go-e

go-e Controller – Energiemanager PV-Überschussladen + dynamisches Lastmanagement

Energiemanager von go-e für PV-Überschussladen, automatische Phasenumschaltung und dynamisches Lastmanagement an Ihrer go-e Wallbox.

Der go-e Controller misst im Verteiler den Strom am Hausanschluss und gibt die Werte an Ihre go-e Charger weiter. Ab 1,4 kW Überschuss lädt Ihr Auto mit Solarstrom, und die Ladeleistung richtet sich nach dem Verbrauch im Haus.

Art.-Nr. WBZ-2000-6Hersteller-Nr. CH-30-01EAN 9120087411832

Passt zu:Charger Gemini flex 11 kWCharger Gemini 11 kWCharger Gemini flex 22 kWCharger Gemini 2.0 22 kWCharger CoreCharger PRO CableCharger PRO Cable M&Ealle ansehen

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go-e Controller

Mit Sonnenstrom laden.Hausstrom optimal verteilt.

Der go-e Controller für Ihre go-e Wallbox: PV-Überschussladen ab 1,4 kW, automatische Phasenumschaltung und dynamisches Lastmanagement.

  • PV-Überschussladenohne Anschluss am Wechselrichter
  • Phasenumschaltungautomatisch zwischen ein- und dreiphasig
  • Lastmanagementdas Maximum aus Ihrem Hausanschluss

KenndatenArt.-Nr. WBZ-2000-6

Solarstrom-Laden, ab
1,4kWPV-Überschuss
Stromwandler
6Stückklappbar, im Lieferumfang
Messbereich, bis
100Aje Stromwandler
Platzbedarf
4TETeilungseinheiten (72 mm) auf der Hutschiene

Über den go-e Controller

Der go-e Controller ist der Energiemanager für Ihre go-e Wallbox. Er sitzt im Verteiler und misst mit Stromwandlern, also Messklemmen um die Leitungen, wie viel Strom Ihr Haus gerade aus dem Netz bezieht oder einspeist. Die Werte schickt er über Ihr Heimnetz an die Wallbox. So lädt das Auto mit Solarstrom, sobald mindestens 1,4 kW Überschuss da sind, und die Ladeleistung richtet sich nach dem Verbrauch im Haus. Sechs klappbare Stromwandler für je bis zu 100 A liegen bei. Wie die Wallboxen kommt der Controller vom österreichischen Hersteller go-e.

So wird es eingebaut

Was am go-e Controller wohin gehört: Tippen Sie auf die Punkte.

go-e Controller auf der Hutschiene mit Display
  1. 1
    Anschlüsse für die StromwandlerSechs Buchsen für die mitgelieferten klappbaren Stromwandler. Je Phase misst ein Wandler am Netzanschluss, bis 100 A. Die übrigen messen auf Wunsch die PV-Anlage, einen AC-Speicher oder große Verbraucher. Die beiden weißen Buchsen in der Mitte (Modbus RS485) sind laut go-e für spätere Erweiterungen.
  2. 2
    Farbdisplay mit vier TastenDas Farbdisplay zeigt die aktuellen Leistungen, etwa Netzbezug oder Einspeisung, Hausverbrauch, Solarstrom und die Ladeleistung des Autos. Mit den vier Tasten daneben bewegen Sie sich durch das Menü.
  3. 3
    Spannungsmessung und VersorgungÜber die grüne Verbindungsklemme schließt die Elektrofachkraft den Controller an, dreiphasig (L1, L2, L3, N) oder einphasig (L1, N), jeweils mit Schutzleiter (PE). Abgesichert wird er mit höchstens 16 A.
  4. 4
    WLAN und EthernetDer Controller kommt per WLAN (2,4 GHz) oder Netzwerkkabel (Ethernet, 100 Mbit/s) in Ihr Heimnetz, in dasselbe Netz wie Ihre go-e Charger. WLAN-Antenne und ein 2 m langes Ethernet-Flachkabel liegen bei.
  5. 5
    Hutschiene im VerteilerDer Controller sitzt auf der DIN-Hutschiene und braucht 4 Teilungseinheiten (72 mm). Ist kein Platz frei, darf er laut go-e in einen eigenen Verteiler daneben.

