PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi

Die Heidelberg Wallbox gibt es bei uns in sechs Modellen, alle mit 11 kW und fest angeschlagenem Typ-2-Ladekabel. Vier davon gehören zur connect series mit App, RFID-Karte, WLAN und LAN, von der connect home für Zuhause bis zur connect.solar PRO mit MID-Zähler und Phasenumschaltung. Ohne Netzwerk kommen die Energy Control Plus und die Energy Control im Senec-Gehäuse aus: Auto einstecken, die Box lädt. Hersteller der Heidelberg Wallboxen ist die Amperfied GmbH, eine Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG. Welche Heidelberg Ladestation zu Ihnen passt, zeigt der Finder; den aktuellen Preis sehen Sie auf jeder Modellkarte.

Sechs Modelle, alle mit 11 kW
Bei der Wallbox Heidelberg wählen Sie zwischen vier Modellen der connect series für das Heimnetz und zwei Energy Control ohne Netzwerk. Die connect.home und die Energy Control Plus gibt es mit 5 oder 7,5 m Kabel.
Zähler nicht geeichtMit App und RFID-Karte, wenn das Auto direkt vor der Box parkt
Kabel 5 m
Zähler nicht geeichtMit App und RFID-Karte; das lange Kabel reicht, wenn die Ladebuchse weiter weg ist
Kabel 7,5 m
Zähler nicht geeichtFür Solarstrom: schaltet bei wenig Sonne selbst auf eine Phase um
Kabel 5 m
MID-geeichtMit MID-Zähler, etwa wenn Ihr Arbeitgeber ihn für den Dienstwagen verlangt
Kabel 7,5 m
MID-geeichtSolarstrom mit Phasenumschaltung, dazu MID-Zähler und eingebauter FI Typ A
Kabel 7,5 m
Ohne ZählerTechnik der Energy Control im Gehäuse der Senec Design Edition, ohne Netzwerk
Kabel 7,5 m
Ohne ZählerOhne App und Netzwerk: einstecken und laden, bei kurzem Weg zur Ladebuchse
Kabel 5 m
Ohne ZählerOhne App und Netzwerk, mit langem Kabel für einen weiteren Weg zur Ladebuchse
Kabel 7,5 m
Wallbox-Finder
Bis zu vier kurze Fragen, dann zeigen wir Ihnen das passende Modell und was Sie dazu brauchen.
Wie möchten Sie Ihre Wallbox bedienen?
Brauchen Sie einen MID-Zähler zum Abrechnen?
Soll die Box für Solarstrom die Phasen umschalten?
Wie lang soll das Ladekabel sein?
connect.home 5 mKabel 5 m, Zähler nicht geeicht
connect.home 7,5 mKabel 7,5 m, Zähler nicht geeicht
connect.businessKabel 7,5 m, MID-geeichter Zähler
connect.solarPhasenumschaltung, Zähler nicht geeicht
connect.solar PROPhasenumschaltung, MID-geeichter Zähler
Energy Control Plus 5 mKabel 5 m, ohne Energiezähler
Energy Control Plus 7,5 mKabel 7,5 m, ohne EnergiezählerEine weitere Box ohne Netzwerk ist die Energy Control Senec Design mit 7,5 m Kabel; ihre Ausstattung unterscheidet sich von der Plus.
Zur Energy Control Plus 5 mEine weitere Box ohne Netzwerk ist die Energy Control Senec Design mit 7,5 m Kabel; ihre Ausstattung unterscheidet sich von der Plus.
Zur Energy Control Plus 7,5 m




Gemeinsam
Jede Box lädt dreiphasig mit bis zu 11 kW und lässt sich auch einphasig anschließen. Den Ladestrom stellt Ihre Elektrofachkraft bei der Installation zwischen 6 und 16 A ein, in Schritten von 2 A.
