PV-Überschussladen
mit der Myenergi zappi
Statt ins Netz fließt der Solarstrom in Ihren Heizstab: Der myenergi eddi plus (eddi+) ist der 3-phasige Leistungsregler, der PV-Überschuss stufenlos mit bis zu 9 kW in Ihre Heizelemente lenkt.
Drei Netz-CTs für den Hausanschluss und ein PT1000-Temperaturfühler liegen bei, WLAN und LAN sind eingebaut. Für einen einphasigen Heizstab bis 3,68 kW gibt es den eddi.
Art.-Nr. WBZ-1050-4Hersteller-Nr. EDDI-16A3P02HEAN 9508379176698
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myenergi eddi+
Der myenergi eddi plus schickt überschüssigen Solarstrom in Ihr Heizelement statt ins Netz: stufenlos bis 9 kW, dreiphasig gemessen und mit eingebautem WLAN und LAN.
KenndatenArt.-Nr. WBZ-1050-4
An einem sonnigen Mittag liefert Ihr Dach mehr Strom, als das Haus gerade braucht. Statt ihn ins Netz einzuspeisen, lenkt der myenergi eddi plus (eddi+, EDDI-16A3P02H) ihn in den Heizstab Ihres Warmwasserspeichers. Der eddi+ ist der 3-phasige Leistungsregler von myenergi: Er regelt den PV-Überschuss stufenlos mit bis zu 9 kW an einem Ausgang und kommt ohne Lüfter aus, die Kühlung läuft passiv. Drei Netz-CTs liegen bei, also Stromsensoren, die am Hausanschluss um je eine Leitung geklemmt werden. Dazu gehört ein PT1000-Temperaturfühler für den Speicher.
Messen: Die drei Netz-CTs melden dem eddi+, wie viel Strom Ihr Haus ins Netz abgibt oder von dort bezieht. Er verrechnet die drei Phasen: Überschuss auf einer beliebigen Phase zählt als verfügbar.
Regeln: Der eddi+ passt die Leistung am Heizelement stufenlos an (myenergi nennt das VariSine) und gibt dem Heizstab so viel, wie übrig ist, bis zu 9 kW.
Nachheizen: Reicht die Sonne nicht, starten Sie am Gerät einen Boost: Der eddi+ heizt dann unabhängig vom Überschuss, also auch mit Netzstrom, standardmäßig eine Stunde lang. Alternativ legen Sie bis zu vier Zeitfenster pro Tag fest. Über die myenergi-App behalten Sie den eddi+ auch unterwegs im Blick.
Die Rechnung: Leistung in kW mal Stunden ergibt kWh. Angenommen, der dreiphasige Heizstab in Ihrem Warmwasserspeicher hat 9 kW und Ihre Anlage liefert zwei Stunden lang mehr als 9 kW Überschuss. Dann fließen 9 kW × 2 h = 18 kWh als Wärme in den Speicher. Sind nur 4,5 kW frei, regelt der eddi+ auf 4,5 kW herunter, und in zwei Stunden kommen 9 kWh zusammen (4,5 kW × 2 h). Heizstab, Dauer, Überschuss und ein Speicher, der die Wärme aufnehmen kann, sind Annahmen, keine Zusage für Ihre Anlage. Wie viel Wasser diese Energie erwärmt, hängt von Ihrem Speicher ab.
Der eddi 16A1P02H arbeitet einphasig mit bis zu 3,68 kW und hat zwei Ausgänge, die nacheinander heizen. Der eddi+ wird an 3 × 230/400 V angeschlossen und regelt an seinem einen Ausgang bis zu 9 kW, für ein dreiphasiges Heizelement oder bis zu drei einphasige parallel (Heizleistung zusammen 0,15 bis 9 kW). Welcher Regler passt, entscheidet Ihr Heizelement: Ist es einphasig und höchstens 3,68 kW stark, reicht der eddi. Für ein dreiphasiges oder bis zu drei einphasige Heizelemente mit je höchstens 3 kW nehmen Sie den eddi+.
Zwei Relais für je 16 A bei 250 V sind eingebaut. Eine der Relaisfunktionen heißt bei myenergi „Heat Pump PV Enable“, sinngemäß PV-Freigabe für die Wärmepumpe. Gedacht ist sie dafür, einer Wärmepumpe bei PV-Überschuss ein Freigabesignal zu geben. Ob Ihre Wärmepumpe ein solches Signal annimmt, klären Sie vorab mit Ihrer Elektrofachkraft und dem Hersteller der Wärmepumpe.
Der eddi+ hängt senkrecht an der Wand in einem Innenraum, die Wandhalterung sitzt schon am Gerät. Er ist nach IP20 geschützt, also nur für trockene Innenräume, und für −20 bis +40 °C ausgelegt; oben und unten braucht er 150 mm Platz, seitlich 20 mm. Am Ausgang dürfen nur rein ohmsche Heizelemente hängen, also einfache Heizwiderstände wie Heizstäbe, höchstens 3 kW je Phase und ohne elektronische Regler oder Zeitschalter (ein mechanischer Thermostat ist erlaubt). Den Anschluss übernimmt Ihre Elektrofachkraft.
