PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi
Firmen suchen unter dem Stichwort Wallbox Gewerbe selten ein einzelnes Gerät, sondern eine Ladelösung für mehrere Fahrzeuge am Standort. WallboxCenter führt dafür Wandladestationen von über 20 Herstellern, vom kompakten 11-kW-Gerät bis zur DC-Ladestation mit 20 kW. Drei Größen bestimmen die Auswahl: Fahrzeugzahl, verfügbare Anschlussleistung und Standzeit je Fahrzeug.
Weil täglich wechselnde Nutzer einstecken, arbeitet eine gewerbliche Wallbox unter härteren Bedingungen als ein Gerät in der Privatgarage. Montage im Freien, Frost und Rangierverkehr sprechen für Schutzart IP54 und Schlagfestigkeit IK08. Ein fest angeschlagenes Typ-2-Kabel spart dem Fahrer das eigene Kabel. Modelle mit Buchse bleiben dagegen flexibler, sobald Transporter, Pkw und Besucherfahrzeuge dieselbe Station nutzen.
Weil die 11-kW-Klasse beim Netzbetreiber nur anzumelden und nicht zu genehmigen ist, bildet sie in den meisten Betrieben das Rückgrat der Anlage. Unsere 11 kW Wallboxen decken diesen Standardfall ab. Eine Wallbox für Gewerbe zahlt sich vor allem dann aus, wenn sie von Beginn an für den Verbund mehrerer Geräte ausgelegt ist und später um Ladepunkte wachsen kann.
Sobald zwei oder mehr Ladepunkte an einem Anschluss hängen, wird die Leistungsverteilung zur eigentlichen Planungsaufgabe. Vier Ladepunkte mit je 11 kW ziehen rechnerisch 44 kW, die kaum ein gewachsener Gewerbeanschluss dauerhaft zusätzlich bereitstellt. Lastmanagement verteilt die tatsächlich freie Leistung auf die angeschlossenen Fahrzeuge, statisch nach festem Limit oder dynamisch nach gemessenem Hausverbrauch.
An dieser Stelle scheitern Wallbox Gewerbe-Projekte am häufigsten. Wird die Anlage ohne Steuerung aufgebaut, löst im ungünstigsten Moment die Hauptsicherung aus, weil Kompressor, Maschinenpark und drei ladende Fahrzeuge zusammentreffen. Die dynamische Variante misst am Netzanschlusspunkt mit und gibt den Ladepunkten nur das frei, was der Betrieb gerade übrig hat.
Achten Sie deshalb darauf, dass eine Wallbox für Unternehmen von Anfang an vernetzbar ist. Diese Ausstattungsmerkmale entscheiden über die spätere Erweiterbarkeit:
Planen Sie die Zuleitung großzügiger als den heutigen Bedarf. Ein zweiter Ladepunkt kostet später vor allem Tiefbau, nicht Hardware. Wo Fahrzeuge tagsüber mehrfach wechseln, gehören die 22 kW Wallboxen an die stark genutzten Stellplätze.
Dienstwagen und Poolfahrzeuge stehen nachts ohnehin am Standort, meist 12 bis 14 Stunden am Stück. Ein 11-kW-Ladepunkt füllt in diesem Fenster rund 60 kWh in etwa 5,5 Stunden nach. Das reicht. Selbst wenn sich mehrere Fahrzeuge einen gedrosselten Anschluss teilen, ist der komplette Fuhrpark am Morgen einsatzbereit.
Wer nachts lädt, braucht keine hohe Ladeleistung, sondern eine saubere Zuordnung. Über RFID-Karte oder App-Freigabe landet jeder Ladevorgang beim richtigen Fahrzeug, Fahrer oder Kostenstelle. Diese Zuordnung wird spätestens dann wichtig, wenn Mitarbeiter ihren Firmenwagen zuhause laden und den Strom erstattet bekommen, wie es unsere Seite zu Dienstwagen laden und abrechnen im Detail beschreibt.
Auf dem Mitarbeiterparkplatz gilt eine andere Rechnung. Dort stehen viele Fahrzeuge gleichzeitig, laden aber selten voll. Eine Wallbox für Firmen mit gedrosseltem Dauerstrom versorgt hier mehr Stellplätze als wenige starke Ladepunkte. Wer das Thema Wallbox Gewerbe von der Nachtladung her denkt, kommt mit deutlich weniger Anschlussleistung aus und spart sich den Netzausbau.
Die passende Wallbox für Gewerbetreibende hängt weniger an der Firmengröße als am Nutzungsmuster. Ein Handwerksbetrieb mit zwei Transportern braucht etwas anderes als ein Bürostandort mit Mitarbeiterparkplatz oder ein Autohaus mit Kundenverkehr. Die folgende Übersicht ordnet vier typische Konstellationen den Merkmalen zu, die im Angebot stehen sollten:
| Betriebstyp | Ladepunkte | Leistung je Punkt | Wichtigste Ausstattung |
|---|---|---|---|
| Handwerksbetrieb mit Transportern | 2 | 11 kW | RFID, MID-Zähler |
| Bürostandort mit Mitarbeiterparkplatz | 4 bis 8 | 11 kW | Lastmanagement, App-Freigabe |
| Kundenparkplatz mit Publikumsverkehr | 2 bis 4 | 22 kW | Zugangssteuerung, Statusanzeige |
| Fuhrpark im Schichtbetrieb | ab 6 | 22 kW | dynamisches Lastmanagement, DC-Option |
Auffällig ist, dass 11 kW in zwei von vier Fällen genügen. Höhere Leistung lohnt erst bei kurzen Standzeiten und Publikumsverkehr. Eine Ladestation für Gewerbe mit geeichter Messung empfiehlt sich dagegen fast immer, weil sie Erstattung, Weiterberechnung und steuerliche Nachweise überhaupt erst ermöglicht.
Zwei Fragen führen schnell zur richtigen Wallbox Gewerbe-Ausstattung. Muss der Ladestrom später jemandem zugeordnet werden? Kommen in den nächsten Jahren weitere Fahrzeuge dazu? Wird beides bejaht, gehören Zugangssteuerung und geeichter Zähler von Anfang an ins Gerät, weil sich beides nachträglich nur mit erheblichem Aufwand ergänzen lässt.
Betriebe planen ihre Ladeinfrastruktur meist einmal und dann für Jahre. Unsere Beratung erreichen Sie montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter +49 (0)201 72 999 732. Gemeinsam klären wir Gerätewahl, Zählervariante und die Frage, wie viele Ladepunkte der vorhandene Anschluss überhaupt trägt. Erstkäufer unterschätzen beim Thema Wallbox Gewerbe fast immer die Zuleitung.
Bevor das erste Fahrzeug lädt, meldet ein eingetragener Elektrofachbetrieb die Anlage beim Netzbetreiber an und übernimmt die Installation. Den zu erwartenden Montagepreis schätzt der Rechner unseres Partnerdienstes wallboxexpress.de vorab ab. Ab 500 Euro Bestellwert liefern wir versandkostenfrei an Ihre Betriebsadresse.
Förderprogramme für Unternehmen und Kommunen ändern sich regelmäßig, deshalb prüfen wir den aktuellen Stand vor jeder Empfehlung. Welche Programme für Firmen infrage kommen, steht auf unserer Seite zu KfW-Wallboxen für Firmen und Unternehmen. Möchten Sie Ihren Standort konkret durchrechnen lassen? Rufen Sie uns an.
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