PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi
Eine Wallbox mit MID-Zähler erfasst jede geladene Kilowattstunde mit geeichter Messtechnik und macht Ihren Ladestrom damit belegbar. WallboxCenter führt solche Geräte von über 20 Herstellern, darunter ABB, ABL, Alfen, Autel, Heidelberg und Zaptec. Das Spektrum reicht von der kompakten Wandladestation bis zur Doppel-Ladestation für zwei Fahrzeuge.
Der integrierte Wallbox Zähler sitzt direkt im Gehäuse und ersetzt den separaten Zwischenzähler in der Unterverteilung. Weil die Messung schon im Gerät steckt, sparen Sie Platz auf der Hutschiene und Arbeitszeit beim Elektriker. Abgelesen wird je nach Modell am Display, in der App oder im Backend.
Beide gängigen Leistungsklassen sind vertreten, die 11-kW-Modelle ebenso wie eine Wallbox 22 kW mit geeichtem Zähler. Unterschiede gibt es bei Typ-2-Buchse oder fest angeschlagenem Kabel, bei LAN, WLAN oder Mobilfunk und beim Lastmanagement. Wir liefern ab 500 Euro Bestellwert versandkostenfrei.
Worauf kommt es bei der Auswahl an? Entscheidend sind drei Punkte: die benötigte Ladeleistung, die Art der Nutzer-Freischaltung und die Frage, wie Sie an die Messwerte kommen. Manche Geräte zeigen den Stand ausschließlich lokal an, andere übertragen ihn automatisch in ein Portal und exportieren ihn als Datei. Wenn Sie monatlich abrechnen, erspart Ihnen die zweite Variante das Abfotografieren des Displays.
Das Laden des Firmenwagens am eigenen Stellplatz rechnet sich nur, wenn der Strom nachweisbar erfasst wird. Eine Wallbox mit MID-Zähler für Dienstwagen liefert genau diesen Nachweis, weil der verbaute Zähler geeicht und der Zählerstand nicht manipulierbar ist. Ihr Arbeitgeber erstattet die geladenen Kilowattstunden dann gegen Beleg statt über eine Pauschale.
Das Stichwort MID-Zähler Wallbox Finanzamt zielt auf die Frage, ob der abgelesene Zählerstand als Nachweis genügt. Geeichte Messwerte haben gegenüber einer Schätzung den klaren Vorteil, dass sie prüfbar sind. Wie die Abrechnung im Detail abläuft, zeigt unsere Seite Dienstwagen laden und abrechnen.
Ohne geeichte Erfassung bleibt nur die steuerfreie Monatspauschale, die der Gesetzgeber für das Laden beim Arbeitnehmer vorsieht. Bequem ist sie, deckt aber bei hoher Fahrleistung selten den echten Verbrauch. Die Spitzabrechnung nach echten Zählerwerten lohnt sich vor allem dann, wenn Sie den Dienstwagen überwiegend zuhause laden. Die konkrete steuerliche Behandlung klärt Ihr Steuerberater, die technische Grundlage liefert das Gerät.
Teilen sich mehrere Personen einen Ladepunkt, trennt eine Wallbox mit MID-Zähler und RFID die Vorgänge sauber nach Nutzer. Jede Karte startet eine eigene Sitzung, der Zähler ordnet die Kilowattstunden dieser Sitzung zu. Wo sich Kolleginnen, Kollegen oder Nachbarn einen Ladepunkt teilen, ist das die einfachste Lösung.
Für das Laden zuhause ist die Wallbox mit MID-Zähler 11kW die gängigste Wahl. 11 kW füllen einen 60-kWh-Akku über Nacht komplett, und der Anschluss ist beim Netzbetreiber lediglich anmeldepflichtig statt genehmigungspflichtig.
Die Kategorie Wallbox 11 kW führt die Modelle mit geeichtem Zähler neben den ungeeichten Varianten, sodass Sie den Aufpreis direkt vergleichen können. Je nach Hersteller liegt er meist im niedrigen dreistelligen Bereich, bei manchen Serien nur bei wenigen Dutzend Euro.
