go-e Charger Core Wallbox an der Hauswand mit Ladekabel und Elektroauto
Im Bild: go-e Charger Core

Sieben Modelle, zwei Bauformen

go-e Charger: die aktuellen Modelle

Fest an der Wandgo-e Charger Gemini, Core und PRO Cable, angeschlossen vom Elektrofachbetrieb
Zum Mitnehmengo-e Charger Gemini flex, die mobile Wallbox für die rote CEE-Steckdose

Wallbox-Finder

Welche go-e Wallbox passt zu Ihnen?

Bis zu vier kurze Fragen, dann zeigen wir Ihnen das passende Modell.

Wofür laden Sie?

Wie viel Leistung soll es sein?

Festes Ladekabel oder Steckdose?

Möchten Sie mit Solarstrom laden?

Darum passt der Core

  • Fest angeschlagenes 6-m-Ladekabel mit Typ-2-Stecker, es reicht auch, wenn Sie rückwärts einparken
  • Ab Werk 11 kW, von Ihrer Elektrofachkraft auf 22 kW erweiterbar
  • Online per WLAN, LAN oder eingebauter eSIM, die auch ohne WLAN am Stellplatz verbindet, wenn dort Mobilfunkempfang besteht
Zum Core

Gemeinsam

Was alle go-e Charger können

Typ 2 mit 11 oder 22 kW

Geladen wird über Typ 2, als Steckdose oder fest angeschlagenes Kabel, ein- oder dreiphasig mit bis zu 11 oder 22 kW.

App und RFID

Gesteuert wird mit der go-e-App, freigegeben wird das Laden per RFID-Chip oder App, und bis zu 10 Chips speichert jede Box selbst.

WLAN, LAN und eSIM

Online per WLAN, Core und PRO Cable auch per LAN oder eingebauter eSIM, der Gemini 2.0 22 kW per eSIM. Vor Ort erreicht die App jede Box über ihren eigenen WLAN-Hotspot.

Statisches Lastmanagement

Mehrere go-e Charger an einem Anschluss teilen sich den verfügbaren Strom ohne Zusatzgerät, ihre Daten tauschen sie dafür über die go-e Cloud.

Solarstrom mit dem go-e Controller

Mit dem go-e Controller oder einem Energiemanager wie der Software EVCC laden sie mit PV-Überschuss und richten sich nach dem Verbrauch im Haus (dynamisches Lastmanagement).

Für den Außenbereich geeignet

Nach IP65 (Gemini, Gemini flex) oder IP66 (Core, PRO Cable) geschützt, arbeiten sie bei −25 bis +40 °C, der Core bis +45 °C.

Abrechnen

go-e Wallbox mit MID-Zähler oder eichrechtskonform?

MID-Zähler

Ladestrom belegen

Der Zähler des PRO Cable 11 kW ist nach der europäischen Messgeräterichtlinie (MID) zugelassen, in Klasse B. Im go-e-Portal werten Sie jede Ladung je RFID-Chip aus und exportieren sie, den Zählerstand zeigt auch die LED-Anzeige auf der Front. Gute Voraussetzungen für die Dienstwagen-Abrechnung – maßgeblich sind die Vorgaben des Arbeitgebers.

PRO Cable 11 kW

Eichrechtskonform

Ladestrom verkaufen

M&E steht für Mess- und Eichrecht: Der Zähler ist MID-geeicht, erfüllt zusätzlich das deutsche Mess- und Eichrecht und signiert jede Messung. Das brauchen Sie für die Abrechnung mit Mietern, Gästen, Kunden, sobald Sie Ladestrom nach Kilowattstunden verkaufen. Die Rechnung erstellt ein Backend oder ein Abrechnungsdienstleister, angebunden über OCPP 1.6, ein offenes Protokoll für Lade-Software, oder über die API.