PV-Überschussladen mit dem go-e Controller

PV-Überschussladen heißt: Das Auto lädt mit dem Strom Ihrer Photovoltaikanlage, den das Haus gerade nicht braucht und der sonst ins Netz fließen würde. Der go-e Controller erkennt diesen Überschuss am Netzanschluss. Eine Verbindung zum Wechselrichter braucht er nicht, deshalb arbeitet er laut go-e mit allen PV-Wechselrichtern zusammen. In der go-e App legen Sie fest, ob die Wallbox nur mit Überschuss lädt oder auch Netzstrom dazunimmt. Im Modus Daily Trip geben Sie vor, wie viel Energie bis zu welcher Uhrzeit im Auto sein soll. Die Wallbox wartet dann möglichst lange auf Sonnenstrom und lädt den Rest zum Schluss aus dem Netz.

Automatische Phasenumschaltung mit dem go-e Controller

Bei wenig Sonne lädt die Wallbox einphasig und nutzt so schon kleine Überschüsse. Reicht der Überschuss, schaltet der go-e Controller automatisch auf dreiphasiges Laden um, auch während einer laufenden Ladung. Ab welcher Leistung das geschieht, stellen Sie in der go-e App ein. Laut go-e können das die Reihen Gemini, PRO und CORE, etwa der go-e Charger Gemini 11 kW, der PRO Cable und der Core.

Dynamisches Lastmanagement: Hausstrom optimal verteilt

Lastmanagement bestimmt, wie viel Leistung die Wallbox bekommen darf. Ohne Controller beherrscht eine go-e Wallbox statisches Lastmanagement: Sie geben einen festen Höchstwert vor und planen einen Puffer für die übrigen Verbraucher ein. Mit dem go-e Controller wird diese Grenze beweglich. In der go-e App tragen Sie den maximalen Netzstrom ein, also wie viele Ampere Ihr Haus höchstens aus dem Netz beziehen kann. Laufen Backofen und Wasserkocher gleichzeitig, nimmt der Controller die Ladeleistung zurück und erhöht sie wieder, sobald es geht. So holen Sie das Maximum aus Ihrem Hausanschluss, auch mit mehreren Wallboxen: Ein Controller steuert beliebig viele go-e Charger.

Einbau des go-e Controllers

Den go-e Controller setzt eine Elektrofachkraft auf die DIN-Hutschiene, die Tragschiene im Verteiler. Er braucht dort 4 Teilungseinheiten, das sind 72 mm. Ist kein Platz frei, darf er laut go-e auch in einen eigenen Verteiler daneben. Je Phase legt der Elektriker einen Stromwandler um die Zuleitung am Netzanschluss. Die übrigen Wandler messen auf Wunsch die PV-Anlage, einen AC-Batteriespeicher oder große Verbraucher wie eine Wärmepumpe. Mit der Wallbox verbindet sich der Controller über WLAN oder LAN; Antenne und ein 2 m langes Netzwerkkabel liegen bei. Die aktuellen Werte zeigt er am Farbdisplay und in der go-e App. Den Anschlussplan enthält die Installations- und Bedienungsanleitung von go-e, die Sie unter Downloads finden.

Was bringt es Ihnen?

Drei Fragen zu Ihrem Zuhause, und Sie sehen, was der go-e Controller bei Ihnen bringt.

  1. Haben Sie eine PV-Anlage?

  2. Laufen bei Ihnen oft große Verbraucher gleichzeitig, etwa Backofen und Wasserkocher?

  3. Haben Sie schon eine go-e Wallbox?

Technische Daten

Angaben laut Hersteller

Art.-Nr. WBZ-2000-6

Hersteller
go-e
Hersteller-Nr.
CH-30-01
Fehlerstromschutz
FI Typ A 30 mA vorschalten, Absicherung max. 16 A
Betriebstemperatur
Umgebung max. 55 °C
Montage
DIN-Hutschiene im Verteiler, 4 TE (72 mm)
Maße (L × B × H)
61 × 72 × 90 mm
Gewicht
0,193 kg
Besonderheiten
Farbdisplay, WLAN 2,4 GHz oder LAN, Stromwandler bis 100 A

Im Lieferumfang

  • go-e Controller mit Verbindungsklemme
  • 6 Stromwandler, klappbar, 100 A, mit 90-Grad-Klinkenstecker
  • WLAN-Antenne, selbstklebend (optional anschließbar)
  • Ethernet-Flachkabel, 2 m (optional anschließbar)
  • Datenkarte mit Seriennummer und WLAN-Passwort
  • Kurzanleitung

Häufige Fragen

Brauche ich den go-e Controller für das PV-Überschussladen?

Ohne Steuerung erkennt eine go-e Wallbox keinen Solarüberschuss, Sie könnten Ladestrom und Phasen nur von Hand einstellen. go-e nennt drei Wege: den go-e Controller, den Energiemanager eines Partners wie Clever-PV oder Solar Manager, oder die offene Schnittstelle der Wallbox mit eigener Programmierung. Der Controller ist die Lösung von go-e selbst und kommt ohne Programmierkenntnisse aus.

