PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi
Die EM2GO Wallbox PRO Power 11 kW (2G) hat ein fest angeschlagenes 7,5-m-Typ-2-Ladekabel, RFID, einen MID-geeichten Zähler sowie WLAN, LAN und 4G.
Das becharged-Backend mit CSV-Export der Ladevorgänge ist dabei, andere Backends gehen über OCPP 1.6. Bis zu 16 Boxen teilen sich über RS485 den Strom; das Steuersignal nach § 14a EnWG nimmt sie über einen Steuereingang an.
Art.-Nr. WB-1100-1Hersteller-Nr. EMN011AC1GMNEAN 4024559265297
Reicht für die meisten E-Autos: Viele laden zu Hause ohnehin mit höchstens 11 kW.
Bis 11 kW wird eine Wallbox beim Netzbetreiber nur angemeldet. Darüber braucht sie seine Genehmigung.
Einfach einstecken und laden: Das Kabel ist fest an der Box angeschlagen und immer griffbereit.
Am Kabelende sitzt ein Typ-2-Stecker, der Standard für E-Autos in Europa.
Die Box nutzt den Strom vom Dach, den Ihr Haus gerade nicht braucht. Gesteuert wird das von einem externen Energiemanager.
PV-Überschussladen: Ins Auto fließt nur Solarstrom, der sonst ins Netz ginge. Das spart Stromkosten.
Sie sehen genau, wie viel Strom ins Auto geflossen ist, zum Beispiel um Ladungen im Haushalt aufzuteilen.
MID ist die europäische Messgeräte-Richtlinie. Ob das für die Abrechnung mit Ihrem Arbeitgeber reicht, hängt von dessen Vorgaben ab.
Mehrere Boxen teilen sich eine fest eingestellte Leistung. So wird der Hausanschluss nicht überlastet.
Statisches Lastmanagement verteilt eine feste Obergrenze auf die Boxen, ohne den Hausverbrauch zu messen.
Nur wer die passende Karte oder den Chip hat, kann laden. Praktisch bei offenen Stellplätzen oder mehreren Nutzern.
RFID ist dieselbe Technik wie bei Zugangskarten: Karte vorhalten, das Laden startet.
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EM2GO PRO Power
11-kW-Wallbox mit fest angeschlagenem 7,5-m-Kabel, online per WLAN, LAN oder Mobilfunk. PV-Überschussladen über einen externen Energiemanager.
Dienstwagen-Abrechnung: maßgeblich sind die Vorgaben des Arbeitgebers.
KenndatenArt.-Nr. WB-1100-1
ISO 15118-20 nicht bestätigt
Bidirektionales Laden nicht unterstützt
Die EM2GO Wallbox PRO Power 11 kW hat ein fest angeschlagenes 7,5-m-Typ-2-Ladekabel, RFID und einen MID-geeichten Energiezähler.
Ins Netz geht sie über WLAN (2,4 und 5 GHz), LAN oder Mobilfunk (4G). Es ist die PRO Power der zweiten Generation (2G) mit Gehäuse nach IP65; drei RFID-Karten liegen bei. Mit 22 kW gibt es die PRO Power mit 7,5-m-Ladekabel oder mit Typ-2-Buchse.
… Sie eine Wallbox mit 11 kW und LAN-Anschluss oder WLAN suchen, die sich in ein Backend einbinden lässt. Über OCPP 1.6 spricht sie mit dem mitgelieferten becharged-Backend, einem Online-Portal für Wallboxen, oder mit einem anderen Backend. becharged listet die Ladevorgänge auf und exportiert sie als CSV-Datei. Der MID-Zähler ist nach der europäischen Messgeräterichtlinie geeicht; was beim Dienstwagen laden und abrechnen zählt, erklärt eine eigene Seite. Eine SIM-Karte für 4G bringen Sie selbst mit (Nano-SIM). Eingerichtet wird die Box im Webinterface oder per Bluetooth mit der App CP-Tool.