PRO Cable M&E

Core, Gemini und Gemini flex messen ungeeicht und sind nicht für eine Abrechnung nach Kilowattstunden gedacht.

go-e Charger PRO Cable M&E mit aufgewickeltem Ladekabel
go-e Controller mit Display, daneben die go-e-App auf dem Smartphone

go-e Controller

PV-Überschussladen und dynamisches Lastmanagement mit dem go-e Controller

Mit dem go-e Controller lädt Ihre go-e Wallbox mit dem Solarstrom, den Ihr Haus gerade nicht braucht. Der Controller sitzt im Verteiler, misst mit Stromwandlern den Strom am Hausanschluss und schickt die Werte über Ihr Heimnetz an die Wallbox. Eine Verbindung zum Wechselrichter braucht er nicht, und laut go-e passt er zu allen Arten von PV-Wechselrichtern. Ohne Steuerung erkennt ein go-e Charger keinen Überschuss, dann stellen Sie Ladestrom und Phasen in der App von Hand ein.

  • PV-Überschussladen: Geladen wird schon ab 1,4 kW Überschuss. Bei wenig Sonne lädt die Wallbox einphasig, reicht der Überschuss, schaltet der Controller automatisch auf drei Phasen um, auch während der Ladung.
  • Dynamisches Lastmanagement: Laufen Backofen und Wasserkocher gleichzeitig, nimmt der Controller die Ladeleistung zurück und erhöht sie wieder, sobald es geht. So holen Sie das Maximum aus Ihrem Hausanschluss, auch mit mehreren Wallboxen: Ein Controller steuert beliebig viele go-e Charger.
  • Energiemanager: Statt des Controllers kann ein Energiemanager wie die Software EVCC Ihre go-e Wallbox steuern. Alle sieben Modelle stehen auf der Liste der Wallboxen, die EVCC offiziell unterstützt.
Zum go-e Controller

Ladetracker-Portal

Ihr go-e Charger lädt, Ladetracker schreibt mit

Verbunden über OCPP 1.6 meldet Ihr go-e Charger jede Ladung an das Ladetracker-Portal: mit welcher Karte, wann und wie viel geladen wurde. Gedacht ist das Portal für die Modelle mit MID-geeichtem oder eichrechtskonformem Zähler, also den PRO Cable 11 kW und den PRO Cable M&E.

  • Dienstwagen: Belege oder die ganze Liste als Datei herunterladen und jede Ladung gegenüber dem Arbeitgeber belegen
  • Firmen und Flotten: RFID-Karten mit Preis und monatlichem Limit, alle Ladepunkte an einem Ort, Zugriff für Kollegen per Rolle
  • Mieter, Gäste und Kunden: Wer Ladestrom an Dritte verkauft, braucht eine eichrechtskonforme Wallbox wie den PRO Cable M&E

Zwei Wege zu Ladetracker:

Ladetracker Once

Einmal zahlen, ohne Abo: eine Freischaltung je Ladepunkt, zum Beispiel für die Wallbox zu Hause oder den Dienstwagen.

Einmalige Freischaltgebühr je Ladepunkt, ohne Abokosten. Wechsel in einen Monatstarif jederzeit möglich.

Bald im Shop
Ladetracker.de

Monatstarife für Firmen und Fuhrparks mit vielen Ladepunkten und mehr Verwaltung.

Website mit allen Tarifen

Zu Ladetracker.de
Ladetracker-Portal: Übersicht mit Ladepunkten, letzten Ladevorgängen und RFID-Zugängen

Beispielansicht aus dem Ladetracker-Portal

Häufige Fragen zum go-e Charger

Welche go-e Wallbox passt zu mir, und was unterscheidet Gemini, Gemini flex, Core und PRO Cable?