Das Typ-2-Ladekabel ist fest angeschlagen und je nach Modell 5 oder 7,5 m lang. Laden können Sie damit jedes Fahrzeug mit genormter Typ-2-Ladebuchse nach IEC 62196-2.
Für die Montage im Freien geeignet: Schutzart IP54 gegen Staub und Spritzwasser, Betrieb bei −25 bis +40 °C. Kommt die Zuleitung einer connect von oben, braucht die Box einen witterungsgeschützten Platz.
Gleichfehlerströme ab 6 mA erkennt jede Box selbst. Davor genügt deshalb ein eigener FI-Schutzschalter Typ A mit 30 mA, ein Typ B ist nicht nötig.
Mehrere Boxen derselben Reihe teilen sich die verfügbare Leistung, ohne Zusatzgerät nach einer festen Obergrenze. Nach dem Verbrauch im Haus regelt die connect mit dem PowerMeter, die Energy Control mit einem Energiemanager.
Ein Energiemanager kann jede Box steuern, etwa für das Laden mit Solarüberschuss: die connect über Modbus TCP im Heimnetz, die Energy Control Plus und die Senec-Ausführung über Modbus RTU an der RS485-Schnittstelle.
Abrechnen
Die connect.business und die connect.solar PRO haben einen MID-Zähler eingebaut, also einen Zähler nach der europäischen Messgeräterichtlinie. Jede Ladung steht im Ladeprotokoll, das Sie in der App oder der Weboberfläche ansehen und als CSV-Datei exportieren. Gute Voraussetzungen für die Dienstwagen-Abrechnung – maßgeblich sind die Vorgaben des Arbeitgebers. Das gilt, solange ausschließlich der Dienstwagen an der Box lädt.
connect.home und connect.solar zeigen die geladene Energie an, ihr Zähler ist aber nicht geeicht. Die beiden Energy Control haben keinen Zähler. Eichrechtskonform ist keines dieser Modelle; für den Verkauf von Ladestrom an Mieter oder Gäste braucht es eine eichrechtskonforme Wallbox.


Solarstrom laden
PV-Überschussladen bedeutet: Geladen wird mit Solarstrom, den das Haus im Moment selbst nicht verbraucht. Bei der connect series misst das der Heidelberg PowerMeter im Zählerschrank, die Box liest seine Werte über das Heimnetz. Die connect.solar lädt auch bei wenig Sonne weiter, weil sie dann selbst auf eine Phase umschaltet.
Ohne PowerMeter oder Energiemanager lädt keines der Modelle mit Solarüberschuss; die Phasen schalten nur connect.solar und connect.solar PRO um.
So lädt jede Heidelberg Wallbox Solarstrom:
Laden mit Solarüberschuss, sobald der PowerMeter im Zählerschrank sitzt. Die Phasen schalten sie nicht um; dreiphasig startet das Laden ab etwa 4,1 kW Überschuss.
Mit dem PowerMeter laden sie Überschuss und wechseln bei wenig Sonne selbst auf eine Phase, dann schon ab etwa 1,4 kW. Die PRO hat dazu MID-Zähler und FI Typ A eingebaut.
Ohne App und Netzwerk gibt ein Energiemanager über Modbus RTU die Ladeleistung vor, bei der Senec-Ausführung auch ein SENEC.Home-Speicher. Den PowerMeter nutzen diese Boxen nicht.
Zubehör
Der Heidelberg PowerMeter und die RFID-Karten passen nur zur connect series. Mit dem PowerMeter lädt die connect Solarüberschuss und regelt ihre Leistung nach dem Hausanschluss; RFID-Karten lernen Sie zu den zwei mitgelieferten an, bis zu 32 je Box. Das Verriegelungsset mit Schlüsselschalter gehört zur Energy Control Plus: Erst mit dem Schlüssel gibt es das Laden frei. Das Anschluss-Set 11 kW bringt einen FI-Schutzschalter Typ A und einen Leitungsschutzschalter 16 A für den Verteiler mit; ob es zu Ihrer Installation passt, prüft Ihre Elektrofachkraft. Mehr dazu in den häufigen Fragen.