Die EM2GO Home ist kleiner, hängt am CEE-Stecker und wird per App gesteuert, hat aber nur WLAN und keinen geeichten Zähler. Fest angeschlossen bringt die PRO Power LAN, 4G, OCPP und den MID-Zähler mit. Einphasig lädt sie mit bis zu 3,7 kW, eingestellt über den Phasenmodus in der App CP-Tool. Eine Freischaltung auf 22 kW nennt EM2GO nicht; mit 22 kW gibt es die PRO Power als eigenes Modell.
Über RS485 arbeiten bis zu 16 PRO Power als Gruppe und teilen sich den Strom; eine Box ist Master, bis zu 15 sind Slaves. Einen Energiemanager bindet die PRO Power über Modbus TCP an, für dynamisches Lastmanagement oder PV-Überschussladen mit Solarstrom vom eigenen Dach. EVCC führt die PRO Power; die 2G ist dort nicht ausdrücklich genannt, vermutlich ist sie kompatibel. Das Steuersignal nach § 14a EnWG nimmt sie über einen Steuereingang (potentialfreier Kontakt) an.
Geladen wird erst, wenn Sie den Ladevorgang per RFID-Karte oder -Chip freigeben. So lädt niemand unbefugt an Ihrer Box.
Über den Freigabekontakt gibt ein externer Schalter oder ein Steuersignal das Laden frei.
Die PRO Power regelt den Solarüberschuss nicht selbst. Ein Energiemanager misst den Überschuss und steuert die Box über ihre Schnittstelle.
Ohne Energiemanager lädt sie ganz normal mit Netzstrom.
EVCC-Kompatibilität
Mit der Software EVCC lässt sich die PRO Power 2G vermutlich für PV-Überschussladen steuern: EVCC führt die PRO Power mit dem Template „EM2GO Pro Power“ (Modbus TCP), die 2G ist dort nicht ausdrücklich genannt. Für die 2G ist das nicht offiziell bestätigt.
Die Software EVCC ist ein Energiemanager für Zuhause. Sie läuft in Ihrem Heimnetz, zum Beispiel auf einem kleinen Rechner, und liest Solaranlage, Hausanschluss und Strompreis aus. Danach steuert sie die Wallbox: Geladen wird bevorzugt mit Solarstrom oder dann, wenn der Strom günstig ist. EVCC ist ein unabhängiges Projekt und stammt nicht vom Hersteller der Wallbox.
Ihre Ladevorgänge lassen sich nur über ein externes Backend, zum Beispiel per OCPP, oder einen Dienstleister auswerten.
Gemessen wird mit einem MID-Zähler.
Mehrere Boxen teilen sich ohne Zusatzgerät eine feste Obergrenze, zum Beispiel für einen gemeinsamen Stromkreis.
Nach dem aktuellen Hausverbrauch regelt ein externer Energiemanager die Ladeleistung über die Schnittstelle der Box.
Wo keine Wand ist, trägt der EM2GO Standfuß PRO Power Single die Box. Weitere Karten für das Backend gibt es als EM2GO Online RFID-Karte. Für den Anschluss empfiehlt EM2GO eine Zuleitung 5 × 4 mm² Kupfer, einen FI Typ A 30 mA (40 A) und einen Leitungsschutzschalter C20. Anschließen darf nur eine Elektrofachkraft; die Box melden Sie beim Netzbetreiber an.
Netzanschluss
400 V, dreiphasig
Auch einphasig (230 V) möglich, dann mit geringerer Leistung.
Bis 11 kW genügt die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Absicherung
LS C20, FI Typ A 30 mA 40 A
Zuleitung laut Hersteller: Kupfer 5 × 4 mm², Außendurchmesser 13–18 mm (Empfehlung EM2GO). Den Querschnitt legt der Elektriker fest.
Ein FI-Schutzschalter Typ A genügt, die 6-mA-DC-Fehlerstromerkennung ist eingebaut.
Ladekabel
7,5 m, fest angeschlagen
Planen Sie den Montageort so, dass der Stecker bequem die Ladeklappe erreicht.
Solarstrom
Energiemanager nötig
Der Energiemanager ist nicht im Lieferumfang.
§ 14a EnWG
über den Steuereingang (potentialfreier Kontakt) oder Energiemanager (Modbus TCP)
Netzbetreiber dürfen steuerbare Verbraucher wie Wallboxen bei Engpässen kurzzeitig drosseln. Dafür gibt es einen günstigeren Netzentgelt-Tarif.