Gemini und Gemini flex haben eine Typ-2-Steckdose und dieselben Funktionen, der Unterschied ist der Anschluss. Den Gemini schließt Ihr Elektrofachbetrieb fest an, der Gemini flex steckt mit rotem CEE-Stecker in der Starkstromdose und kommt mit. Core, PRO Cable 11 kW und PRO Cable M&E haben ein fest angeschlagenes 6-m-Kabel, LAN und eine eingebaute eSIM, laut go-e unterscheiden sie sich vor allem im Zähler. Zuhause passen Gemini oder Core, für den Dienstwagen der PRO Cable, für die Abrechnung mit Mietern, Gästen und Kunden der PRO Cable M&E und für mehrere Orte der Gemini flex.

go-e Wallbox mit 11 oder 22 kW: Lässt sich die Leistung umstellen?

Lädt Ihr Auto ohnehin mit höchstens 11 kW, ist laut go-e ein 11-kW-Charger eine gute Wahl; 22 kW lohnen sich nur, wenn der Bordlader, also das Ladegerät im Auto, so viel annimmt. Den Core liefert go-e mit 11 kW aus, Ihre Elektrofachkraft kann ihn in der App auf 22 kW erweitern; PRO Cable und PRO Cable M&E bleiben dauerhaft bei 11 kW. Gemini 2.0 22 kW und Gemini flex 22 kW lassen sich in der App auf 16 A, also 11 kW, begrenzen und mit dem Techniker-Passwort sperren. Bis 11 kW genügt die Anmeldung beim Netzbetreiber, für 22 kW braucht es vorher seine Genehmigung.

Hat die go-e Wallbox ein festes Ladekabel, oder brauche ich eins?

Core, PRO Cable 11 kW und PRO Cable M&E haben ein fest angeschlagenes 6-m-Ladekabel mit Typ-2-Stecker. Gemini und Gemini flex haben eine Typ-2-Steckdose, ein Ladekabel liegt nicht bei: Sie bestellen ein Typ-2-Ladekabel mit, etwa das go-e Ladekabel Typ 2 mit 5 m. In der Grundeinstellung verriegelt die Steckdose das Kabel laut go-e während des Ladens und danach, in der App können Sie das ändern. Für Autos mit Typ-1-Anschluss braucht es laut go-e ein Adapterkabel von Typ 1 auf Typ 2.

Welche go-e Wallbox eignet sich für den Dienstwagen, und wann brauche ich den PRO Cable M&E?

Für den Dienstwagen zu Hause hat go-e den PRO Cable 11 kW mit MID-geeichtem Zähler gebaut, im go-e-Portal werten Sie die Ladungen je RFID-Chip aus und exportieren sie. Gute Voraussetzungen für die Dienstwagen-Abrechnung – maßgeblich sind die Vorgaben des Arbeitgebers. Den PRO Cable M&E mit eichrechtskonformem Zähler brauchen Sie, wenn Sie Ladestrom nach Kilowattstunden an Mieter, Gäste oder Kunden verkaufen oder Ihr Arbeitgeber signierte Messdaten verlangt. Core, Gemini und Gemini flex messen ungeeicht und sind nicht für eine Abrechnung nach Kilowattstunden gedacht.

Was ist der Unterschied zwischen dem go-e Charger Gemini und dem Gemini 2.0?

Der Gemini 2.0 hat eine eingebaute SIM-Karte (eSIM) und geht damit auch ohne WLAN per Mobilfunk online, mit 4G und bei schwachem Empfang mit 2G. Gehäuse, Maße, Ladeleistung und die übrigen Funktionen sind laut go-e gleich, nur MQTT und Modbus TCP, zwei Schnittstellen für Smart Home und Energiemanager, gehen über Mobilfunk nicht. Bei uns kommen Gemini 11 kW und Gemini flex in der ersten Generation mit WLAN, die 22-kW-Ausführung als Gemini 2.0. Erkennbar ist das an der Herstellernummer: CH-04 steht für die erste Generation, CH-05 für die 2.0.

Kann ich die go-e Wallbox selbst installieren und einrichten?