Welche Wallboxen kann der go-e Controller steuern?

Nur go-e Charger, laut go-e die Modellreihen Gemini, Gemini 2.0, PRO und CORE. Aus unserem Shop sind das Gemini, Gemini 2.0, Gemini flex, PRO Cable, PRO Cable M&E und Core. Wallboxen anderer Hersteller lassen sich nicht verbinden. Ein Controller steuert beliebig viele go-e Charger, jeder Charger ist aber mit genau einem Controller verbunden.

Funktioniert der Controller mit meinem Wechselrichter und Batteriespeicher?

Laut go-e mit allen PV-Wechselrichtern, denn er misst am Netzanschluss und braucht keine Verbindung zur PV-Anlage. Einen AC-gekoppelten Speicher, also einen mit eigenem Wechselrichter, misst er über einen freien Stromwandler mit. Einen DC-gekoppelten Speicher am Hybrid-Wechselrichter kann er nicht messen. Mit einer Einstellung in der go-e App verhindern Sie aber, dass dieser beim Laden des Autos dauerhaft entladen wird.

Wer baut den go-e Controller ein?

Eine Elektrofachkraft. Sie setzt ihn auf die DIN-Hutschiene im Verteiler, wo er 4 Teilungseinheiten (72 mm) und etwas Platz für die Kabel braucht. Vorgesehen sind laut go-e ein FI-Schutzschalter Typ A mit 30 mA und eine Absicherung mit höchstens 16 A. Beim Stromanbieter melden müssen Sie den Controller laut go-e nicht.

Wo finde ich den Anschlussplan für den go-e Controller?

In der Installations- und Bedienungsanleitung von go-e, Kapitel „Installations-Schema“ und „Installation“; Sie finden sie unter Downloads. Je Phase kommt ein Stromwandler an den Netzanschluss, der Pfeil zeigt vom Netz zum Haus, und auf jeder Phase sitzt höchstens ein Wandler. Die Wandler messen bis 100 A. Andere Stromwandler erlaubt go-e nur nach Anfrage und Freigabe durch den go-e Support.

Schaltet der go-e Controller automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden um?

Ja. Bei wenig Überschuss lädt die Wallbox einphasig, ab mindestens 1,4 kW. Reicht der Überschuss, schaltet der Controller auf drei Phasen um, auch während einer laufenden Ladung. Ab welcher Leistung das passiert, legen Sie in der go-e App fest. Laut go-e gibt es das bei den Reihen Gemini, Gemini 2.0, PRO und CORE.

Wie richte ich das dynamische Lastmanagement ein?

In der go-e App unter Einstellungen, Konfiguration des Ladevorgangs, Lastmanagement. Dort tragen Sie den maximalen Netzstrom ein, also wie viele Ampere Ihr Haus höchstens aus dem Netz beziehen kann. Der Controller sorgt dafür, dass Wallbox und übrige Verbraucher zusammen diesen Wert nicht überschreiten, und regelt die Ladeleistung herunter und später wieder hoch. Statisches und dynamisches Lastmanagement lassen sich kombinieren.

Braucht der go-e Controller Internet?

Die Messwerte gehen im lokalen Netz an die Wallbox. Controller und Charger müssen dafür im selben Netz sein, mit IP-Adressen aus demselben Bereich. Ein WLAN-Repeater, der eigene Adressen vergibt, verhindert das. Für den Core und den PRO Cable nennt go-e im Datenblatt beim dynamischen Lastmanagement allerdings eine Internetverbindung des Controllers. Für Updates und den Zugriff von unterwegs braucht der Controller eine Verbindung zur go-e Cloud.

Lohnt sich der go-e Controller auch ohne PV-Anlage?

Ja, laut go-e auch nur für dynamisches Lastmanagement oder für Energy Monitoring, also das Messen einzelner Verbraucher. Bei dreiphasigem Anschluss überwachen Sie mit den freien Wandlern bis zu drei weitere Geräte, etwa Wärmepumpe, Klimaanlage oder Sauna, bei einphasigem Anschluss bis zu fünf.

Kann der go-e Controller einen Heizstab steuern?

Nein, eine Heizstab-Steuerung nennt go-e nicht. Bestimmt ist der Controller laut go-e dafür, Messwerte zu erfassen und zusammen mit go-e Chargern das Laden zu steuern. Den Verbrauch eines Boilers kann er über einen freien Stromwandler messen.