Netzwerk
WLAN · LAN · Mobilfunk
Kein WLAN am Stellplatz nötig.
Für LAN braucht es ein Netzwerkkabel zum Stellplatz, am besten gleich mit der Zuleitung verlegen.
Montage
Wand; Standfuß als Zubehör
Mit Schutzart IP65 ist die PRO Power staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt.
Sie arbeitet bei −30 bis +55 °C.
Ohne passende Wand steht sie auf einem Standfuß aus dem Zubehör.
Wichtig: Die Installation muss ein Elektrofachbetrieb übernehmen, der beim Netzbetreiber eingetragen ist. Er legt Zuleitung und Absicherung nach den Gegebenheiten vor Ort fest und kümmert sich in der Regel auch um die Anmeldung.
Passend zur EM2GO PRO Power mit 11 kW. Mit Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter.
Wenn Sie die Zuleitung schon für 22 kW vorbereiten möchten. Mit Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter.
Montage und Inbetriebnahme durch einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe, zum Festpreis. Bald direkt mit der Wallbox bestellbar.
Angaben laut Hersteller
Art.-Nr. WB-1100-1
Ja, gesteuert von einem externen Energiemanager, den Sie zusätzlich brauchen.
Nein. Das Ladekabel (7,5 m) ist fest angeschlagen.
Ihr Elektriker setzt einen 3-poligen Leitungsschutzschalter (laut Hersteller: LS C20, FI Typ A 30 mA 40 A). Zuleitung laut Hersteller: Kupfer 5 × 4 mm², Außendurchmesser 13–18 mm (Empfehlung EM2GO).
Davor gehört ein FI-Schutzschalter Typ A (30 mA); die 6-mA-DC-Fehlerstromerkennung ist eingebaut.
In vier Schritten:
Ja, laut Hersteller auch an 230 V, dann mit geringerer Ladeleistung. In Deutschland sind wegen der Schieflast-Grenze meist höchstens 4,6 kW möglich.
Typ 2 ist der europäische Standard. Praktisch alle in Deutschland verkauften Elektroautos und Plug-in-Hybride laden daran.
Wie schnell Ihr Auto lädt, hängt auch von dessen Ladegerät ab.
Sie hat LAN, 4G, OCPP, einen MID-geeichten Zähler, Lastmanagement über RS485 für bis zu 16 Boxen und einen Steuereingang für § 14a EnWG. Die Home hat dafür eine App zur Steuerung und den CEE-Stecker. Beide laden mit 11 kW.
WLAN funkt mit 2,4 oder 5 GHz, LAN läuft über ein Netzwerkkabel, für 4G stecken Sie eine eigene Nano-SIM ein. Eingerichtet wird die Verbindung im Webinterface oder per Bluetooth mit der App CP-Tool.
Für die Einrichtung gibt es die App CP-Tool (Bluetooth). Im Alltag starten Sie die Ladung mit der RFID-Karte und sehen Ihre Ladevorgänge im becharged-Backend. Eine eigene Steuer-App nennt EM2GO für die 2G nicht.
Die Anleitung der PRO Power G2 steht im Download-Bereich dieser Seite.
Eine Freischaltung auf 22 kW nennt EM2GO nicht. Mit 22 kW gibt es die PRO Power als eigenes Modell, mit 7,5-m-Ladekabel oder mit Typ-2-Buchse.
Die Messung ja: Der Zähler ist MID-geeicht (Genauigkeitsklasse B, EN 50470), und becharged exportiert die Ladevorgänge als CSV-Datei. Über OCPP 1.6 lässt sich auch ein anderes Backend für die Abrechnung anbinden.
Über den Steuereingang (potentialfreier Kontakt) oder einen Energiemanager über Modbus TCP. Ist der Kontakt geschlossen, pausiert die Box oder senkt den Strom auf 6 A. Den Anschluss übernimmt Ihre Elektrofachkraft.
D-Parts GmbH
Birkenweiherstraße 16
63505 Langenselbold
Deutschland
Telefon: +49 6184 93140
E-Mail: info@d-parts.de
http://www.em2go.de
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