Die fest angeschlossenen Modelle nicht, den Gemini flex schon. Gemini, Core, PRO Cable und PRO Cable M&E schließt ein Elektrofachbetrieb an, der beim Netzbetreiber eingetragen ist; den Höchststrom legt er in der App fest und sperrt ihn mit dem Techniker-Passwort. Den Gemini flex hängen Sie laut go-e ohne Elektriker ein und stecken ihn an eine passende CEE-Steckdose, die Steckdose sollte aber eine Elektrofachkraft prüfen. Einrichten können Sie jede go-e Wallbox danach selbst in der go-e-App, per WLAN oder über den Hotspot der Box.

Muss ich die go-e Wallbox beim Netzbetreiber anmelden, auch den Gemini flex?

Ja, in Deutschland melden Sie jeden go-e Charger vor der ersten Inbetriebnahme beim Netzbetreiber an, auch den mobilen Gemini flex. Bis 11 kW genügt die Anmeldung, für 22 kW braucht es vorher seine Genehmigung; bei den fest angeschlossenen Modellen kümmert sich in der Regel Ihr Elektrofachbetrieb darum. Laut go-e macht es für fast alle Netzbetreiber keinen Unterschied, ob die Wallbox fest angeschlossen oder mobil ist. Für einen Autostromtarif mit eigenem Zähler verlangen aber die meisten Stromanbieter eine fest angeschlossene Wallbox.

Funktioniert die go-e Wallbox ohne WLAN oder Internet?

Ja, geladen wird auch ohne Internet. Laden starten und stoppen und den Ladestrom einstellen funktionieren laut go-e auch ohne App, und vor Ort erreicht die App den Charger über seinen eigenen WLAN-Hotspot. Online gehen Core, PRO Cable und PRO Cable M&E per WLAN, LAN oder eingebauter eSIM, der Gemini 2.0 22 kW per WLAN oder eSIM, Gemini 11 kW und Gemini flex nur per WLAN. Ohne Internet fehlen die Steuerung von unterwegs, dynamische Stromtarife, das statische Lastmanagement mehrerer Charger und Updates.

Kann die go-e Wallbox mit Solarstrom laden, und brauche ich dafür den go-e Controller?

Ja, mit einer Steuerung: Der go-e Controller misst am Hausanschluss, und die Wallbox lädt mit dem Solarstrom, den Ihr Haus gerade nicht braucht, schon ab 1,4 kW Überschuss. Dabei schaltet sie automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden um und richtet sich nach dem Verbrauch im Haus (dynamisches Lastmanagement). Statt des Controllers kann ein Energiemanager wie die Software EVCC steuern, ohne Steuerung stellen Sie Ladestrom und Phasen in der App von Hand ein. Weil der Controller am Hausanschluss misst, arbeitet er laut go-e mit allen PV-Wechselrichtern und AC-Batteriespeichern zusammen.

Wie schütze ich die go-e Wallbox vor fremdem Laden und Diebstahl?

Stellen Sie in der go-e-App „Authentifizierung erforderlich“ ein, dann startet das Laden nur mit einem angelernten RFID-Chip oder über die App; ab Werk lädt jede go-e Wallbox ohne Freigabe. Bis zu 10 RFID-Chips speichert der Charger selbst, über API oder OCPP sind es beliebig viele, und die geladene Menge sehen Sie je Chip. Das Ladekabel ist beim Laden verriegelt. Als Diebstahlschutz sichert bei Gemini und Gemini flex das mitgelieferte U-Stück die Box in der Wandhalterung, zusätzlich passt ein Vorhängeschloss, das nicht beiliegt.

Welchen FI-Schutzschalter braucht der go-e Charger?

Vorgeschaltet sind laut go-e mindestens ein FI-Schutzschalter Typ A mit 30 mA und ein Leitungsschutzschalter. Einen FI Typ B brauchen Sie nicht: Eingebaut ist ein Fehlerstrom-Schutzmodul, das bei 6 mA Gleichstrom und 20 mA Wechselstrom abschaltet. Der Leitungsschutzschalter hat Charakteristik B oder C, mit 16 A für 11 kW und 32 A für 22 kW. Das gilt für alle aktuellen go-e Charger, die Auslegung vor Ort legt Ihr Elektrofachbetrieb fest.