Heidelberg PowerMeter - Stromzähler zum PV-Überschuss-Laden der Connect-Serie219,00 € – 295,00 €inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Heidelberg Amperfied RFID Karte7,95 €inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Amperfied Heidelberg Wallbox Schlüsselschalter - Verriegelungsset Ursprünglicher Preis war: 89,95 €74,95 €Aktueller Preis ist: 74,95 €.inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
11kW Wallbox Anschluss-Set 3-Phasig - 16A79,95 €inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
22kW Wallbox Anschluss-Set 3-Phasig - 32A89,95 €inkl. 19 % MwSt. zzgl. VersandkostenDie connect.home ist die Grundausführung mit App, RFID-Karte, WLAN und LAN und einem Kabel mit 5 oder 7,5 m. Einen MID-Zähler hat zusätzlich die connect.business, etwa wenn Ihr Arbeitgeber ihn für den Dienstwagen verlangt. Beim Solarladen schaltet die connect.solar selbst zwischen drei Phasen und einer um; die connect.solar PRO kann das auch und hat dazu MID-Zähler und eingebauten FI-Schutzschalter. Ganz ohne App und Netzwerk kommt die Energy Control Plus aus: Sie lädt beim Einstecken und lässt sich über Modbus RTU an einen Energiemanager anbinden. Zum passenden Modell führt Sie der Wallbox-Finder oben in bis zu vier Fragen.
Die Home Eco läuft in unserem Sortiment aus. Wer eine einfache Wallbox sucht, die beim Einstecken lädt, findet bei uns die Energy Control Plus. Laut Amperfied liegt der größte Unterschied zur Home Eco in der Schnittstelle RS485. Darüber steuert ein Energiemanager die Box, etwa für Solarstrom, und mehrere Boxen teilen sich die Leistung. Dazu kommen ein Frontrahmen aus Edelstahl und eine Frontbeleuchtung, die den Status zeigt. Für App, RFID-Karten und WLAN oder LAN kommt die connect series in Frage, zum Beispiel die connect.home. Im Wallboxen-Test des ADAC von 2019 mit sechs Geräten war die Home Eco Testsieger (Pressemitteilung des ADAC vom 13. August 2019). Das Ergebnis gilt nur für die Home Eco, die Modelle auf dieser Seite waren nicht im Test.
Die connect series ist die vernetzte Reihe. Sie geht per WLAN oder LAN ins Heimnetz, wird mit der App myAMPERFIED bedient, startet Ladungen auf Wunsch per RFID-Karte und lässt sich über OCPP 1.6 an ein Lade-Backend anbinden. Energiemanager steuern sie über Modbus TCP, Solarladen und dynamisches Lastmanagement gehen mit dem PowerMeter. Die Energy Control Plus hat weder Netzwerk noch App, RFID oder OCPP. Sie lädt, sobald das Auto eingesteckt ist, und hat eine RS485-Schnittstelle mit Modbus RTU für Energiemanager; ein statisches Lastmanagement ist eingebaut. Gleich sind 11 kW, das fest angeschlagene Typ-2-Kabel, IP54 und die DC-Fehlerstromerkennung.
Ja. Die Wallboxen kommen von der Amperfied GmbH in Walldorf, einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG, und tragen den Markennamen HEIDELBERG Amperfied. In den Datenblättern heißen manche Modelle „Heidelberg Wallbox“, etwa die Energy Control Plus, andere „Amperfied Wallbox“ wie die connect series. Heidelberg connect.home und Amperfied connect.home sind also dieselbe Box, und wer von der Heidelberger Wallbox spricht, meint ebenfalls diese Geräte.
