Ladestart, ob Fahrzeug und Anschluss zusammenpassen.
Übertragen wird dabei Wechselstrom (AC) mit bis zu 400 V. Die Stromstärke von 16 oder 32 Ampere bestimmt zusammen mit der Phasenzahl die Ladegeschwindigkeit: Ein dreiphasiges Kabel mit 32 A schöpft die volle Leistung aus, ein einphasiges Fahrzeug lädt auch daran nur mit einer Phase. Gleichstrom fließt dagegen nur beim Schnellladen an DC-Ladestationen, wo das Kabel fest verbaut ist. An Wallboxen wie an öffentlichen Ladesäulen passt damit dasselbe Typ-2-Ladekabel in die gesamte AC-Ladeinfrastruktur Europas.
Ältere Fahrzeuge aus Asien und den USA tragen teilweise noch einen Typ-1-Stecker, der nur einphasige Ladung erlaubt. Der Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2 liegt also in der Phasenzahl. Weil sich in Europa Typ 2 durchgesetzt hat, verfügen nahezu alle aktuellen E-Autos über eine Typ-2-Ladebuchse.
Was ist mit der Haushaltssteckdose? Dafür brauchen Sie ein Notladekabel nach Mode 2. An der Schuko-Steckdose ist ein Typ-2-Ladekabel nicht einsetzbar, umgekehrt ersetzt das Notladekabel keine Wallbox.
Entscheidend ist die schwächste Stelle der Ladekette aus Fahrzeug, Wallbox und Kabel. Ob 11 kW oder 22 kW sinnvoll sind, hängt deshalb vor allem vom Bordlader ab. Lädt Ihr Fahrzeug maximal dreiphasig mit 16 A, genügt ein 11 kW Ladekabel dauerhaft. Alle Ladekabel für Elektroautos in dieser Kategorie sind für Typ 2 ausgelegt; an 32-A-Geräten holen Sie mit dem stärkeren Kabel die volle Leistung heraus. Für unterwegs ergänzt eine mobile Wallbox die Ausstattung.
Sie sind unsicher, welches Kabel zu Ihrem Fahrzeug passt? Unsere Fachberatung klärt die Kompatibilität mit Ihnen montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr unter +49 (0)201 72 999 732.
Ein Typ-2-Ladekabel ist das Verbindungskabel, mit dem ein Elektroauto Wechselstrom an einer Wallbox oder Ladesäule aufnimmt. Es folgt der Norm IEC 62196-1 und arbeitet nach Mode 3, überwacht den Ladevorgang also aktiv. In Europa ist es der Standard für alle Ladevorgänge außerhalb des DC-Schnellladens.
Praktisch jedes in Europa verkaufte Elektroauto und jeder Plug-in-Hybrid besitzt eine Typ-2-Ladebuchse, weil die EU diesen Anschluss als Standard festgelegt hat. Damit passt ein Typ-2-Ladekabel zu nahezu jedem Fahrzeug am deutschen Markt. Nur ältere Importfahrzeuge aus Asien und Nordamerika tragen teilweise noch Typ 1.
Schauen Sie zuerst auf den Bordlader Ihres Fahrzeugs. Lädt er höchstens dreiphasig mit 16 A, reicht ein 11 kW Ladekabel dauerhaft aus. Erst ab 32 A pro Phase bringt die stärkere Variante einen Vorteil, dafür ist sie schwerer und teurer.
Ja, das funktioniert. Weil alle Typ-2-Ladekabel abwärtskompatibel sind, überträgt das Kabel immer nur so viel Leistung, wie Ladestation und Fahrzeug zulassen. Ein stärkeres Kabel schadet an einer schwächeren Wallbox also nicht.
Rechnen Sie für die meisten Stellplätze mit 5 m bis 7 m. Steht das Fahrzeug weiter entfernt oder wechselt der Ladepunkt häufig, sind 10 m die sichere Wahl. Ein Reservemeter bei der Kabellänge schadet dabei nie. Deutlich mehr Länge bringt selten Vorteile, erhöht aber Gewicht und Preis.
Weil Länge, Ladeleistung und Ausstattung den Preis bestimmen, ist die Spanne breit. Einfache Typ-2-Ladekabel starten bei rund 100 Euro, extra lange Ausführungen und Modelle mit Tesla-Charge-Port-Opener liegen bei etwa 300 bis 360 Euro. Ab 500 Euro Bestellwert liefern wir versandkostenfrei.
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