Kann der go-e Charger einphasig laden und zwischen ein- und dreiphasig umschalten?

Ja, jeder go-e Charger lädt ein- oder dreiphasig; lädt Ihr Auto nur einphasig, liegt das laut go-e meist am Auto. Umschalten können Sie in der go-e-App, auch während des Ladens, mit dem go-e Controller geht es automatisch. Einphasig startet das Laden mit Solarstrom schon ab etwa 1,4 kW. Zweiphasig anschließen lässt sich ein go-e Charger nicht.

Lässt sich die go-e Wallbox mit Smart Home, Energiemanager oder Lade-Backend verbinden?

Ja, über offene Schnittstellen: OCPP 1.6 für Lade-Backends, eine HTTP-API (lokal und über die Cloud), MQTT und Modbus TCP. Laut go-e funktionieren die Charger mit vielen Smart-Home-Plattformen, etwa Home Assistant, und alle sieben Modelle stehen auf der Liste der Wallboxen, die die Software EVCC, ein unabhängiges Projekt, offiziell unterstützt. Ein Lade-Backend ist zum Beispiel das Ladetracker-Portal, mit dem beim PRO Cable und PRO Cable M&E jede Ladung belegt ist. Rechnen Sie beim PRO Cable M&E über einen Abrechnungsdienstleister ab, klären Sie vorher, ob er zusätzlich die Steuerung durch einen Energiemanager zulässt.

Lässt sich die go-e Wallbox nach § 14a EnWG steuern?

Ja, laut go-e lassen sich alle aktuellen Modelle nach § 14a EnWG betreiben und installieren. Core und PRO Cable nehmen das Signal von Steuerbox oder Rundsteuerempfänger am digitalen Eingang an, der Gemini über seine beiden Datenkabel. Alle Modelle lassen sich auch über Modbus TCP mit einer kleinen Steuerung (SPS) oder über ein Schütz einbinden, der Gemini flex nur auf diesen beiden Wegen. Bei einer Drosselung begrenzt der Charger den Ladestrom auf den Wert, den Ihre Elektrofachkraft festlegt, etwa 6 A dreiphasig; laut go-e kommt das nur selten und vorübergehend vor.

Kann die go-e Wallbox bidirektional laden?

Noch nicht. Core, PRO Cable 11 kW und PRO Cable M&E sind laut go-e nach ISO 15118 dafür vorbereitet (V2X-ready), die Funktion soll später per Softwareupdate kommen, ein Datum nennt go-e nicht. Dann kann das Auto Strom zurück ins Haus oder ins Netz geben, sofern es bidirektionales Laden unterstützt. Für Gemini, Gemini 2.0 und Gemini flex nennt go-e diese Funktion nicht, und eine Notstromfunktion hat laut go-e kein go-e Charger.

Was ist der Nachfolger von go-e HOME+ und HOMEfix?

Den HOMEfix hat laut go-e der Gemini abgelöst, neu gestaltet und mit den gleichen Funktionen. Das mobile Gegenstück zum HOME+ ist der Gemini flex, ebenfalls mit rotem CEE-Stecker. Beide Vorgänger und ihr Zubehör bieten wir nicht mehr an; wer ein fest angeschlagenes Kabel möchte, nimmt heute den Core oder einen der beiden PRO Cable.