Nicht in unserem Sortiment. Alle sechs Modelle laden mit höchstens 11 kW, und Amperfied erlaubt für sie einen Leitungsschutzschalter von höchstens 16 A. Wer 22 kW braucht, findet Modelle anderer Hersteller bei unseren Wallboxen mit 22 kW. Bidirektionales Laden, also Strom aus dem Auto zurück ins Haus, können die Modelle auf dieser Seite nicht.
Ja. Laut Betriebsanleitung ist die connect series für die Montage im Freien geeignet, ebenso die Energy Control Plus; für sie nennt Amperfied ausdrücklich Carports, Garagen und den Stellplatz. Die Schutzart IP54 schützt gegen Staub und Spritzwasser, betreiben lassen sich die Boxen bei −25 bis +40 °C. Wird die Zuleitung einer connect von oben eingeführt, muss die Box an einem witterungsgeschützten Platz hängen. Das Auto sollten Sie nicht mit dem Hochdruckreiniger waschen, solange das Ladekabel steckt: Die Steckverbindung ist nicht druckwasserfest.
Vor jede Box gehören ein eigener FI-Schutzschalter, mindestens Typ A mit 30 mA, und ein Leitungsschutzschalter von höchstens 16 A. Einen FI Typ B braucht es nicht, weil die Box Gleichfehlerströme ab 6 mA selbst erkennt. Das gilt auch für die connect.solar PRO mit eingebautem FI Typ A. Leitungsquerschnitt und Auslösecharakteristik legt Ihre Elektrofachkraft nach der Betriebsanleitung fest. Unser Anschluss-Set 11 kW enthält einen FI-Schutzschalter Typ A und einen Leitungsschutzschalter 16 A; ob es zu Ihrer Installation passt, prüft ebenfalls die Elektrofachkraft.
Anschließen und in Betrieb nehmen darf die Box nur eine Elektrofachkraft. Sie stellt dabei auch den Ladestrom ein, zwischen 6 und 16 A an einem Drehschalter in der Box. Bei der connect lässt sich die Ladeleistung danach in App oder Weboberfläche weiter begrenzen, aber nie über den Wert am Drehschalter hinaus. Angemeldet wird die Wallbox beim Netzbetreiber, das übernimmt laut Amperfied der Elektroinstallateur. Bei 11 kW genügt üblicherweise die Anmeldung. Wie sie abläuft, erklärt unser Ratgeber zur Anmeldung beim Netzbetreiber.
Ohne Kabel gibt es keines der Modelle, alle haben ein fest angeschlagenes Typ-2-Ladekabel. Die connect.home und die Energy Control Plus gibt es mit 5 oder 7,5 m, die connect.solar mit 5 m, connect.business, connect.solar PRO und Energy Control Senec Design mit 7,5 m. Messen Sie vor dem Kauf, wie weit die Ladebuchse Ihres Autos von der Box entfernt ist, auch wenn es einmal andersherum parkt. Als Ersatzteil führt Amperfied Typ-2-Ladekabel mit 5 und 7,5 m.
Bei der connect series ja, außer ein Energiemanager übernimmt die Steuerung. Für PV-Überschussladen, also Laden mit Solarstrom, der im Haus gerade übrig ist, sitzt der Heidelberg PowerMeter im Zählerschrank. Er misst, was ins Haus fließt und was ins Netz geht, und die Wallbox liest diese Werte über das Heimnetz. Haben Sie schon einen Energiemanager mit Solarfunktion, kann er die connect über Modbus TCP steuern; dann brauchen Sie den PowerMeter nicht. Die Energy Control Plus lädt Solarstrom immer über einen externen Energiemanager, den PowerMeter kann sie nicht nutzen.
Bei wenig Sonne reicht der Überschuss oft nicht für dreiphasiges Laden, das bei etwa 4,1 kW beginnt. Die connect.solar und die connect.solar PRO schalten dann selbst auf eine Phase um und laden schon ab etwa 1,4 kW Überschuss. So bricht das Laden an bewölkten Tagen nicht gleich ab. Kommt wieder mehr Sonne, wechseln sie zurück auf drei Phasen. Voraussetzung ist der PowerMeter am Hausanschluss. Die connect.home und die connect.business laden ebenfalls mit Solarüberschuss, schalten die Phasen aber nicht um.