Die Netz-CTs umfassen Leiter bis 16 mm Durchmesser. Für weitere Messpunkte wie die PV-Erzeugung gibt es die CT-Klemme 16 mm, für dickere Leiter bis 24 mm Durchmesser, etwa Hauptleitungen, die CT-Klemme 24 mm. Führt kein Kabelweg zum Zählerschrank, misst der myenergi harvi per Funk. Mit einer zappi Wallbox arbeitet der eddi+ im selben myenergi-Verbund, bis zu sechs Geräte; über die Priorität legen Sie fest, ob zuerst das Auto oder der Speicher den Solarstrom bekommt. WLAN und LAN sind eingebaut, einen hub brauchen Sie nicht.
myenergi
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myenergiDrei Fragen zu Ihrem Zuhause, und Sie sehen, was der myenergi eddi plus bei Ihnen bringt.
Erzeugt Ihre PV-Anlage oft mehr Strom, als Ihr Haus gerade braucht?
Wollen Sie einen dreiphasigen Heizstab oder mehrere einphasige Heizelemente mit je höchstens 3 kW regeln?
Haben Sie schon eine zappi Wallbox?
Angaben laut Hersteller
Art.-Nr. WBZ-1050-4
Der eddi+ ist dreiphasig und regelt an einem Ausgang bis zu 9 kW. Ihm liegen drei Netz-CTs und ein PT1000-Temperaturfühler bei. Der eddi ist einphasig, regelt bis 3,68 kW an zwei Ausgängen nacheinander und hat eine Netz-CT dabei.
Bis zu drei einphasige Heizelemente parallel oder ein dreiphasiges Heizelement, zusammen 0,15 bis 9 kW und je Phase höchstens 3 kW. Es müssen rein ohmsche Heizelemente sein, also einfache Heizwiderstände; elektronische Regler und Zeitschalter gehören nicht an den Ausgang, ein mechanischer Thermostat ist erlaubt. Für einen einzelnen einphasigen Heizstab bis 3,68 kW reicht der eddi.
Mit einem Heizstab im Warmwasserspeicher und dem eddi+. Er regelt den PV-Überschuss stufenlos in den Heizstab, ein PT1000-Fühler liegt für den Speicher bei. Reicht die Sonne nicht, starten Sie am Gerät einen Boost (Heizen unabhängig vom Überschuss) oder legen bis zu vier Zeitfenster pro Tag fest.
Das lässt sich nicht pauschal sagen, es hängt an Ihrer Anlage und Ihrem Verbrauch. Zwei Dinge können Sie vorab prüfen: Hat Ihre PV-Anlage regelmäßig Überschuss, den der eddi+ verteilen kann? Und ist Ihr Heizstab dreiphasig oder sind es mehrere einphasige Heizelemente mit je höchstens 3 kW? Ein Rechenbeispiel mit offenen Annahmen steht in der Beschreibung.
Das übernimmt Ihre Elektrofachkraft. Die Zuleitung läuft über einen 3-poligen Leitungsschutzschalter mit 16 A (B16), der Heizstab kommt an den Ausgang des eddi+. Dazu setzt sie je Phase eine Netz-CT am Hausanschluss, also drei, und legt den PT1000-Fühler an den Speicher.
Er misst die Temperatur am Warmwasserspeicher, und der eddi+ zeigt die Speichertemperaturen an. Ein Fühler liegt bei, am Gerät sind zwei PT1000-Eingänge vorhanden. Wie der Fühler am Speicher befestigt wird, hängt vom Speicher ab und gehört zur Installation durch Ihre Elektrofachkraft.
Über eines seiner zwei Relais mit je 16 A. myenergi nennt diese Funktion „Heat Pump PV Enable“: Gedacht ist sie dafür, der Wärmepumpe bei Solarüberschuss ein Freigabesignal zu geben. Ob Ihre Wärmepumpe ein solches Signal annimmt, klären Sie vorab mit Ihrer Elektrofachkraft und dem Hersteller der Wärmepumpe.
Meist nicht. Die drei Netz-CTs werden per Kabel am eddi+ angeschlossen, und das 5-m-Kabel lässt sich mit einem verdrillten Adernpaar, etwa CAT5, bis 100 m verlängern. Den harvi brauchen Sie, wenn kein Kabelweg vom Zählerschrank zum eddi+ möglich ist. Er funkt die Messwerte von bis zu drei CT-Klemmen, dafür muss Ihre Elektrofachkraft den Legacy-Modus einschalten (Erklärung in der Frage zur zappi).
Nein. Der eddi+ hat WLAN (2,4 GHz) und LAN eingebaut. Den separaten hub brauchen nur ältere myenergi-Geräte ohne WLAN.
Ja, beide arbeiten im selben myenergi-Verbund, zusammen mit einem harvi bis zu sechs Geräte. Über die Priorität legen Sie fest, welches Gerät zuerst Solarstrom bekommt. Seit dem Firmware-Update mit den neuen Sicherheitsregeln (RED) läuft der Funk zwischen den Geräten nur noch im Legacy-Modus, den Ihre Elektrofachkraft einschaltet. Mit der zappi klappt die Kopplung auch über LAN oder WLAN ohne Legacy-Modus; der harvi funkt dagegen immer.
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