go-e Charger kaufen und beraten lassen

Einen go-e Charger kaufen Sie bei WallboxCenter.de in sieben Ausführungen vom österreichischen Hersteller go-e. Fest an der Wand hängen der go-e Charger Gemini 11 kW und der Gemini 2.0 22 kW mit Typ-2-Steckdose sowie Core, PRO Cable 11 kW und PRO Cable M&E mit fest angeschlagenem 6-m-Ladekabel. Zum Mitnehmen gibt es die mobile Wallbox Gemini flex mit 11 oder 22 kW. Die Unterschiede liegen vor allem im Anschluss und im Zähler. Wer den Dienstwagen abrechnen möchte, nimmt den PRO Cable mit MID-geeichtem Zähler, für die Abrechnung mit Mietern, Gästen und Kunden den eichrechtskonformen PRO Cable M&E. Den Vergleich in wenigen Fragen macht der Wallbox-Finder weiter oben, den aktuellen Preis jeder go-e Ladestation zeigt ihre Modellkarte. Auf alle go-e Wallboxen gibt go-e eine Herstellergarantie nach seinen Garantiebedingungen.

11 oder 22 kW für Ihren go-e Charger?

Ein go-e Charger 11 kW lädt dreiphasig mit 16 A je Phase. Das reicht für die meisten Elektroautos, und beim Netzbetreiber genügt die Anmeldung. Die go-e Wallbox 11 kW gibt es als Gemini, Gemini flex, PRO Cable und PRO Cable M&E, die beiden PRO-Modelle bleiben dauerhaft bei 11 kW. Ein go-e Charger 22 kW lädt mit 32 A je Phase. Dafür braucht es vorher die Genehmigung des Netzbetreibers, und Zuleitung und Absicherung müssen für 32 A ausgelegt sein. Der Core kommt ab Werk mit 11 kW, Ihre Elektrofachkraft kann ihn in der App auf 22 kW erweitern. Ob sich 22 kW lohnen, entscheidet Ihr Auto: Nimmt sein Bordlader, also das Ladegerät im Auto, nur 11 kW an, lädt es an der 22-kW-Box nicht schneller. Gemini 2.0 22 kW und Gemini flex 22 kW lassen sich in der App auf 11 kW begrenzen und mit einem Techniker-Passwort sperren.

go-e Charger Gemini flex als mobile Wallbox

Der go-e Charger Gemini flex ist eine mobile Wallbox mit rotem CEE-Stecker, beim flex 11 kW für 16 A, beim flex 22 kW für 32 A. Zu Hause hängt er in der Wandhalterung, ins Ferienhaus, auf den Campingplatz oder zu Freunden nehmen Sie ihn mit. Einhängen und anstecken geht laut go-e ohne Elektriker, die Starkstromdose sollte aber eine Elektrofachkraft prüfen. Mit den Adaptersets lädt er auch an der blauen CEE-Steckdose und an der Haushaltssteckdose, dort einphasig mit höchstens 3,7 kW. Melden Sie auch diese mobile Ladestation vor der ersten Inbetriebnahme beim Netzbetreiber an. Laut go-e-Anleitung ist der flex nicht für eine dauerhafte Installation und das Dauerladen vorgesehen. Für einen festen Stellplatz ist die stationäre Wallbox go-e Charger Gemini gedacht, die Ihr Elektrofachbetrieb fest anschließt.

go-e Charger Core und PRO Cable: V2X-ready nach ISO 15118

Core, PRO Cable 11 kW und PRO Cable M&E sind laut go-e nach ISO 15118, der Norm für die Verständigung zwischen Wallbox und Auto, für bidirektionales Laden vorbereitet (V2X-ready). Bidirektional heißt: Das Auto gibt Strom zurück ins Haus oder ins Netz. Ebenso vorbereitet ist Plug & Charge, bei dem sich ein passendes Auto ohne RFID-Chip oder App selbst an der Wallbox anmeldet. Beide Funktionen sollen laut go-e später per Softwareupdate kommen, ein Datum nennt go-e nicht, und nutzen lassen sie sich nur mit einem Auto, das sie unterstützt. Für Gemini, Gemini 2.0 und Gemini flex nennt go-e bidirektionales Laden nicht.