Die vier connect-Modelle und die Energy Control Plus nennt Amperfied „§14a EnWG konform“. Für die Steuerung nach § 14a EnWG haben sie einen potenzialfreien Kontakt, an den Ihre Elektrofachkraft den Rundsteuerempfänger oder die Steuerbox des Netzbetreibers anschließt. Je nach Stellung eines DIP-Schalters lädt die Box bei einem Signal mit 0 oder mit 4,2 kW. Bei der connect gilt das ab Software 5.1.0. Bei der Energy Control Plus gilt die 4,2-kW-Stufe laut Amperfied nur, wenn sie nicht in einem Lastmanagement-Verbund arbeitet. Alternativ übernimmt ein Energiemanager die Begrenzung über Modbus.
Einen MID-Zähler, also einen Zähler nach der europäischen Messgeräterichtlinie, haben die connect.business und die connect.solar PRO. Ihr Ladeprotokoll sehen Sie in App und Weboberfläche und exportieren es als CSV-Datei. Gedacht sind sie zum Beispiel für den Dienstwagen, wenn Ihr Arbeitgeber einen MID-Zähler verlangt; was er genau fordert, klären Sie mit ihm. connect.home und connect.solar zeigen die geladene Energie zwar an, laut Amperfied aber nicht für eine Abrechnung. Für den Verkauf von Ladestrom an Mieter oder Gäste reicht ein MID-Zähler nicht.
Ab Werk lädt die connect, sobald ein Auto eingesteckt wird. In der App oder der Weboberfläche schalten Sie die Authentifizierung ein, danach startet eine Ladung nur mit einer angelernten RFID-Karte oder über die App. Zwei verschlüsselte Karten liegen jeder Box bei, bis zu 32 lassen sich anlernen, weitere gibt es als Zubehör. Außerdem können Sie die Box in der App verriegeln. Die Energy Control Plus hat kein RFID. Sie sichern sie mit dem Verriegelungsset mit Schlüsselschalter, das am Freigabekontakt der Box angeschlossen wird.
Bei der connect series arbeiten bis zu 20 Boxen in einem Verbund: Eine führt, die anderen folgen, zusammen teilen sie sich die verfügbare Leistung. Ohne Zusatzgerät gilt dabei eine feste Obergrenze (statisches Lastmanagement), mit dem PowerMeter folgt die Ladeleistung dem Stromverbrauch im Haus (dynamisch). Eingebaut ist das ab Software 5.0.0. Die Energy Control Plus hat ein statisches Lastmanagement für bis zu 16 Boxen eingebaut; dynamisch geht es bei ihr nur über einen externen Energiemanager. Ein Verbund besteht immer aus Boxen derselben Reihe.
Die connect series geht per WLAN mit 2,4 GHz oder per LAN-Kabel ins Heimnetz. Bedient wird sie mit der App myAMPERFIED für iOS und Android oder im Browser über die Weboberfläche myAMPERFIED Cockpit. Dort schalten Sie die Authentifizierung ein, lernen RFID-Karten an, begrenzen die Ladeleistung und sehen das Ladeprotokoll. Ist die Box per OCPP an ein Lade-Backend angebunden, steuern Sie sie über dessen App, myAMPERFIED steuert dann nicht mehr. Die Energy Control Plus braucht weder App noch Netzwerk.
Jede Wallbox Heidelberg aus unserem Sortiment lädt dreiphasig mit bis zu 11 kW, über ein fest angeschlagenes Typ-2-Ladekabel mit 5 oder 7,5 m. Als Heidelberg Wallbox 11 kW gibt es sie in zwei Reihen: die vernetzte connect series mit App und RFID-Karte und die Energy Control ohne Netzwerk. Hersteller ist die Amperfied GmbH, eine Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG; deshalb heißt die Heidelberger Wallbox oft auch Heidelberg Amperfied. Alle Modelle sind für innen und außen gebaut und nach IP54 geschützt. Weitere Hersteller dieser Leistungsklasse finden Sie in unserer Übersicht der 11-kW-Wallboxen.