Jeder Wallbox MID-Zähler unterliegt der europäischen Messgeräterichtlinie 2014/32/EU und muss deren Genauigkeitsklasse einhalten. Bei Wechselstromzählern in Ladestationen ist das üblicherweise Klasse B. Diese Prüfung ist der Grund, warum die Werte überhaupt als Nachweis taugen.
Denken Sie an die Anmeldung beim Netzbetreiber. Ladeeinrichtungen bis 12 kW melden Sie lediglich an, darüber hinaus braucht es dessen Zustimmung. Seit 2024 müssen neue Ladeeinrichtungen zudem nach § 14a EnWG steuerbar sein, damit der Netzbetreiber die Leistung in seltenen Engpasssituationen begrenzen kann. Beide Punkte gelten unabhängig davon, ob ein geeichter Zähler verbaut ist.
Unterwegs übernimmt eine mobile Wallbox mit MID-Zähler dieselbe Aufgabe. Sie stecken das Gerät an eine CEE-Steckdose, laden mit bis zu 11 kW und lesen den Stand am Display ab. Passende Geräte führen wir in der Kategorie mobile Wallbox.
Wo genau liegt der Unterschied? MID-geeicht heißt, dass der Zähler nach der Messgeräterichtlinie geprüft ist. Eichrechtskonform bedeutet zusätzlich, dass der gesamte Messvorgang samt Signatur und Speicherung dem deutschen Mess- und Eichgesetz entspricht. Für den Verkauf von Ladestrom an Dritte reicht MID allein nicht aus. Diese Übersicht ordnet die drei Varianten den typischen Anwendungsfällen zu:
| Variante | Zähler geprüft | Nachweis möglich gegenüber | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Ungeeicht | nein | niemandem, nur interne Kontrolle | privates Laden ohne Erstattung |
| MID-geeicht | ja, nach 2014/32/EU | Arbeitgeber, Vermieter, Miteigentümer | Dienstwagen zuhause, Stellplatz in der WEG |
| Eichrechtskonform | ja, plus Signatur und Speicherung | fremden Ladekunden | Verkauf von Ladestrom, halböffentliche Punkte |
Ist die Wallbox MID-konform ausgestattet, deckt sie die ersten beiden Zeilen ab und damit den Bedarf der allermeisten Privat- und Firmenkunden. Beim Thema Wallbox mit MID-Zähler Test lohnt der Blick in die Datenblätter, denn dort steht die Genauigkeitsklasse des verbauten Zählers ausdrücklich drin.
Die dritte Zeile betrifft deutlich weniger Betreiber, als der Begriff vermuten lässt. Sobald Sie Ladestrom gegen Geld an Personen abgeben, die weder Ihr Arbeitgeber noch Teil Ihrer Abrechnungsgemeinschaft sind, greift das Eichrecht mit signierten Datensätzen und einer Transparenzsoftware. Für das Laden des eigenen Fahrzeugs und für die Erstattung durch den Arbeitgeber ist dieser Aufwand nicht nötig. Fragen Sie im Zweifel bei uns nach, welche Stufe Ihr Anwendungsfall wirklich verlangt.
Beim MID-Zähler Wallbox nachrüsten stoßen Sie schnell an technische Grenzen. Weil ein ab Werk verbauter Zähler zur Gerätezulassung gehört, lässt er sich bei den meisten Modellen nicht nachträglich ergänzen.
Offen bleibt der Weg über einen externen MID-Zähler für Wallbox und Zuleitung, den Ihre Elektrofachkraft in die Unterverteilung setzt. Das kostet Material plus Arbeitszeit und braucht freie Plätze auf der Hutschiene. Rechnen Sie diesen Aufwand ehrlich gegen den Aufpreis eines Neugeräts, häufig fällt der Vergleich zugunsten der neuen Ladestation aus.
Gegen die Nachrüstung spricht noch ein zweiter Punkt. Ein externer Zähler in der Unterverteilung misst alles, was hinter ihm hängt, und nicht zwangsläufig nur den Ladepunkt. Sitzt die Messung dagegen im Gerät selbst, gehört jeder Wert eindeutig zu einem Ladevorgang, und bei Modellen mit Kartenleser sogar zu einer bestimmten Person.
Sie möchten wissen, welche Variante zu Ihrem Fall passt? Unser Team berät Sie telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr und ordnet Ihren Anwendungsfall den passenden Geräten zu.
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