Die connect series führen wir in vier Modellen. Die Heidelberg connect.home ist die Grundausführung mit App myAMPERFIED, RFID-Karte, WLAN und LAN, wahlweise mit 5 oder 7,5 m Kabel. Einen MID-Zähler nach der europäischen Messgeräterichtlinie hat zusätzlich die connect.business, ihr Ladeprotokoll exportieren Sie als CSV-Datei. Beim PV-Überschussladen wechselt die connect.solar selbst von drei Phasen auf eine und beginnt deshalb schon bei etwa 1,4 kW Überschuss. Die connect.solar PRO verbindet beides, Phasenumschaltung und MID-Zähler, und hat einen FI-Schutzschalter Typ A eingebaut. Zwei RFID-Karten liegen jeder Box bei; ab Werk lädt die connect beim Einstecken, die Freigabe per Karte oder App schalten Sie bei Bedarf ein. Für Solarladen und dynamisches Lastmanagement brauchen alle vier entweder den Heidelberg PowerMeter am Hausanschluss oder einen Energiemanager, der sie über Modbus TCP steuert. An ein Lade-Backend binden Sie die connect über OCPP 1.6 an, und bis zu 20 Boxen arbeiten in einem Verbund zusammen.
Die Heidelberg Energy Control Plus ist die Wallbox ohne Netzwerk: kein WLAN, keine App, kein RFID. Sie lädt, sobald das Auto eingesteckt ist; sperren lässt sie sich über ihren Freigabekontakt, etwa mit dem Verriegelungsset mit Schlüsselschalter. Über die RS485-Schnittstelle mit Modbus RTU gibt ein Energiemanager die Ladeleistung vor, auch für PV-Überschussladen. Ein statisches Lastmanagement für bis zu 16 Boxen ist eingebaut. Für § 14a EnWG kann der Netzbetreiber über einen Kontakt je nach Einstellung das Laden stoppen oder, wenn die Box nicht im Lastmanagement-Verbund arbeitet, auf 4,2 kW begrenzen. Es gibt sie mit 5 oder 7,5 m Kabel. Die Energy Control Senec Design im Gehäuse der Senec Design Edition hat ein 7,5-m-Kabel und eine andere Ausstattung als die Plus.
Anschließen darf die Heidelberg Wallbox nur eine Elektrofachkraft. Vor jede Box gehören ein eigener FI-Schutzschalter, mindestens Typ A mit 30 mA, und ein Leitungsschutzschalter von höchstens 16 A. Weil jede Box Gleichfehlerströme ab 6 mA selbst erkennt, reicht der Typ A. Leitungsquerschnitt und Auslösecharakteristik wählt die Elektrofachkraft nach der Betriebsanleitung, den Ladestrom stellt sie zwischen 6 und 16 A ein. Danach geht die connect per WLAN oder LAN in Ihr Heimnetz. Bei 11 kW genügt üblicherweise die Anmeldung beim Netzbetreiber. Für den Verteiler bieten wir das Anschluss-Set 11 kW mit FI-Schutzschalter und Leitungsschutzschalter an; ob es passt, entscheidet Ihre Elektrofachkraft.
Eine Heidelberg Wallbox kaufen Sie bei WallboxCenter.de in sechs Modellen, den aktuellen Preis zeigt jede Modellkarte oben. Passendes Zubehör steht weiter oben. Der Heidelberg PowerMeter für Solarladen und dynamisches Lastmanagement und weitere RFID-Karten passen nur zur connect series. Für die Energy Control Plus gibt es das Verriegelungsset mit Schlüsselschalter, für den Verteiler das Anschluss-Set 11 kW.
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